332459-2023 - ErgebnisDeutschland-Wasserburg (Bodensee): Dienstleistungen von Ingenieurbüros
OJ S 106/2023 05/06/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Wasserburg (Bodensee)
Postanschrift: Lindenplatz 1
Ort: Wasserburg (Bodensee)
NUTS-Code: DE27A Lindau (Bodensee)
Postleitzahl: 88142
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Verfahrensbetreuung: Meixner+Partner, Gögginger Str. 93, 86199 Augsburg
E-Mail: vgv@meixner-partner.de
Telefon: +49 8215010522
Fax: +49 8215010510
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.wasserburg-bodensee.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Sanierung der Halbinsel Wasserburg, Objektpl. Ingenieurbauwerke gem. Paragraph 43 ff. HOAI 2021, inkl. Tragwerksplanung Ing.bauwerke gemäß Paragraph 49 ff. HOAI 2021, bei stufenweiser Beauftragung
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Die Gemeinde Wasserburg (Bodensee) plant die Sanierung der Halbinsel. Wesentliche, jeodoch nicht alle Bereiche der Halbinsel wurden in den 1980er Jahren saniert. Nun soll die Ortserneuerung fortgeführt werden und ein architektonisch ansprechendes Gesamtkonzept ergeben.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 1,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE27A Lindau (Bodensee)
Hauptort der Ausführung: Wasserburg
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen für die Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. Paragraph 43 ff HOAI 2021 inkl. Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke gemäß Paragraph 49 ff. HOAI 2021, bei stufenweiser Beauftragung. Die Gemeinde Wasserburg befindet sich im äußersten Südwesten des Freistaates Bayern und des Regierungsbezirkes Schwaben. Die nördliche Gemeindegrenze bildet die Grenze zum Bundesland Baden-
Württemberg. Wasserburg liegt am Nordufer des Bodensees, fünf Kilometer westlich der bayrischen Kreisstadt Lindau (Bodensee) und östlich der Gemeinde Nonnenhorn, die ebenfalls zu Bayern gehört.
Das anstehende Projekt wird in vier Teilprojekte unterteilt, wobei das Leistungsbild Objektplanung
Ingenieurbauwerke inkl. Tragwerksplanung nur für die Teilprojekte 1 und 2 notwendig ist:
Teilprojekt 1: Hafenpromenade - Leistungsphasen 5-9 (OBJ ING) bzw. 5-6 (TWP);
Teilprojekt 2: Uferpromenade - Leistungsphasen 3-9 (OBJ ING) bzw. 3-6 (TWP);
Teilprojekt 3: Kreuzungsbereich Halbinsel;
Teilprojekt 4: Hintere Halbinsel.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung und zunächst wird nur das Teilprojekt (Stufe 1) beauftragt werden.
Ggf. werden besondere Leistungen beauftragt werden, wie z.B. die Ingenieurtechnische Kontrolle.
Die LPH 1-4 für das Teilprojekt 1 und die LPH 1-2 für das Teilprojekt 2 wurden bereits abgeschlossen. Die Planungen sollen auf den LPH 1-4 bzw. den LPH 1-2 des vorbefassten Büros aufbauen. Die Unterlagen der abgeschlossenen Leistungsphasen werden vom Auftraggeber allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen.
Nachfolgend sind grob dargestellt welche Sanierungsmaßnahmen bereits in den Leistungphasen 1-4 bzw. 1-2 festgelegt wurden:
- Die Sanierung der Hafenmauer muss anhand der hochwertig gestalterischen Lösung umgesetzt werden
- Die Uferpromande mit Sitzstufen, Ufermauer und Uferweg soll ebenfalls saniert werden.
Zeitplan:
Die Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach Ende Mai 2023. Der Leistungsbeginn ist direkt im Anschluss an die Auftragsvergabe geplant. Der Baubeginn beim Teilprojekt 1 ist für Ende 2023 / Anfang 2024 vorgesehen. Die Fertigstellung des Teilprojekts 1 soll im Herbst 2025 erfolgen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektteam / Gewichtung: 34
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe / Gewichtung: 41
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 25
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Beabsichtigt ist eine stufenweise und bauabschnittsweise Beauftragung:
— Stufe 1: Teilprojekt 1, LPH 5-7 gem. § 43 ff HOAI 2021 inkl. LPH 5-6 gem. § 49 ff HOAI 2021,
— Stufe 2: Teilprojekt 1, LPH 8-9 gem. § 43 ff HOAI 2021 inkl. ggf. LPH 8 (ing.techn. Kontrolle) gem. § 49 ff HOAI 2021,
— Stufe 3: Teilprojekte 2, LPH 3-4 gem. § 43 ff HOAI 2021 inkl. LPH 3-4 gem. § 49 ff HOAI 2021,
— Stufe 4: Teilprojekte 2, LPH 5-7 gem. § 49 ff HOAI 2021 inkl. LPH 5-6 gem. § 49 ff HOAI 2021,
— Stufe 5: Teilprojekte 2, LPH 8-9 gem. § 39 ff HOAI 2021 inkl. ggf. LPH 8 (ing.techn. Kontrolle) gem. § 49 ff HOAI 2021
Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht.
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2023/S 017-045574
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
22/05/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Zimmermann Ingenieurgesellschaft mbH
Ort: Amtzell
NUTS-Code: DE148 Ravensburg
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
Internet-Adresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Siehe VI.4.1)
Ort: München
Land: Deutschland
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
31/05/2023