321647-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Medizinsoftwarepaket – Ausschreibung über die Konzeption, die Umsetzung und den Betrieb eines Ärzteportals
OJ S 90/2026 11/05/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung - Änderungsbekanntmachung
Lieferleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungKlinik IT eG
E-Mailf.siebler@gvw.com
Rechtsform des ErwerbersÖffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelAusschreibung über die Konzeption, die Umsetzung und den Betrieb eines Ärzteportals
BeschreibungZiel des gegenständlichen Vergabeverfahrens ist die Ausschreibung einer Rahmenvereinbarung über die Konzeption, die Umsetzung und den Betrieb eines Ärzteportals nebst Wartungs- und Serviceleistungen
Kennung des Verfahrensecd2b4bd-b4d8-4c46-b608-08a7f5ca79a8
Interne Kennung001
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsLieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48180000 Medizinsoftwarepaket
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)München, Kreisfreie Stadt (DE212)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen1. Die Vergabeunterlagen für das gegenständliche Verfahren können unter dem Direktlink der eVergabeplattform abgerufen werden und sind gemäß §§ 41 Abs. 1, 9 VgV unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt auf der eVergabeplattform verfügbar. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist ausschließlich mittels des vorgegebenen Bewerbungsformulars (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen möglich. Mit dem Teilnahmeantrag sind sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie die Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) einzureichen. Angaben, Erklärungen und Nachweise, die von einem Bewerber nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer von den Auftraggebern zu bestimmender Nachfrist bei dem Bewerber angefordert werden. Reicht der Bewerber die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb einer verbindlich gesetzten Nachfrist ein, so wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Die Auftraggeber sind nicht verpflichtet, dem Bewerber Gelegenheit zur Ergänzung seiner Angaben nach Ablauf der Bewerbungsfrist zu geben. Der Teilnahmeantrag muss alle geforderten Unterlagen und Nachweise enthalten und ist gemäß § 53 Abs. 1 VgV i. V. m. § 126b BGB in Textform elektronisch zu übermitteln. Das heißt, die verbindlichen Erklärungen im Teilnahmeantrag müssen dabei durch Unterschrift, Nachbildung der Unterschrift (Faksimile), eingescannte Unterschrift oder Nennung des Namens des Erklärenden ersichtlich sein. Teilnahmeanträge, die den vorstehenden Anforderungen nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt. Eine Übermittlung des Teilnahmeantrages per Post /Boten, Telefax oder E-Mail ist ausgeschlossen. Für den Fall einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft muss jedes einzelne Mitglied das Bewerbungsformular (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen sowie die Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) ausfüllen und gemäß den vorgenannten Vorgaben auf der angegebenen eVergabeplattform zusammen mit dem Teilnahmeantrag der anderen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in Textform gemäß § 53 Abs. 1 VgV i. V. m. § 126b BGB einreichen, wobei auf die vorstehenden Ausführungen zur Einreichung des Teilnahmeantragsverwiesen wird. Weitere Verfahrensbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, dort in den Teilen A („Allgemeine Verfahrensbedingungen“), C („Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb“) und E („Vergabebedingungen für Angebots- und Verhandlungsphase“). 2. Öffentliche Aufträge sind gemäß § 122 GWB i.V.m. § 42 VgV an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen zu vergeben, die zudem nicht nach den §§ 123, 124 GWB ausgeschlossen worden sind. Um festzustellen, ob ein Unternehmen geeignet ist, haben die Auftraggeber nach Maßgabe der vergaberechtlichen Bestimmungen auf der Grundlage der ihm zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung verfügbaren Informationen eine in die Zukunft auf die mögliche Auftragsausführung gerichtete Prognose vorzunehmen. Daraus ergeben sich für das Vergabeverfahren die folgende Prüfreihenfolge und der dargestellte Umfang der Prüfung bzw. Wertung durch die Auftraggeber. (1) Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (1. Prüfungsstufe) Im ersten Schritt prüfen die Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, ob Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB einschlägig sind bzw. – falls dies der Fall sein sollte –, ob wirksame Selbstreinigungsmaßnahmen nach Maßgabe von § 125 GWB durchgeführt und nachgewiesen sind oder ob die Höchstfristen für einen Ausschluss nach § 126 GWB überschritten sind. Zudem prüfen die Auftraggeber, ob der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft einen Bezug zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, aufweist. (2) Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung (2. Prüfungsstufe) Im zweiten Schritt prüfen die Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften – die auf der 1. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren – die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung. Solche Anforderungen sind ausdrücklich als „Mindestanforderung“ gekennzeichnet. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung führt zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren. (3) Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen (3. Prüfungsstufe) Im dritten Schritt prüfen die Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften – die auf der 1. und 2. Prüfungsstufe – nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren, den Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen mit dem Auftragsgegenstand. Wesentliche Kriterien für diese Bewertung der Referenzangaben der einzelnen Bewerber sind die nachfolgenden Festlegungen anhand derer eine Rangfolge ermittelt wird. Die Punktwerte – jeweils 1 Punkt (zugleich Erfüllung der Mindestanforderung) bis 6 Punkte – werden anhand der wertungsfähigen Referenzen des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft) nach folgenden Maßgaben vergeben. (a) Anzahl der Einrichtungen in der die Lösung ausgerollt und die Mitarbeiter entsprechend geschult wurden (Angabe aus dem angegebenen Referenzprojekt): 1 Punkt bei 5 Einrichtungen €; 3 Punkte bei 6 bis 199 Einrichtungen; 6 Punkte bei mehr als 19 Einrichtungen (b) Anzahl der Einrichtungen für die Wartungs- und Serviceleistungen für die Lösung erbracht wurden (Angabe aus dem angegebenen Referenzprojekt): 1 Punkt bei 5 Einrichtungen €; 3 Punkte bei 6 bis 19 Einrichtungen; 6 Punkte bei mehr als 19 Einrichtungen (c) Anzahl der Erfüllung der beschriebenen Funktionalität durch die umgesetzte Lösung mit den im Leistungsverzeichnis genannten Anwendungsfällen (Angabe aus dem angegebenen Referenzprojekt): 1 Punkt bei 3; 3 Punkte ab 4 bis 7; 6 Punkte ab 8. Die ermittelten Punktwerte werden addiert, sodass insgesamt maximal 18 Punkte („Gesamtpunktzahl“) erreicht werden können. Der Bewerber (bzw. die Bewerbergemeinschaft) mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den ersten Rang. Bewerber (bzw. Bewerbergemeinschaften) mit gleicher bzw. niedrigerer Gesamtpunktzahl werden absteigend auf die nachfolgenden Rangplätze verteilt, bis die Rangplätze 1 bis 3 ermittelt sind. Für den Fall, dass zwei oder mehr Bewerber (bzw. Bewerbergemeinschaften) dieselbe Gesamtpunktzahl erreichen und damit mehr als drei Bewerber (bzw. Bewerbergemeinschaften) die Rangplätze 1 bis 3 belegen könnten, wird in analoger Anwendung § 75 Abs. 6 VgV eine Losentscheidung unter den Bewerbern (bzw. Bewerbergemeinschaften) mit derselben Gesamtpunkzahl herbeigeführt.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Korruption
Betrug
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Zahlungsunfähigkeit
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelAusschreibung über die Konzeption, die Umsetzung und den Betrieb eines Ärzteportals
BeschreibungDie KIG hat im Rahmen der Projekte „Mein.Krankenhaus Bayern“ („MKB23“) und „Mein.Krankenhaus Digital“ („MKD24“) Leistungen zur Bereitstellung, Implementierung und den Betrieb eines interoperablen Patientenportals gemäß dem Fördertatbestand 2 des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) ausgeschrieben und vergeben. Dabei konnten zuweisende Haus- und Fachärzte aufgrund der KHZG bezogenen Förderung nicht berücksichtigt werden. Um die Gruppe der Haus- und Fachärzte zu integrieren und in den Datenaustausch einzubeziehen, hat die KIG deshalb im Frühjahr 2025 die Leistungen für die Konzeption, Umsetzung und Betrieb eines Ärzteportals ausgeschrieben und für drei Pilotkliniken vergeben. In diesem „proof-of-concept“ wurde die Machbarkeit des Ärzteportals nachgewiesen. Ziel dieser Ausschreibung ist es nunmehr, weitere Anforderungen an ein Ärzteportal umzusetzen und insbesondere eine Skalierung des Ärzteportals für eine Vielzahl von Einrichtungen, d.h. Krankenhäuser und Klinikträger im Freistaat Bayern vorzunehmen. Dabei steht der weitgehend automatisierte Versand von Dokumenten wie z.B. von Entlassbriefen aus der Einrichtung an niedergelassene Haus- und Fachärzten im Vordergrund. Zudem ist im Rahmen der Umsetzung die Adressierung von Haus- und Fachärzten in ihren unterschiedlichen Organisationen wie Praxis, Gemeinschaftspraxis, MVZ geeignet zu etablieren. Dabei ist die Umsetzung vor dem Hintergrund der Eigenschaften der beteiligten IT-Systeme zu betrachten. Während das KIS in einer Einrichtung regelhaft Dokumente per HL7 MDM Nachrichten versenden kann, verfügen Arztinformationssysteme (AIS) in der Regel nicht über geeignete Schnittstellen für einen Datenaustausch. Ebenso fehlen verbindliche Vorgaben für solche Schnittstellen. Mit KIM steht zwar ein TI konformer Transportdienst zur Verfügung, der einen weitgehend automatisierten Versand erlaubt. Allerdings garantiert KIM abhängig von der genutzten Dienstkennung keine patienten-bezogene Datenübernahme in das jeweilige AIS, so dass im Rahmen der Umsetzung ein entsprechendes Vorgehen zu erarbeiten ist. Zu den wesentlichen Leistungsgegenständen zählen: • Konzeption, Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme des Ärzteportals • Schulungsleistungen zur Administration des Ärzteportals sowie • Wartungs- und Pflegeleistungen. Eine detaillierte Beschreibung der Leistungsanforderungen ist hierbei dem Leistungsverzeichnis (Anlage 1 des Teils E der Vergabeunterlagen („Angebotsunterlagen (Rahmenvereinbarung nebst Anlagen)“) zu entnehmen. Der Abruf der Leistungen aus der Rahmenvereinbarung ist im Umfang auf einen Wert von maximal 400.000 EUR (netto) (Höchstabnahme) begrenzt. Zur Umsetzung des Beschaffungsvorhabens nimmt der Auftraggeber Fördermittel nach dem Digitalisierungsbudget Bayern in Anspruch.
Interne Kennung0001
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsLieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48180000 Medizinsoftwarepaket
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)München, Kreisfreie Stadt (DE212)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit24 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungFür die vom Auftragnehmer geschuldeten Wartungs- und Serviceleistungen gilt eine Laufzeit von drei Jahren (Grundlaufzeit). Der Auftraggeber ist berechtigt, diese Leistungen einmal um 12 Monate durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer spätestens sechs Monate vor Ablauf der jeweils gelten-den Vertragslaufzeit zu verlängern (einseitiges Optionsrecht).
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumMaßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums(1) Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) hat nach Maßgabe des § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV zuzusichern, dass • ein Projektleiter für die Auftragsdurchführung (Geschäftsführer, Abteilungs- oder Teamleiter oder sonstige Leitungsfunktion), • ein stellvertretender Projektleiter vorgesehen sind und diese Personen im Teilnahmeantrag (Bewerbung) namentlich zu benennen. Der Nachweis über die fachliche Qualifikation der einzelnen namentlich zu benennenden Personen wird dabei erbracht durch • Vorlage eines Kurzlebenslaufs mit Ausbildungsnachweis, • Angabe zur Unternehmenszugehörigkeit sowie • Angaben zu einschlägiger Berufserfahrung in Jahren. Der Projektleiter muss über mindestens vier Jahre einschlägige und branchenspezifische Berufserfahrung, d.h. Digitalisierung im Gesundheitsbereich oder in Sektoren mit vergleichbaren Anforderungen verfügen (Mindestanforderung). Der stellvertretende Projektleiter muss über mindestens zwei Jahre einschlägige und branchenspezifische Berufserfahrung, d.h. Digitalisierung im Gesundheitsbereich oder in Sektoren mit vergleichbaren Anforderungen verfügen (Mindestanforderung). (2) Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (2023, 2024 und 2025) sowie (3) Erklärung über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen und gegebenenfalls Vorlage einer Erklärung des als Unterauftragnehmer vorgesehenen Unternehmens, mit der der Unterauftragnehmer versichert, dass im Falle der Beauftragung die erforderlichen Mittel und Kapazitäten zur Auftragsdurchführung vorhanden sind (Verpflichtungserklärung).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums(1) Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss nach Maßgabe von § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 VgV einen Nachweis (Kopie der Versicherungspolice bzw. Bestätigung durch Versicherungsunternehmen) – im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 12 Monate – über eine gültige Betriebs- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden und von einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer erbringen. Die Betriebs- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung muss die nachfolgenden Anforderungen erfüllen (Mindestanforderungen): (a) Die Deckungssumme muss mindestens EUR 1,0 Mio. für Personen-, Sach- und Vermögensschäden bei einer 2-fachen Maximierung betragen. (b) Der Versicherungsschutz muss Personen-, Sach- und Vermögensschäden und dabei insbesondere Mangelfolgeschäden wie z.B. Systemausfälle, Unterbrechung des Krankenhausbetriebs oder Datenschutzverstöße mit umfassen. (c) Für den Fall der Liquidation des Versicherungsnehmers muss die Versicherung ei-ne Nachhaftungsfrist von mindestens zwei Jahren aufweisen. Sofern eine bestehende Betriebs- und Vermögensschadenshaftpflichtversicherung die Mindestanforderungen nicht erfüllt, ist als Nachweis eine Eigenerklärung (Bestätigung durch Versicherungsunternehmer) vorzulegen, wonach sich der Bewerber bzw. die Be-werbergemeinschaft zum Abschluss bzw. Erweiterung einer Versicherung gemäß diesen Mindestanforderungen im Falle der Auftragserteilung verpflichtet. (2) Erklärung über den Gesamtumsatz in EUR (netto) des Bieters in den Jahren 2023, 2024 und 2025 mit Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit Kalenderjahr identisch) sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2023); (3) Erklärung über den Gesamtumsatz in EUR (netto) des Bieters in den Jahren 2023, 2024 und 2025 mit vergleichbaren Leistungen, d.h. mit Leistungen zur Konzeption, Umsetzung und Inbetriebnahme von Lösungen zur Kommunikation innerhalb oder zwischen medizinischen Einrichtungen nebst Wartungs- und Serviceleistungen, mit Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit Kalenderjahr identisch) sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2023).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV zu-dem zwei geeignete abgeschlossene Referenzprojekte nachweisen, die mit den zu ver-gebenden Leistungen nach der Aufgabenstellung (Art, Umfang, Komplexität des Auf-trags) vergleichbar sind. Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss durch die Vorlage von einem ver-gleichbaren Referenzprojekt nachweisen, dass die folgenden leistungsspezifischen An-forderungen erfüllt werden (Mindestanforderungen): • Nachweis über die erfolgreiche Konzeption, Umsetzung und Inbetriebnahme einer einrichtungsübergreifenden Lösung zur Kommunikation zwischen mindestens 5 medizinischen Einrichtungen. Die Lösung muss eine Konfiguration von Abläufen bzw. Prozessen aufweisen, die über das typische Management von Nachrichten (Empfang, Prüfung, Transformation, Routing, Versand) hinausgeht, • Rollout dieser Lösung an die 5 beteiligten Einrichtungen nebst Erbringung von Schulungsleistungen für die Mitarbeiter, sowie • Erbringung von Wartungs- und Serviceleistungen für eine solche Lösung zur Kommunikation Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss durch die Vorlage von einem ver-gleichbaren Referenzprojekt nachweisen, dass die folgenden leistungsspezifischen Anforderungen erfüllt werden (Mindestanforderungen): • Konzeption, Umsetzung und Inbetriebnahme der Lösung für die Kommunikation mit Zuweisern, Haus-, Fachärzten oder MVZ • Konzeption, Umsetzung und Inbetriebnahme einer Email basierten Kommunikation von einer Einrichtung im Krankenhausbereich zu anderen Kommunikationspartnern, basierend auf dem Dienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen) und • Erfüllung der beschriebenen Funktionalität durch die umgesetzte Lösung mit allen oder einer signifikanten Teilmenge (mindestens 3) der im Leistungsverzeichnis genannten Anwendungsfälle. Die vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft benannten jeweiligen Referenzen müssen aktuell sein, d.h. die Leistungen müssen im Zeitraum vom 31. März 2021 bis 1. April 2026 oder aktueller durch Inbetriebnahme erfolgreich abgeschlossen worden sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurdeDer Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/ecd2b4bd-b4d8-4c46-b608-08a7f5ca79a8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung19/05/2026
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/ecd2b4bd-b4d8-4c46-b608-08a7f5ca79a8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenZulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge15/05/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenBitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetnein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung, teilweise mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb, teilweise ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleRegierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltKlinik IT eG
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtKlinik IT eG
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungKlinik IT eG
Registrierungsnummer10034
PostanschriftRadlsteg 1
StadtMünchen
Postleitzahl80331
Land, Gliederung (NUTS)München, Kreisfreie Stadt (DE212)
LandDeutschland
E-Mailf.siebler@gvw.com
Telefon+49 89689077320
Internetadressehttps://www.deutsche-evergabe.de
Profil des Erwerbershttps://www.deutsche-evergabe.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungRegierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummera4bdb004-8542-49b2-b37a-87faa1a49e60
PostanschriftMaximilianstraße 39
StadtMünchen
Postleitzahl80538
Land, Gliederung (NUTS)München, Kreisfreie Stadt (DE212)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon+49 8921762411
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
10. Änderung
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachungecd2b4bd-b4d8-4c46-b608-08a7f5ca79a8-01
Hauptgrund für die ÄnderungAktualisierte Informationen
Beschreibungterminliche Gründe
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung49d349e9-d943-46a2-b47d-6de90bafcaae  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung08/05/2026 09:08:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung321647-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe90/2026
Datum der Veröffentlichung11/05/2026