1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Cottbus GmbH
Tätigkeit des Auftraggebers: Mit Strom zusammenhängende Tätigkeiten
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: LO 02 - Projektsteuerung LOOP Seewassertrasse Cottbuser Ostsee
Beschreibung: Projektsteuerung LOOP - Seewassertrasse Cottbuser Ostsee
Kennung des Verfahrens: 934cbe54-7bd9-4141-9407-15a9f2939acc
Interne Kennung: LO 02 - Projektsteuerung
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Karl-Liebknecht-Straße 130
Stadt: Cottbus
Postleitzahl: 03046
Land, Gliederung (NUTS): Cottbus, Kreisfreie Stadt (DE402)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP9YBYHAFB# 1. Die Vergabeunterlagen enthalten einen Teilnahmeantrag mit Teilnahmebogen, den die Bewerber für die Erstellung und Einreichung ihrer Bewerbung verwenden müssen. 2. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der: - die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird, - alle Mitglieder aufgeführt sind, - ein von allen Mitgliedern gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und darüber hinaus uneingeschränkt für jedes Mitglied bevollmächtigter Vertreter bezeichnet und mit Geldempfangsvollmacht ausgestattet ist, - die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder erklärt wird. Eine besondere Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und/oder Arbeitsgemeinschaft wird nicht vorgeschrieben. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften eingebunden werden bzw. Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind. Zwingende Maßgabe ist hierbei jedoch, dass der Nachunternehmer keine Kenntnis über die Angebotspreise der relevanten Bewerber/Bewerbergemeinschaften hat, bei denen er Nachunternehmer ist. Dies ist nach Aufforderung durch verbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bewerber/ Bewerbergemeinschaften ausgeschlossen werden. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen rechtlich unselbständiger Niederlassungen eines Bewerbers. 3. Eigenerklärungen sind zu unterzeichnen, mit Datum zu versehen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Aufgrund der Abgabe in Textform ist in dem für die Unterschrift vorgesehenen Feld der Name des Bewerbers (Unternehmen) und die Person anzugeben, die die Erklärung für das Unternehmen abgibt. Bei Bewerbergemeinschaften: Die im Rahmen der Eignung "Befähigung zur Berufsausübung" geforderten Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat zu unterzeichnen, geforderte Nachweise separat vorzulegen. Die übrigen geforderte Eigenerklärungen sind nur dann von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat zu unterzeichnen und geforderte Nachweise separat vorzulegen, wenn dies für die jeweilige Erklärung/jeweiligen Nachweis ausdrücklich verlangt ist. Bei Eignungsleihe: Beruft sich der Bewerber auf berufliche, technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit eines Dritten, so hat er die unter "Befähigung zur Berufsausübung" geforderten Nachweise und Erklärungen auch von dem Dritten/dem Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die übrigen geforderten Nachweise und Erklärungen sind nur dann auch von dem eignungsverleihenden Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, wenn dies für die Eignungsleihe erforderlich ist. Sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/ Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, muss er/sie auf Aufforderung nachweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung). 4. Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein. 5. Bewerbungen und Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen. 6. Nebenangebote sind nicht zugelassen. 7. Es werden nur elektronisch in Textform eingereichte Bewerbungen und Angebote berücksichtigt. 8. Verspätet eingereichte Bewerbungen und Angebote werden nicht berücksichtigt. 9. Die Teilnahme der Bewerber/Bieter an der Eröffnung der Bewerbungen sowie der Angebote ist ausgeschlossen. 10. Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise der Bewerbung beigefügt werden. Der Inhalt allgemein gültiger Firmenunterlagen o. ä. wird nicht berücksichtigt. 11. Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich über die Nachrichtenfunktion unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de mit dem Betreff "Fragen zum Teilnahmewettbewerb - Projektsteuerungsleistungen LOOP - Seewassertrasse Cottbuser Ostsee" zu stellen. Die Beantwortung der Fragen wird über den im Verfahrensbrief genannten Link veröffentlicht. Auf Fragen, die nach dem <...> 2026, 12.00 Uhr eingehen, kann eine rechtzeitige Beantwortung nicht mehr sichergestellt werden. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben sich über alle veröffentlichten Antworten eigenständig zu informieren und deren Inhalte zu berücksichtigen. 12. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse entsprechend und deutlich zu kennzeichnen. 13. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige und/oder fehlerhafte unternehmensbezogene Nachweise, Unterlagen und Erklärungen und fehlende und unvollständige auftragsbezogene Nachweise, Unterlagen und Erklärungen unter angemessener Fristsetzung bei den Bewerbern/Bietern nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten Kopien zu verlangen. 14. Die Auftraggeberin behält sich vor, abzufragen, welche Teile des Auftrags die Bieter beabsichtigen, im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, einschließlich der Benennung der vorgesehenen Unterauftragnehmer.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Auftragsunterlagen
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: LO 02 - Projektsteuerung LOOP Seewassertrasse Cottbuser Ostsee
Beschreibung: Die Stadtwerke Cottbus errichten eine Infrastruktur zur Seewasserentnahme und -rückführung mit Zu- und Rücklaufleitungen zwischen dem Zentrum der Stadt Cottbus und dem rund 3 km entfernten Ostsee ("Seewassertrasse LOOP" oder nur "LOOP"). Die Seewassertrasse LOOP dient hierbei zur Versorgung der Stadt Cottbus mit regenerativer Energie. Der LOOP ist als Ringleitung für die Energiebereitstellung sowohl für Kühl- als auch für Heizzwecke ausgelegt. Mit der Seewassertrasse LOOP wird die Stadt Cottbus über eine Grundlage für nachhaltige Energiesysteme verfügen, die es ihr ermöglicht, die Klimaziele zu erreichen. Die Kosten der baulichen Errichtung belaufen sich nach derzeitigem Kenntnisstand schätzungsweise auf folgende Beträge: - Seewasserfassung (umfasst Bauwerk und Technik) = 18,7 Mio. EUR - Seewassertransport (Rohrleitung nebst Leitungseinbauten) = 27,8 Mio. EUR - Seewasserrückgabe = 2,8 Mio. EUR. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die ganzheitliche Projektsteuerung der für den Wassertransport notwendigen Seewassertrasse LOOP durch einen Projektsteuerer. Die SWC beabsichtigt, Projektsteuererleistungen, orientiert am Leistungsbild "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" gemäß Heft 9 der AHO-Fachkommission, Projektstufen 2 (Planung), 3 (Ausführungsvorbereitung), 4 (Ausführung) und 5 (Projektabschluss), zu vergeben. Die Einzelheiten können der Leistungsbeschreibung entnommen werden.
Interne Kennung: LO 02 - Projektsteuerung
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71248000 Projektaufsicht und Dokumentation
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Karl-Liebknecht-Straße 130
Stadt: Cottbus
Postleitzahl: 03046
Land, Gliederung (NUTS): Cottbus, Kreisfreie Stadt (DE402)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme# Die unter Ziffer 5.1.9 dieser Bekanntmachung ausgewählten Gewichtungen für "Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen" wurden aus technischen Gründen beispielhaft ausgewählt. Die Objektiven Kriterien und deren Gewichtung zur Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe (Auswahlkriterien) lauten wie folgt: I. Referenzen (60%): Anforderungen an eine vergleichbare/ einschlägige Referenz: Gewertet werden nur Unternehmensreferenzen des Bewerbers, welche folgende grundsätzliche Anforderungen an die Einschlägigkeit (kumulativ) erfüllen: - Projektmanagementleistungen in der Bauwirtschaft in Anlehnung an die Projektstufen 2, 3, 4 und 5 AHO und - mit Fertigstellung dieser Leistungen nicht älter als 2022 (Abschluss Projektstufe 5 AHO) und - ein Projektvolumen von mind. 10 Mio. EUR (netto) je Referenz. Die Anforderungen an die grundsätzliche Einschlägigkeit der Referenzen müssen kumulativ bei jeder eingereichten Referenz vorliegen. 1. Anzahl der einschlägigen Referenzen (25%): 1 einschlägige Referenz (1 Punkt); 2 einschlägige Referenzen (2 Punkte); 3 einschlägige Referenzen (3 Punkte); 4 einschlägige Referenzen (4 Punkte); 5 einschlägige Referenzen (5 Punkte); 6 einschlägige Referenzen (6 Punkte); 7 einschlägige Referenzen (7 Punkte); 8 einschlägige Referenzen (8 Punkte); 9 einschlägige Referenzen (9 Punkte); 10 einschlägige Referenzen (10 Punkte); 2. Einschlägige Referenz beinhaltete ein Vorhaben mit dem Einsatz von Fördermitteln (10%): 1 einschlägige Referenz unter Einbeziehung von Fördermitteln (1 Punkt); 2 einschlägige Referenzen unter Einbeziehung von Fördermitteln (2 Punkte); 3 einschlägige Referenzen unter Einbeziehung von Fördermitteln (3 Punkte); 4 einschlägige Referenzen unter Einbeziehung von Fördermitteln (4 Punkte); 5 einschlägige Referenzen unter Einbeziehung von Fördermitteln (5 Punkte); 6 einschlägige Referenzen unter Einbeziehung von Fördermitteln (6 Punkte); 7 einschlägige Referenzen unter Einbeziehung von Fördermitteln (7 Punkte); 8 einschlägige Referenzen unter Einbeziehung von Fördermitteln (8 Punkte); 9 einschlägige Referenzen unter Einbeziehung von Fördermitteln (9 Punkte); 10 einschlägige Referenzen unter Einbeziehung von Fördermitteln (10 Punkte); 3. Einschlägige Referenz für Bauvorhaben der Energiewirtschaft oder Versorgungsanlagen, insbesondere Wasserversorgung (25%): 1 einschlägige Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber (1 Punkt); 2 einschlägige Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (2 Punkte); 3 einschlägige Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (3 Punkte); 4 einschlägige Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (4 Punkte); 5 einschlägige Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (5 Punkte); 6 einschlägige Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (6 Punkte); 7 einschlägige Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (7 Punkte); 8 einschlägige Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (8 Punkte); 9 einschlägige Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (9 Punkte); 10 einschlägige Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber (10 Punkte); II. Einschlägige Erfahrungen (40%): Der vom Bieter benannte Mitarbeiter, der als verantwortlicher Projektsteuerer tätig sein soll, muss folgende Berufserfahrungen nachweisen. Berufserfahrung als Projektsteuerer im Bereich Bauwirtschaft. Das Ende der Berufserfahrung darf nicht vor dem 31.12.2024 zurückliegen. Größergleich 4 Jahre, kleiner als 5 Jahre (2 Punkte); Größergleich 5 Jahre, kleiner als 10 Jahre (3 Punkte); Größergleich 10 Jahre (4 Punkte). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien noch größer als 5, so wird die Auswahl durch Los getroffen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Vorstehendes Kriterium wurde aus technischen Gründen beispielhaft ausgewählt. Eignung zur Berufsausübung und Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: 1. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/ oder Handelsregister gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Februar 2014; 2. Eigenerklärung, dass in der Person des Bewerbers keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen; 3. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 AEntG, 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG vorliegen; 4. Kurze Unternehmensdarstellung (insbesondere Gesellschaftsstruktur, evtl. Konzernzugehörigkeit bzw. wirtschaftliche Verflechtung, Geschäftsfelder); 5. Eigenerklärung zu möglichen Interessenkonflikten; 6. Eigenerklärung zum Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 betreffend Sanktionen gegen Russland.
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Vorstehendes Kriterium wurde aus technischen Gründen beispielhaft ausgewählt. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 1. Eigenerklärungen über den Netto-Gesamtumsatz des Bewerbers/ Eignungsverleihers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre; 2. Nachweis des Versicherungsschutzes: Der Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit den (Mindest-)Deckungssummen (2-fach maximiert p.a.) in Höhe von a) 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden b) 3 Mio. EUR für Vermögensschäden/ sonstige Schäden. Der Nachweis des Versicherungsschutzes muss durch eine Bestätigung der Versicherung (z.B. in Form einer aktuellen Versicherungsbestätigung) geführt werden. Zusätzlich ist eine Eigenerklärung des Bewerbers vorzulegen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz mit den vertraglich festgelegten (Mindest-) Deckungssummen (fort-)bestehen wird. Im Auftragsfall ist dann der bestehende Versicherungsschutz nachzuweisen. Bei Nichtbestehen der geforderten Versicherung ist mit dem Teilnahmeantrag zusätzlich zur Eigenerklärung des Bewerbers eine Erklärung des Versicherers vorzulegen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz mit den geforderten Deckungssummen bestehen wird.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Vorstehendes Kriterium wurde aus technischen Gründen beispielhaft ausgewählt. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: I. Nachweis vergleichbarer Leistungen durch Vorlage tabellarischer Referenzaufstellung der vergleichbaren Referenzprojekte des vorgesehenen Projektsteuerers der letzten 10 Jahre im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen, jeweils unter konkreter Benennung des Auftragsgebers, ggf. Ansprechpartner mit Kontaktdaten, des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Laufzeit und Beschreibung: Mindestanforderungen: Jeder Bewerber muss mindestens 1 vergleichbares/ einschlägiges Referenzprojekt vorlegen, welches kumulativ folgende Anforderungen erfüllt: - Projektmanagementleistungen in der Bauwirtschaft in Anlehnung an die Projektstufen 2, 3, 4 und 5 AHO und - mit Fertigstellung dieser Leistungen nicht älter als 2022 (Abschluss Projektstufe 5 AHO) und - ein Projektvolumen von mind. 10 Mio. EUR (netto) je Referenz. Die Anforderungen an die grundsätzliche Einschlägigkeit der Referenzen müssen kumulativ bei jeder eingereichten Referenz vorliegen. Die nachfolgenden speziellen Anforderungen (Ziffer 1 bis 2) sind relevant für die Auswahl der Bewerber: 1. Einschlägige Referenz beinhaltete ein Vorhaben mit dem Einsatz von Fördermitteln 2. Einschlägige Referenz für Bauvorhaben der Energiewirtschaft oder Versorgungsanlagen, insbesondere Wasserversorgung. II. Namentliche Benennung des für die Auftragsausführung vorgesehenen verantwortlichen Projektsteuerers, mit Angaben zum beruflichen Lebenslauf, Angaben und Nachweisen (Abschlusszeugnisse) zur beruflichen Qualifikation sowie zur beruflichen Erfahrung im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen: Der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft hat den für die Auftragsausführung vorgesehenen verantwortlichen Projektsteuerer namentlich zu benennen nebst a) Angaben zum beruflichen Lebenslauf, b) Angaben und Nachweise (Abschlusszeugnisse) zur beruflichen Qualifikation, Mindestanforderung: ein ingenieurwissenschaftlicher Abschluss oder Abschluss als Architekt, c) Angaben zur beruflichen Erfahrung, Mindestanforderung: mindestens 3 Jahre Erfahrung (im Zeitraum von 2022 bis 2026) im Bereich Projektsteuerung in der Bauwirtschaft.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 100,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 12/05/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 26/05/2026 16:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Klarstellung: Mit dem zuvorstehenden Satz "Eine Nachforderung von Unterlagen ist teilweise ausgeschlossen." ist gemeint, dass der Auftraggeber bestimmte "fehlende Bewerbe/-Bieterunterlagen" nicht nachfordern wird, wenn diese mit dem Teilnahmeantrag bzw. mit dem jeweiligen Angebot gefordert worden sind und fehlen. Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter jedoch unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 51 Abs. 2 Satz 1 SektVO). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 52 Abs. 3 SektVO).
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: -
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Finanzielle Vereinbarung: siehe Vertragsentwurf
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadtwerke Cottbus GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadtwerke Cottbus GmbH
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Cottbus GmbH
Registrierungsnummer: 12-121092720500913-06
Postanschrift: Postfach 03004
Stadt: Cottbus
Postleitzahl: 03004
Land, Gliederung (NUTS): Cottbus, Kreisfreie Stadt (DE402)
Land: Deutschland
Telefon: 0355 351 196
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Registrierungsnummer: t:03318661719
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Telefon: 0049 331 8661719
Fax: 0049 331 8661652
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 9535e115-018d-4b07-aa0c-5d6f8d32cd1e - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 24/04/2026 15:25:05 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 290262-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 82/2026
Datum der Veröffentlichung: 28/04/2026