Die Max-Planck-Forschungsstelle für Neurogenetik hat für ihre aktuellen Forschungsprojekte das von der Firma NanoString neu entwickelte CosMx Gerät beschafft, das im ersten Quartal 2023 in Frankfurt eintreffen wird.
Die neue Technologie des CosMx SMI ermöglicht die Transkriptom-Analyse mit räumlicher Auflösung von hunderttausenden von Zellen im 1000-Plex-Verfahren auf histologischen Objektträgern. Derzeit gibt es keine vergleichbare Plattform auf dem Markt, d.h. alle das Gerät betreffenden RNA-spezifischen Sonden, wie auch die COVID-19 spike-in Sonden, die von der Max-Planck-Forschungsstelle für Neurogenetik planmäßig eingesetzt werden sollen, sind speziell auf das Gerät zugeschnitten bzw. werden für Kunden spezifisch erstellt und sind daher ausschließlich über den Hersteller (NanoString) erhältlich. Es gibt keine maßgeschneiderten fertigen Mischungen für menschliche oder Maus-Geruchsrezeptorgene, die alternativ von anderen Anbietern bezogen und mit dem CosMx Gerät verwendet werden könnten.
Im Hinblick auf die anstehenden Forschungsprojekte der Max-Planck-Forschungsstelle für Neurogenetik hat sich NanoString bereit erklärt, diese komplexen Sondenmischungen zu entwickeln und zu synthetisieren. Dadurch wird die Max-Planck-Forschungsstelle für Neurogenetik in der Lage sein, diese Sondenmischungen auf histologischen Objektträgern an Schnitten der Riechschleimhaut von Mensch oder Maus zu hybridisieren und wissenschaftlich auszuwerten.
Aus den o. g. Gründen wurde ein Verhandlungsvergabe ohne Teilnahmewettbewerb gem. VgV §14 (4) durchgeführt, da Pkt. 2 „… der Auftrag nur von einem bestimmten Unternehmen erbracht oder bereitgestellt werden kann“.