295967-2023 - ErgebnisDeutschland-Bergisch Gladbach: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
OJ S 96/2023 19/05/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
Postanschrift: Brüderstraße 53
Ort: Bergisch Gladbach
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Postleitzahl: 51427
Land: Deutschland
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bast.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
FE 77.0606/2022 - Verlagerung der Berufswege vom MIV auf das Fahrrad/Pedelec: Analyse von Umweltfaktoren und persönlichen Faktoren
Referenznummer der Bekanntmachung: Z2ky -FE 77.0606/2022
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
FE 77.0606/2022 - Verlagerung der Berufswege vom MIV auf das Fahrrad/Pedelec: Analyse von Umweltfaktoren und persönlichen Faktoren
Bei der Betrachtung von Wegezwecken zeigt sich, dass die berufsbedingte Mobilität in Deutschland einen großen Anteil der Verkehrsleistung ausmacht und viele dieser Wege derzeit noch mit dem MIV (Motorisierten Individualverkehr) zurückgelegt werden. Die Distanzen von Pendelwegen liegen jedoch häufig in einem niedrigen Bereich.
Insbesondere kurze Distanzen bergen ein großes Potenzial für eine vermehrte Nutzung des Fahrrades als Alternative zum Pkw. Daher bietet der Pendelverkehr einen wichtigen Ansatzpunkt zur Förderung von aktiven Mobilitätsformen wie speziell dem Radverkehr.
Im Mittelpunkt dieses Projektes steht daher die Frage, welche Rolle der Radverkehr im Rahmen des beruflichen Pendelverkehrs spielt und wie vorhandene Potenziale bestmöglich ausgeschöpft werden können, um den Radverkehr für Berufspendelnde attraktiver zu machen und zu fördern.
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Erkenntnisse über die Fahrradnutzung auf dem Arbeitsweg zu erhalten (z. B. Gründe für die Nutzung, Treiber und Hemmnisse, Wegezwecke, Wegeziele, Intermodalität etc.). Zentral ist hierbei zudem die Frage nach den Determinanten der Fahrradnutzung sowie geeigneten bestehenden oder potenziellen Förderungsmaßnahmen. Auf Grundlage der Erkenntnisse sollen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, um dadurch das Potenzial des Radverkehrs als Alternative zum MIV auf dem Arbeitsweg zukünftig bestmöglich ausschöpfen und fördern zu können.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 184 873,95 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Hauptort der Ausführung: 51427 Bergisch Gladbach, Brüderstrasse 53
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Bei der Betrachtung von Wegezwecken zeigt sich, dass die berufsbedingte Mobilität in Deutschland einen großen Anteil der Verkehrsleistung ausmacht und viele dieser Wege derzeit noch mit dem MIV (Motorisierten Individualverkehr) zurückgelegt werden. Die Distanzen von Pendelwegen liegen jedoch häufig in einem niedrigen Bereich.
Insbesondere kurze Distanzen bergen ein großes Potenzial für eine vermehrte Nutzung des Fahrrades als Alternative zum Pkw. Daher bietet der Pendelverkehr einen wichtigen Ansatzpunkt zur Förderung von aktiven Mobilitätsformen wie speziell dem Radverkehr.
Im Mittelpunkt dieses Projektes steht daher die Frage, welche Rolle der Radverkehr im Rahmen des beruflichen Pendelverkehrs spielt und wie vorhandene Potenziale bestmöglich ausgeschöpft werden können, um den Radverkehr für Berufspendelnde attraktiver zu machen und zu fördern.
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Erkenntnisse über die Fahrradnutzung auf dem Arbeitsweg zu erhalten (z. B. Gründe für die Nutzung, Treiber und Hemmnisse, Wegezwecke, Wegeziele, Intermodalität etc.). Zentral ist hierbei zudem die Frage nach den Determinanten der Fahrradnutzung sowie geeigneten bestehenden oder potenziellen Förderungsmaßnahmen. Auf Grundlage der Erkenntnisse sollen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, um dadurch das Potenzial des Radverkehrs als Alternative zum MIV auf dem Arbeitsweg zukünftig bestmöglich ausschöpfen und fördern zu können.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 228-652580
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z2ky -FE 77.0606/2022
Bezeichnung des Auftrags:
FE 77.0606/2022 - Verlagerung der Berufswege vom MIV auf das Fahrrad/Pedelec: Analyse von Umweltfaktoren und persönlichen Faktoren
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
09/05/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 17
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 17
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: ja
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Nuts One GmbH
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10963
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH
Ort: Bonn
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Technische Hochschule Wildau
Ort: Wildau
NUTS-Code: DE406 Dahme-Spreewald
Postleitzahl: 15745
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 184 873,95 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.bund.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
- Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes.
- Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
- Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
15/05/2023