Beschreibung der Beschaffung
Um die Herausforderungen der Spracherkennung, der Patientenakte und Fieberkurve, der Pflegeplanung und -dokumentation sowie des Medikationsmanagements zu adressieren und eine Umsetzung der sanktionsbehafteten KHZG IT-Projekte bis zum 31. Dezember 2024 gewährleisten zu können, hat sich die HKG entschieden, in das vorhandene Krankenhausinformationssystem i.s.h.med, das von dem Hersteller Cerner Health Services Deutschland GmbH stammt, vollintegrierte Softwarelösungen zu implementieren. Mit deren Hilfe sollen die Patientenakte und Fieberkurve elektronisch abgebildet und die Spracherkennung für die Arztbriefschreibung, die Pflegeplanung und -dokumentation sowie das Medikationsmanagement mit AMTS elektronisch durchgeführt werden können.
Die Zielsetzung der Vergabe ist es, eine fertig entwickelte, getestete und am Markt etablierte Gesamtlösung für die Spracherkennung, die Elektronische Patientenakte und Fieberkurve, die Pflegeplanung und -dokumentation sowie das Medikationsmanagement mit Arzneimitteltherapiesicherheit zu finden, die:
- eine Gesamtlösung ohne Absprünge in Drittsysteme/ Drittlösungen darstellt,
- vollständig in das KIS i.s.h.med von Cerner integrierbar ist,
- eine bidirektionale Schnittstelle zu IS-H/i.s.h.med bietet,
- eine benutzerfreundliche und intuitive einheitliche Benutzeroberfläche bietet,
- die Behandlungsqualität verbessert,
- die Patientensicherheit verbessert
- Mehrfachdokumentationen vermeidet,
- die Vollständigkeit der Dokumentation gewährleistet,
- den hohen manuellen Dokumentationsaufwand verringert,
- Diktatfehler verringert bzw. ausschließt
- den Prozess der Dokumentenerstellung, unabhängig von der Personalressource Schreibdienst, beschleunigt
- die Dokumentation effizienter gestaltet und den Zeitaufwand der Dokumentation reduziert
- Medienbrüche im Sinne der Patientensicherheit sektorenübergreifend vermeidet,
- einen schnellen Informationsaustausch auf Basis anerkannter internationaler Standards ermöglicht,
- die Patienten- und Medikationssicherheit optimiert,
- die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöht,
- die Leistungs-, Kommunikations- und Abstimmungsprozesse zwischen den krankenhausinternen Akteuren sowie den externen Stakeholdern (Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, weitere Dienstleister im Gesundheitswesen) verbessert,
- die Kommunikation mit dem stationären und ambulanten Bereich verbessert,
- die Leistungsabrechnung und Leistungserfassung optimiert,
- die Effizienz der Medikationsbestellprozeduren steigert,
- die Verfügbarkeit der Pflege- und Behandlungsdokumentation zur Entlastung des Pflegepersonals in der Pflegeplanung und -Dokumentation erhöht,
- die Interoperabilität fördert und die Kontinuität der Daten steigert, so dass eine hohe Behandlungsqualität durchgehend auch über die Behandlung im Krankenhaus hinaus sichergestellt werden kann,
- über eine flexible und zielgruppenorientierte Benutzeroberfläche verfügt,
- über eine Schnittstelle zum hausinternen Fehlermeldesystem verfügt und ortsunabhängig im Krankenhaus verfügbar ist,
- ein closed-loop-medication-Managementsystems umsetzt,
- die den Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) bzw. den elektronischen Medikationsplan (eMP) umsetzt,
- die Vorgaben des § 19 Abs. 2 KHSFV erfüllt,
- die Vorgaben des § 19 Abs. 3 KHSFV erfüllt,
- Die „Muss-Kriterien“ (Mindestanforderungen) gemäß Förderrichtlinie nach § 21 Abs. 2 KHSFV im Rahmen des jeweiligen Fördertatbestandes vollständig umfassend und in Gänze berücksichtigt und umsetzt.
- vorkonfigurierte (und voll integrierte) Workflows für die Spracherkennung, die Elektronische Patientenakte und Fieberkurve, die Pflegeplanung und -dokumentation sowie das Medikationsmanagement mit Arzneimitteltherapiesicherheit bietet,
- eine voll integrierte Workflow- und Regel-Engine beinhaltet. Diese soll die Anwender vor allem in Ausnahmesituationen bei Abweichungen zum Standard-Business-Workflow unterstützen und konfigurierbare Eskalationsstufen vorhalten,
(Fortsetzung unter IV. 1.1))