288282-2021 - ErgebnisDeutschland-Köln: Steinmetzarbeiten
OJ S 110/2021 09/06/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Bauleistung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Köln – 26 Gebäudewirtschaft
Ort: Köln
NUTS-Code: DEA23 Köln, Kreisfreie Stadt
Land: Deutschland
E-Mail: arch.zone@stadt-koeln.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.stadt-koeln.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
AB08_3 Natursteinarbeiten
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
45262511 Steinmetzarbeiten
II.1.3.
Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
In Folge der Ausgrabungen des „Jüdischen Viertels“ plant das Dezernat VII – Kunst und Kultur – der Stadt Köln den Neubau MIQUA, Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Auftraggeber ist die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Kulturbauten 263/10.Die Konstruktion des aufgehenden Museumneubaus erfolgt als Stahlbau, der die vorhandene archäologischen Grabung stützenfrei mittels raumhoher Fachwerkträger überspannt und auf tragenden Außenwänden aus Stahl aufliegt. Die Außenwände umschließen die archäologische Grabung und sind als Stahlrautentragwerk ausgeführt.
Die Stahl-Glas Pfostenriegelfassade umschließt das Erdgeschoss E01, im Wechsel mit Spolien-Wänden.
Die Fassade ab der Unterkante der Ebene 2 bis zur Dachkante wird mit einer vorgehängten NT-Steinfassade ausgeführt.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2 Köln
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Konstruktion des aufgehenden Museumneubaus erfolgt als Stahlbau, der die vorhandene archäologischen Grabung stützenfrei mittels raumhoher Fachwerkträger überspannt und auf tragenden Außenwänden aus Stahl aufliegt. Die Außenwände umschließen die archäologische Grabung und sind als Stahlrautentragwerk ausgeführt.
Die Stahl-Glas Pfostenriegelfassade umschließt das Erdgeschoss E01, im Wechsel mit Spolien-Wänden.
Die Fassade ab der Unterkante der Ebene 2 bis zur Dachkante wird mit einer vorgehängten NT-Steinfassade ausgeführt.
Beschreibung der auszuführenden Arbeiten:
Bei der zu erstellenden Bauleistung handelt es sich um das Errichten:
— Natursteinfassade (ca. 1 500 m2) als vorgehängte, hinterlüftete Konstruktion aus Zwiefaltener Travetin in 2 Steindicken (50 und 60 mm) und 3 verschiedenen Fassadenebenen und Oberflächenbehandlungen,
— Nachbildungen (Kopien) von 3 verschiedenen historischen Architekturelementen aus Zwiefaltener Travetin,
— Ergänzungen im Sockelbereich (ca. 40 m) an einem Bestandsgebäude (Historisches Rathaus)
— Herstellen des Museumsschriftzuges (‚MIQUA‘) als an der Natursteinfassade befestigte Metallkonstruktion.
Nachstehende weitere benötigte Leistungen:
— Muster (Steinfassade und Museumsschriftzug),
— prüffähige Statik.
Werkstattplanung
— Einmessarbeiten
— Materialprüfzeugnisse.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 138-338337
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1.
Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221147-2120
Fax: +49 221147-2889
VI.4.2.
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o Bezirksregierung Köln
Ort: Köln
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221147-2120
Fax: +49 221147-2889
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Siehe § 160 Absatz 3 GWB
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Siehe § 135 Absatz 2 GWB:
— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
04/06/2021