Beschreibung der Beschaffung
Die Wallfahrtsstadt Werl plant die Umgestaltung der Fußgängerzone. Diese Umgestaltung ist die zentrale Maßnahme des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für den Stadtkern der Wallfahrtsstadt Werl. Zusätzlich wurden in einer Potenzialanalyse für die Fußgängerzone Leitlinien für eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadtmitte gegeben, die sich in der Neugestaltung niederschlagen sollen. Der historische Stadtkern soll zukünftig mehr sein als nur ein Einzelhandelsstandort. Unter dem Leitgedanken "Entschleunigen und Wohlfühlen" soll die Stadtmitte zu einem vielfältig nutzbaren Raum für die Bevölkerung werden. Die Wettbewerbsaufgabe ist Teil einer Gesamtstrategie für die Entwicklung der Werler Kernstadt, die vom REGIONALE-Ausschuss als 3-Sterne-Projekt ausgezeichnet wurde.
Die Gestaltung des öffentlichen Raumes ist von großer Bedeutung für die Aufenthaltsqualität und das gesamte Erscheinungsbild des historischen Stadtkerns. Aus diesem Grunde sollen folgende Aspekte bei der Umgestaltung der Fußgängerzone berücksichtigt werden:
- Verbesserung der Aufenthalts- und Gestaltqualität im Öffentlichen Raum
- Einbeziehung des Marktplatzes als zentralen Begegnungsort
- einheitliche und attraktive Gestaltung der Fußgängerzone (Oberflächen, Materialien, Begrünung, Beleuchtung etc.)
- Stärkung von Rad- und Fußverkehr
- Sicherung, Stärkung und Konzentration von Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsangeboten
- Verknüpfung des Stadtkerns mit angrenzenden Freiräumen (Kurpark etc.)
- stärkere Durchgrünung im öffentlichen Raum
- Klimaschutz und Klimafolgenanpassung
- zukunftsfähige Gestaltung des öffentlichen Raumes in den Bereichen Barrierefreiheit und Digitalisierung
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Es ist geplant, die Leistungsphasen 1 bis 5 und optional darüber hinaus vorbehaltlich der Fördermittelbewilligung die Leistungsphasen 6 bis 9 stufenweise zu vergeben.
Die Förderantragstellung erfolgt zum 30.09.2023.
Um eine angemessene und qualitätsvolle Lösung sowie ein geeignetes Planungsteam Objektplanung Freianlagen i.S. HOAI 2013 § 39 jeweils LPH 1 bis 9 (stufenweise) (einschließlich eventueller besonderer Leistungen, die diesen Leistungsbildern zugeordnet sind wie z.B. Beleuchtungskonzept) für die Planung und Realisierung dieser freiraumplanerisch bedeutsamen Bauaufgabe zu finden, ist (im Rahmen eines VgV-Verfahrens) ein Wettbewerb mit 15 teilnehmenden Büros nach RPW 2013 vorgesehen. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.