Nach Darlegung der Medizintechnik handelt es sich gleiche Alleinstellung, wie für den bereits in 2021 beschafften urodynamischen Messplatz (Uroskop) .
Hierbei wurden die Argumente nochmal aktuell hinterfragt, bewertet und in beigefügter Tabelle dokumentiert. Der dort definierte Bedarf wurde auch mit dem Wettbewerbsfeld abgeglichen. Das Gerät mit den gewünschten Features wird somit nur von Fa. Siemens zu beziehen sein.
Ein Wettbewerb ist nicht gegeben.
Demzufolge wäre nach §14 Abs. 4 Satz 2b) VgV die technische Leistungserbringung im Verhandlungsverfahren ohne öffentlichen Teilnahmewettbewerb zu beschaffen.
Marktanalyse wurde vom Fachbereich durchgeführt und die Alleinstellung, sowie die Kompatibilität bestätigt. Dies betraf vorrangig folgende Bedarfs- und Bedarfsbegründungspunkte:
Bis zu 30 Bilder/Sek. bei Aufnahmen im Vollbildmodus. Dies erhöht die Sichtbarkeit von Führungsdrähten (z.B. bei URS, retrograder Manipulationen im Harntrakt etc.) und steigert somit die Patientensicherheit.
Strahlungsfreie Positionierung durch Abgleich mit Last-Image-Hold-Bild der Durchleuchtung. Diese Funktion bezieht sich auf die Tisch- und Blendenbewegung. Durch diese Funktion wird die Strahlenbelastung (Dosis) für den Patienten während der Untersuchung stark reduziert - Erhöhung der Patientensicherheit.
Aufgrund der Bauart des Röntgenstativs ist ein Zugang zum Patienten von allen Seiten uneingeschränkt und jederzeit möglich. Dies ist für die Patientenversorgung von erheblichem Vorteil, da die behandelnden Ärzte bzw. das assistierende Personal durch die Bauweise des Systems nicht eingeschränkt werden. Somit ist eine optimale Patientenversorgung und Arbeitssicherheit gewährleistet.
Der Röntgentisch lässt sich in einem Bereich von ± 90° kippen und führt so zu einer hohen Flexibilität für den Operateur. Eine bessere und sichere Patientenversorgung kann hierdurch gewährleistet werden.
Integrierter Video-Manager, welcher über 12 Schnittstellen nebeneinander anzeigt und es erlaubt, an einem Gerät alle erfassten Bilder zu speichern.
Automatisierte Gerätebewegungs-Abläufe über vorkonfigurierte Buttons führen zu einer Zeitersparnis im Ablauf der Patientenversorgung.
Cyber Security (Basic und Advanced)
Advanced CARE mit Snapshot, Fluoroloop II, der Histogramm-basierten Automatik und dem digitalen Zoom ohne Erhöhung der Strahlung.
Haushaltsvolumina und daraus resultierende Ablaufbindungen sind in zusätzliche Angaben eingetragen.