292162-2021 - ErgebnisDeutschland-Berlin: Röntgenkontrollausrüstung
OJ S 112/2021 11/06/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft e. V.
Postanschrift: Faradayweg 4-6
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 14195
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Einkauf
E-Mail: einkauf@fhi-berlin.mpg.de
Telefon: +49 30-84133132
Fax: +49 30-84133131
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.fhi-berlin.mpg.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gemeinnütziger Eingetragener Verein
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: unabhängige Forschungsorganisation

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Lieferung eines Ge-Detektors
Referenznummer der Bekanntmachung: FHI 0122-2020-02 ISC
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
38582000 Röntgenkontrollausrüstung
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Lieferung eines HPGe-Detektors.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung: Fritz-Haber-Institut der MPG Faradayweg 4-6 14195 Berlin
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Lieferung und betriebsbereite Aufstellung eines Monolithic 36 Pixel HPGe Detektors einschließlich der Installation von Hard- und Software. Zudem wird eine fachkundige Einweisung beim Auftraggeber vor Ort durchgeführt.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Der Auftrag fällt nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie
Erläuterung:
Technische Anforderungen
a) Energiebereich
Die Aufnahme von Röntgenabsorptionsspektren zwischen 5 keV (für Titan) und 31 keV (für Sb) muss möglich sein und damit auch alle relevanten Absorptionskanten der Edelmetalle (Au, Pt, Ir, ...) für die Katalyse abgedeckt sein muss. Dies ist nur durch den Einsatz eines Ge-basierten Röntgendetektors möglich.
b) Energieauflösung
Für die Untersuchung von stark verdünnten Proben mit äußerst schwachen Messsignalen ist notwendig, den Beitrag von Hintergrundsignalen (Rauschen) durch eine möglichst gute Energiediskriminierung der Fluoreszenzstrahlung zu minimieren. Daher wird eine Energieauflösung (im relevanten Energiebereich
Von 5 bis 31 keV) von 250 eV oder kleiner während Betriebs mit hohen Zählraten (100 000 Ereignisse pro Sekunde (cps)) ist nötig, und von 200 eV oder kleiner während Betriebs mit niedrigen Zählraten (1000 cps) benötigt. Dies ist nur durch den Einsatz eines Ge-basierten Röntgendetektors möglich.
c) Zeitauflösung und Zählraten
Für die Studien an stark verdünnten Katalysatorproben auf (stark) streuenden Trägermaterialien, um die hohen Röntgenflussdichten der Synchrotronstrahlungsquellen effizient auszunutzen, und um eine hinreichend gute Zeitauflösung (im ms-Bereich) zu erreichen, muss der Detektor möglichst hohe Photonenzählraten erlauben. Da die maximalen Zählraten, die pro Detektorkanal erlaubt sind, stark begrenzt ist, benötigen wir für unsere Studien einen Multikanal-Detektor. Der Detektor muss mindestens 36 Kanäle haben, welche so dicht gepackt sind, dass die aktive Fläche auf maximal 2 500 mm2 begrenzt ist, um unserer Erfahrung nach ausreichend gute Messsignale zu liefern.
Der Detektor muss auch mit hochwertigen Elektronik ausgerüstet sein, die eine schnelle und effiziente Auslesung des Messsignals erlaubt. Es müssen mindestens 1 Mcps (1 000 000 cps) Zählraten (ICR) per Detektorkanal (im relevanten Energiebereich) erlaubt sein.
Unsere Recherche hat ergeben, dass nur die Firma Mirion Technologies (Canberra) als der einzige Hersteller Multikanal HPGe Detektoren vertreiben, die unsere Anforderungen erfüllen. Dies wurde uns von Experten von Synchrotronstrahlungsquellen bestätigt und zeigt sich auch darin, dass nur HPGe
Detektoren von Canberra in vergleichbaren Aufbauten an Synchrotronstrahlungsquellen wie Petra, SSRL, Spring 8, Diamond, Soleil und anderen benutzt werden.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:
Lieferung eines Ge-Detektors
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
02/06/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Mirion Technologies (Canberra) GmbH
Postanschrift: Stahlstraße 42-44
Ort: Rüsselsheim
NUTS-Code: DE716 Darmstadt-Dieburg
Postleitzahl: 65428
Land: Deutschland
E-Mail: hjlange@mirion.com
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 89-21762411
Fax: +49 89-21762847
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
07/06/2021