292042-2023 - ErgebnisDeutschland-München: Brandschutz-Installationsarbeiten
OJ S 95/2023 17/05/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge – Sektoren
Bauleistung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Flughafen München GmbH
Postanschrift: Postfach 23 17 55
Ort: München
NUTS-Code: DE21A Erding
Postleitzahl: 85326
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Flughafen München GmbH - Einkauf
E-Mail: vergabe.erweiterung.t1@munich-airport.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.munich-airport.de
I.6.
Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
2019-1002170_Erweiterung T1_Rauchschutz (Vorhänge,Tore)
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-1002170
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
45343000 Brandschutz-Installationsarbeiten
II.1.3.
Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Der Bauherr Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt auf dem Flughafen München den Bau der Erweiterung des Terminal 1 auf dem Vorfeld West.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Herstellung, Lieferung und der fachgerechte Einbau von Rauchschutzvorhängen und Brandschutz-Toren, wie folgt:
Rauchschutzvorhänge:
- 7 Rauchschutzvorhänge, Größe zwi. 17 bis 25 m²
- 1 Rauchschürze, Größe ca. 65 m²
Schiebetore:
- 3 Schiebetore, 1-flügelig, EI90, Größe zwi. 5 bis 25 m²
- 1 Schiebetor, 2-flügelig, EI90, Größe ca. 25 m²
- 7 Teleskop-Schiebetore EI90, Größe zwi. 16 bis 33 m²
Stapeltore:
- 7 Hub-Stapeltore EI90, Größe zwi. 15 bis 26 m²
Rolltore:
- 1 Rolltor mit Torlamellen, EI0, 20 dB, Größe ca. 7 m²
- 2 Rolltore mit Torlamellen, EI2-30 S200, Größe ca. 26 m²
- 12 Rolltore mit Edelstahlgewebe, Größe ca. 17 m².
Alle Arbeiten erfolgen im Sicherheitsbereich des Flughafens. Hieraus ergeben sich besondere Anforderungen an das einzusetzende Personal und die Materialtransporte. Der AG hat hierfür eine gesonderte Zufahrt zu der vom Vorfeld abgetrennten Baustelleneinrichtungsfläche / Baufeld mit einer Kontrollstelle errichtet und betreibt diese während der Baumaßnahme.
Den augenblicklichen Kalkulationsrisiken der Bieter wird bei Bedarf durch einen auftraggeberseitigen Vorschlag zur Entschärfung von preislichen und terminlichen Risiken Rechnung getragen. Einzelheiten ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
45343100 Brandschutzarbeiten, 44482000 Brandschutzvorrichtungen, 44221220 Brandschutztüren, 44221300 Tore
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21B Freising
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Der Bauherr Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt auf dem Flughafen München den Bau der Erweiterung des Terminal 1 auf dem Vorfeld West.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Herstellung, Lieferung und der fachgerechte Einbau von Rauchschutzvorhängen und Brandschutz-Toren, wie folgt:
Rauchschutzvorhänge:
- 7 Rauchschutzvorhänge, Größe zwi. 17 bis 25 m²
- 1 Rauchschürze, Größe ca. 65 m²
Schiebetore:
- 3 Schiebetore, 1-flügelig, EI90, Größe zwi. 5 bis 25 m²
- 1 Schiebetor, 2-flügelig, EI90, Größe ca. 25 m²
- 7 Teleskop-Schiebetore EI90, Größe zwi. 16 bis 33 m²
Stapeltore:
- 7 Hub-Stapeltore EI90, Größe zwi. 15 bis 26 m²
Rolltore:
- 1 Rolltor mit Torlamellen, EI0, 20 dB, Größe ca. 7 m²
- 2 Rolltore mit Torlamellen, EI2-30 S200, Größe ca. 26 m²
- 12 Rolltore mit Edelstahlgewebe, Größe ca. 17 m².
Alle Arbeiten erfolgen im Sicherheitsbereich des Flughafens. Hieraus ergeben sich besondere Anforderungen an das einzusetzende Personal und die Materialtransporte. Der AG hat hierfür eine gesonderte Zufahrt zu der vom Vorfeld abgetrennten Baustelleneinrichtungsfläche / Baufeld mit einer Kontrollstelle errichtet und betreibt diese während der Baumaßnahme.
Den augenblicklichen Kalkulationsrisiken der Bieter wird bei Bedarf durch einen auftraggeberseitigen Vorschlag zur Entschärfung von preislichen und terminlichen Risiken Rechnung getragen. Einzelheiten ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Instandhaltungsvertrag
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 249-727747
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer regelmäßigen nichtverbindlichen Bekanntmachung

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1.
Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Sonstige Gründe (Einstellung des Verfahrens)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
a) Der Auftraggeber ist ausschließlich Sektorenauftraggeber nach § 100 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
Die unter Ziffer III.1.1) bis Ziffer III.1.3) benannten Unterlagen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen (z. B. durch Subunternehmer) zu berufen, so sind die unter Ziffer III.1.2) bis III.1.3) benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Zusätzlich hat der Bewerber gesondert mit dem Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen der Dritten nachgewiesen wird. Zusätzlich sind zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen von eignungsleihenden Unternehmen die Erklärungen nach Ziff. III.1.1 a) abzugeben.
Bei einer Bezugnahme auf Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es mit dem Bewerber im Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haftet.
Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.
d) Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist über die Vergabeplattform des Deutschen Vergabeportals unter https://www.dtvp.de/ herunterzuladen. Eine vorherige Registrierung auf v. g. Vergabeplattform ist erforderlich.
Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin (s. Ziffer IV.2.2) über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden.
e) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
aa) Der Auftraggeber behält sich vor, die nach Ziffer I.3 veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen und den ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung zur Verfügung zu stellen.
bb) Der Auftraggeber behält sich nach § 15 Abs. 4 SektVO vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
f) Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.
g) Anfragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 30.01.2023 über die Vergabeplattform des Auftraggebers eingereicht werden.
h) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Bei einer losweisen Vergabe gelten die voranstehenden Vorbehalte für jedes Los.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9D6JVE
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügeobliegenheiten nach § 160 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
12/05/2023