351811-2026 - Wettbewerb
Deutschland – IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung – Innovationspartnerschaft - Entwicklung, Erprobung und Implementierung des Care:ecoHUB
OJ S 98/2026 22/05/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung - Änderungsbekanntmachung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungMedizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
E-Mailvergabe@uk-halle.de
Rechtsform des ErwerbersVon einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersGesundheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelInnovationspartnerschaft - Entwicklung, Erprobung und Implementierung des Care:ecoHUB
BeschreibungDer Care:ecoHUB ist als innovative, bundesweit übertragbare digitale Plattform zur Unterstützung der Pflege- und Gesundheitsversorgung konzipiert. Ziel ist der Aufbau eines interoperablen, skalierbaren Daten- und Service-Hubs, der pflegerische Individualdaten, qualitätssichernde Einrichtungsdaten sowie Forschungsdaten strukturiert zusammenführt, aufbereitet und für unterschiedliche berechtigte Nutzergruppen nutzbar macht. Das Vorhaben adressiert zentrale Herausforderungen der Pflege- und Gesundheitsversorgung, insbesondere den steigenden Pflegebedarf, den Fachkräftemangel sowie die bislang unzureichende sektor- und einrichtungsübergreifende Datennutzung. Aufgrund des hohen Innovationsgrades, der fehlenden Marktverfügbarkeit einer vergleichbaren Gesamtlösung sowie der engen Verzahnung von Entwicklung, Erprobung und späterem Betrieb wird das Projekt im Rahmen einer Innovationspartnerschaft gemäß § 19 VgV durchgeführt. Im Rahmen des Projektes arbeitet die Universitätsmedizin Halle mit verschiedenen Praxiskooperationspartnern zusammen um ein interoperables Repository zur Gewinnung von individuellen Gesundheitsdaten auf Echtzeitbasis aufzubauen. Die gewonnenen Daten sollen für wissenschaftlichen Fragestellungen bereitgestellt und zur Verbesserung pflegerischer Entscheidungen nutzbar gemacht werden. Darüber hinaus sollen die gewonnen Daten als Benchmark für die Qualität pflegerischer Leistungen dienen. Gegenstand der Innovationspartnerschaft ist die Konzeption, Entwicklung, Erprobung, Implementierung sowie der perspektivische Betrieb des Care:ecoHUB als skalierbare, modulare, echtzeitfähige, digitale Daten- und Serviceplattform für Pflege, Qualitätssicherung und Forschung.
Kennung des Verfahrens1b822833-5837-4656-8277-03c5bca9ccc1
Interne KennungHAL_UK_2026_03
VerfahrensartInnovationspartnerschaften
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung, 72210000 Programmierung von Softwarepaketen, 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software, 72212180 Entwicklung von Medizinsoftware, 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung, 73200000 Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung, 72400000 Internetdienste, 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
2.1.2.
Erfüllungsort
StadtHalle (Saale)
Postleitzahl06112
Land, Gliederung (NUTS)Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Beteiligung an einer kriminellen VereinigungBildung krimineller und terroristischer Vereinigungen (§123 Abs. 1 Nr. 1 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wegen einer Straftat nach §§ 129, 129a, 129b Strafgesetzbuch?
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung(1) Terrorismusfinanzierung (§ 123 Abs. 1 Nr. 2 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wegen einer Straftat nach § 89c Strafgesetzbuch? / (2) Geldwäsche sowie Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte (§ 123 Abs. 1 Nr. 3 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wegen einer Straftat nach § 261 Strafgesetzbuch?
Betrug(1) Betrug (§ 123 Abs. 1 Nr. 4 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wegen einer Straftat nach § 263 Strafgesetzbuch? / (2) Subventionsbetrug (§ 123 Abs. 1 Nr. 5 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wegen einer Straftat nach § 264 Strafgesetzbuch?
Korruption(1) Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 123 Abs. 1 Nr. 6 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wegen einer Straftat nach § 299 Strafgesetzbuch? / (2) Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern (§123 Abs. 1 Nr. 7 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wegen einer Straftat nach § 108e Strafgesetzbuch? / (3) Vorteilsgewährung und Bestechung (§ 123 Abs. 1 Nr. 8 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wegen einer Straftat nach §§ 333 und 334, 335a Strafgesetzbuch? / (4) Bestechung ausländischer Abgeordneter (§ 123 Abs. 1 Nr. 9 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. Wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wegen einer Straftat nach Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung?
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels(1) Menschenhandel oder Förderung des Menschenhandels (§ 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB): Wurde eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt bzw. wurde gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftigfestgesetzt wegeneiner Straftat nach §§ 232 und 233, 233a Strafgesetzbuch? / (2) Verstoß gegen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) (§ 124 Abs. 2 GWB): Ist das Unternehmen wegen eines rechtskräftig festgestellten Verstoßes nach § 24 Abs. 1 LkSG mit einer Geldbuße nach Maßgabe der nachfolgenden Angaben belegt worden? in den Fällen des § 24 Abs. 2 Satz 2 LkSG i. V. m. § 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 LkSG ein rechtskräftig festgestellter Verstoß mit einer Geldbuße von wenigstens 1,5 Mio. (eine Million fünfhunderttausend) Euro, in den Fällen des § 24 Abs. 2 Satz 2 LkSG i. V. m. § 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 LkSG ein rechtskräftig festgestellter Verstoß mit einer Geldbuße von wenigstens 2 Mio. (zwei Millionen) Euro und in den Fällen des § 24 Abs. 3 LkSG ein rechtskräftig festgestellter Verstoß mit einer Geldbuße von wenigstens 0,35 % des durchschnittlichen Jahresumsatzes vorausgesetzt.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von SozialversicherungsbeiträgenVerpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung (§ 123 Abs. 4 GWB): Ist das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekommen und wurde dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt? Bzw. konnten die öffentlichen Auftraggeber dem Unternehmen auf sonstige geeignete Weise die Verletzung einer Verpflichtung nachweisen?
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen(1) Verstoß gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen (§124 Abs. 1 Nr. 1 GWB): Hat das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen? / (2) Verstoß gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) (§ 124 Abs. 2 GWB): Ist das Unternehmen wegen eines Verstoßes nach § 23 AentG mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500,00 (zweitausendfünfhundert) Euro belegt worden? Hinweis: Gemäß § 21 Abs. 1 Satz 2 AEntG gilt das Gleiche auch schon vor Durchführung eines Bußgeld- verfahrens, wenn im Einzelfall angesichts der Beweislage kein vernünftigerZweifel an einer schwerwiegenden Verfehlung im Sinne des § 21 Abs. 1 Satz 1 besteht. / (3) Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz (AufenthG) (§ 124 Abs. 2 GWB): Ist das Unternehmen oder dessen nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigter nach § 404 Abs. 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500,00 (zweitausendfünfhundert) Euro belegt oder nach §§ 10, 10a oder 11 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 (drei) Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 (neunzig) Tagessätzen rechtskräftig verurteilt worden? Hinweis: Ausschlüsse nach § 98 c Abs. 1 Satz 1 AufenthG können bis zur nachgewiesenen Wiederherstellung der Zuverlässigkeit, je nach Schwere des der Geldbuße, der Freiheits- oder der Geldstrafe zugrundeliegenden Verstoßes in einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren ab Rechtskraft der Geldbuße, der Freiheits- oder der Geldstrafe erfolgen. § 98 c Abs. 1 AufenthG gilt nicht, wenn der Verstoß nach Absatz 1 Satz 1 darin bestand, dass ein Unionsbürger rechtswidrig beschäftigt wurde. / (4) Verstoß gegen das Mindestlohngesetz (MiLoG) (§ 124 Abs. 2 GWB): Ist das Unternehmen wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500,00 (zweitausendfünfhundert) Euro belegt worden?
ZahlungsunfähigkeitZahlungsunfähigkeit, Insolvenzverfahren, Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB): Ist das Unternehmen zahlungsunfähig bzw. wurde über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt? Befindet sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation oder hat es seine Tätigkeit eingestellt?
Schwerwiegendes berufliches FehlverhaltenSchwere Verfehlung (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB): Hat das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird?
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des WettbewerbsVereinbarungen mit anderen Unternehmen (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB): Verfügt der öffentliche Auftraggeber über hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass das Unternehmen Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken?
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem VergabeverfahrenInteressenkonflikt (§ 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB): Besteht ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann?
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des VergabeverfahrensWettbewerbsverzerrung (§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB): Resultiert eine Wettbewerbsverzerrung daraus, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann?
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare SanktionenMangelhafte Erfüllung (§ 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB): Hat das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt und hat dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt?
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem VerfahrenSchwerwiegende Täuschung, Zurückhaltung von Auskünften, Nichtübermittlung erforderlicher Nachweise (§ 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB): Hat das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten oder ist das Unternehmen nicht in der Lage, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln? Beeinflussung Entscheidungsfindung, vertrauliche sowie irreführende Informationen (§ 124 Abs. 1 Nr. 9 GWB): Hat das Unternehmen versucht die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen? Bzw. hat das Unternehmen versucht vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte? Bzw. hat das Unternehmen fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder hat es versucht, solche Informationen zu übermitteln?
Verstoß gegen sozialrechtliche VerpflichtungenVerstoß gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) (§ 124 Abs. 2 GWB): Ist das Unternehmen oder dessen nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigter nach § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 10 bis 11 SchwarzArbG, § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1c, 1d, 1f oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes oder § 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als neunzig Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500,00 (zweitausendfünfhundert) Euro belegt worden? Hinweis: Gemäß § 21 Abs. 1 Satz 2 SchwarzArbG gilt das Gleiche auch schon vor Durchführung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens, wenn im Einzelfall angesichts der Beweislage kein vernünftiger Zweifel an einer schwerwiegenden Verfehlung nach § 21 Abs. 1 Satz 1 SchwarzArbG besteht.
5. Los
5.1.
LosLOT-0000
TitelInnovationspartnerschaft - Entwicklung, Erprobung und Implementierung des Care:ecoHUB
BeschreibungGegenstand der Innovationspartnerschaft ist die Konzeption, Entwicklung, Erprobung, Implementierung sowie der perspektivische Betrieb des Care:ecoHUB als skalierbare, modulare, echtzeitfähige, digitale Daten- und Serviceplattform für Pflege, Qualitätssicherung und Forschung. Die Innovationspartnerschaft gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Phasen: - eine Forschungs- und Entwicklungsphase (Forschungs-, Entwicklungs- und Erprobungsphase, Entwicklung eines Minimum-Viable-Product), - eine Leistungsphase (produktive Implementierung, Rollout, initialer Betrieb und Weiterentwicklung zur Modellregion). Ziel der Vergabe ist es, eine digitale Plattform zu entwickeln und bereitzustellen, die durch eine verbesserte Datenbasis, digitale Unterstützung pflegerischer Prozesse und evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen zur Reduktion bzw. Verzögerung von Pflegebedürftigkeit und zur Verbesserung von Pflegeergebnissen beiträgt. Fachliche Zielsetzung beinhaltet: - Unterstützung pflegefachlicher Entscheidungsprozesse - Verbesserung der Versorgungsqualität und Patientensicherheit - Evaluation digital-assistiver Technologien Funktionale Zielsetzung beinhaltet: - Zusammenführung von Individual-, Qualitäts- und Forschungsdaten - Nutzung standardisierter, interoperabler Schnittstellen (z.B. HL7 FHIR) - Rollen- und rechtebasierte Informationsbereitstellung - Bereitstellung von Dashboards, Analyse- sowie Benchmark-Funktionen - Kompatibilität mit der zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme aktuellen Systeme - Weiterentwicklung gemäß dem jeweils aktuellen Stand der Technik - Funktionale Erweiterbarkeit des Systems (u.a. API-Schnittstelle für eine App) Strategische und organisatorische Zielsetzung beinhaltet: - Aufbau einer langfristig tragfähigen Plattform - Skalierbarkeit über Modellregionen hinaus - Anschlussfähigkeit an nationale und europäische Datenökosysteme, u.a. Medizininformatikinitiative (MII), European-Health-Data-Space (EHDS) Nicht Gegenstand der Innovationspartnerschaft sind die vollständige Ablösung bestehender klinischer oder pflegerischer Primärsysteme, reine Hardwarebeschaffungen und Bereitstellung von Standardsoftwarelösungen, reine Managed-IT-Serviceleistung sowie Standard-IT-Services.
Interne KennungHAL_UK_2026_03
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung, 72210000 Programmierung von Softwarepaketen, 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software, 72212180 Entwicklung von Medizinsoftware, 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung, 73200000 Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung, 72400000 Internetdienste, 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtHalle (Saale)
Land, Gliederung (NUTS)Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere LaufzeitUnbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenNoch nicht bekannt
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Weitere vom Bieter vorzulegende Unterlagen: - ausgefüllter Teilnahmeantrag (Textform) - ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung des Teilnehmers (Formular UKH) (Textform) (Hinweis: bei einer Bewerber- / Bietergemeinschaft oder bei einem Nachunternehmereinsatz ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft bzw. jedem Nachunternehmer auszufüllen) - ausgefüllte Bewerbererklärung nach Abschnitt 2, Anlage 1a des Landes Sachsen-Anhalt (Formular UKH) (Textform) oder Nachweis über Präqualifizierung (Hinweis: bei einer Bewerber- / Bietergemeinschaft oder bei einem Nachunternehmereinsatz ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft bzw. jedem Nachunternehmer auszufüllen) - im Bedarfsfall (Bewerber-/Bietergemeinschaft): ausgefüllte Bietergemeinschaftserklärung (Formular UKH) (Textform); (Hinweis: bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist dieses Formular von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft in Textform zu unterzeichnen. Zusätzlich liegen von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft die ausgefüllten Anlagen wie gem. Teilnahmeantrag Ziffer Nr. 2 und Nr. 3 ausgefüllt vor) - im Bedarfsfall / gilt nur für Bewerber-/Bietergemeinschaften mit Nachunternehmern: Auftragsbezogene Darstellung von Struktur, Funktionen, Zuständigkeiten und Abläufe innerhalb der Bewerber-/Bietergemeinschaft sowie die Darstellung der technischen und kaufmännischen Leitung – Ausführungen auf max. 2 DIN A4-Seiten. (Die Darstellung ist als PDF Datei in selbst zu wählender Form einzureichen.) - im Bedarfsfall (Eignungsleihe): rechtsverbindlich unterschriebene Verpflichtungserklärung des Dritten über die verbindliche Verfügbarkeit der für den Auftrag erforderlichen Mittel/Kapazitäten/Ressourcen für den Fall der Beauftragung (in einfacher Kopie) - vollständig ausgefüllte Eignungsmatrix_Innovationspartnerschaft_Care_eco_HUB (Textform) - Firmenpräsentation inkl. Angaben zu Namen der Firma, Kontaktadressen, Kontaktpersonen, Unternehmens-/ Unternehmensgruppenstruktur, Entwicklung, Standorte, durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl, Zahl der Fachkräfte in den letzten drei Jahren, Darstellung des Unternehmensprofils und der Leistungsschwerpunkte. (Die Kurzpräsentation ist als PDF Datei in selbst zu wählender Form einzureichen.)
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Innovationsfördernde AuftragsvergabeDie in Auftrag gegebenen Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen umfassen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsErfüllt, wenn der Bewerber die Eintragungs-/ Registernachweise für die juristische Person - Nachweise entsprechend der zutreffenden Gesellschaftsform (Handelsregister, Gewerberegister o. a. Register) mit Angaben zum Geschäftszweck und Auflistung der Gesellschafter und Vertretungsbefugnissen eingereicht hat. (nicht älter als 6 Monate) (in einfacher Kopie)

KriteriumSpezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsGesamt-Netto-Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Konzeptionierung, Entwicklung und Betrieb einer Big Data Plattform); ist erfüllt, wenn der Bewerber eine Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bzw. der Unternehmensgruppe in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages (Konzeptionierung, Entwicklung und Betrieb einer Big Data Plattform) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) für Aufträge in der EU in Textform vorgelegt hat. Die Umsätze der einzelnen Geschäftsjahre sind darzustellen. Mindestanforderung: Der Gesamtumsatz muss insgesamt für die vorgenannten Geschäftsjahre mindestens 10 Mio. EUR betragen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsAbsicherung im Schadensfall; erfüllt, wenn der Bewerber einen Nachweis einer aktuellen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung vorgelegt hat (in einfacher Kopie) Mindestanforderung: Mindestdeckungssummen je Einzelschaden für Personenschäden in Höhe von 3 Mio. EUR, Sachschäden in Höhe von 3 Mio. EUR und Vermögensschäden in Höhe von 3 Mio. EUR. Sollte der Bieter derzeit nicht über die o.g. Deckungssummen verfügen, wird zusätzlich eine schriftliche Erklärung der Versicherung benötigt, die bestätigt, dass im Auftragsfall die Deckungssumme auf die genannten Beträge erhöht werden.

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsErfüllt, wenn der Bewerber im Tabellenblatt "Referenzen" in der Datei vollständig ausgefüllte Eignungsmatrix_Innovationspartnerschaft_Care_eco_HUB 3 (drei) Referenzen mit den geforderten Mindestangaben angegeben hat. Des Weiteren hat der Bewerber für jede Referenz eine Referenzbestätigung oder Eigenerklärung über die Referenz vorzulegen. (Referenzbestätigung in einfacher Kopie bzw. Eigenerklärung in Textform) Mindestangaben / Mindestanforderungen: a) Name der Referenz, b) Kontaktdaten Ansprechpartner (Name, Adresse, Telefonnummer u. E-Mail Adresse) c) Projektinhalt: Konzeptionierung, Entwicklung und Betrieb einer Big Data Plattform d) Referenz nicht älter als 3 Jahre zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Ausschreibung e) Ein Rechenzentrum eines europäischen Anbieters verwendet wurde
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau)255,00

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsQualifikation IT-Fachkräfte; erfüllt, wenn der Bewerber eine Eigenerklärung in Textform vorgelegt hat, aus welcher hervorgeht, dass unter den am Projekt mitwirkenden Personen folgende oder gleichwertige, über die Projektlaufzeit gültige Qualifikationen vorliegen: a) Administrator für Container Orchestration Systeme (bspw. Kubernetes) b) IT Security Specialist c) BI Developer / Data Analyst d) Linux Systemadministrator Mindestanforderung: Die Qualifikationen müssen auf mind. 3 Personen aufgeteilt sein. Mindestanforderung: Qualifikation unter den IT-Fachkräften; die IT-Fachkräfte müssen deutschsprachig sein bzw. Deutschkenntnisse in Wort und Schrift gemäß Level C1 nach dem Europäischen Referenzrahmen erfüllen.

KriteriumAnzahl der Führungskräfte
Beschreibung des EignungskriteriumsAnzahl Fachkräfte mit vergleichbarer Projekterfahrung; erfüllt, wenn der Bewerber eine Eigenerklärung über die Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Fachkräfte (Projektleitung, Projektabwicklung oder vergleichbar) mit Projekterfahrung zur Konzeptionierung, Entwicklung und Betrieb einer Big Data Plattform zum Stichtag 01.01.2026 vorgelegt hat (in Textform).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau)20,00

KriteriumSicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen
Beschreibung des EignungskriteriumsEinhaltung Sicherheitsstandards; erfüllt, wenn der Bewerber für die Systeme in dem Bereich des Auftragsgegenstandes sicherstellt, dass sie mit den Grundsätzen "Privacy by Design" und "Privacy by Default" gem. EU-DSGVO zu vereinbaren sind, die Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität bei Erhebung, Speicherung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten sichergestellt wird und eine Beachtung der Datensparsamkeit, sowie der unerlaubten Verknüpfung personenbezogener Daten erfolgt. Der Bewerber hat die vorgenannten Vorgaben in einer Eigenerklärung bestätigt und vorgelegt (Textform).

KriteriumInformationssicherheit
Beschreibung des EignungskriteriumsEinhaltung Sicherheitsstandards; erfüllt, wenn der Bewerber für die Systeme in dem Bereich des Auftragsgegenstandes sicherstellt, dass Maßnahmen zur Gewährleistung der Informationssicherheit nach dem jeweiligen Stand der Technik durchgehend berücksichtigt werden. Der Bewerber hat die vorgenannten Vorgaben in einer Eigenerklärung bestätigt und vorgelegt (Textform).

KriteriumZertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des EignungskriteriumsC5 Testat; erfüllt, wenn der Bewerber über ein gültiges C5 (Typ 2) Testat für die geplante zu nutzende Infrastruktur verfügt bzw. sich dazu verpflichtet dieses Testat bis zur Produktivsetzung des Systems sicherzustellen (Nachweis in einfacher Kopie oder Eigenerklärung in Textform)

KriteriumZertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des EignungskriteriumsISO 27001 Zertifizierung; erfüllt, wenn der Bewerber über ein gültiges ISO 27001:2022 Zertifikat verfügt bzw. sich dazu verpflichtet diese Zertifizierung bis zur Produktivsetzung des Systems sicherzustellen (Nachweis in einfacher Kopie oder Eigenerklärung in Textform).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des EignungskriteriumsErfahrung mit MDR-regulierten Produkten; erfüllt, wenn der Bewerber Erfahrung mit MDR-regulierten Produkten im Gesundheitswesen durch entsprechende Zertifizierungen oder Referenzprojekte nachweisen kann. (Nachweis in einfacher Kopie oder Eigenerklärung in Textform)

KriteriumSicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen
Beschreibung des EignungskriteriumsBetrieb eigener Rechenzentrumkapazitäten; der Bewerber weist den Betrieb eigener Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland, respektive der europäischen Union über eine Eigenerklärung mit Ortsangabe nach. (in Textform)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau)15,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualität und Innovationsgehalt der Lösungskonzeption
BeschreibungInnovationsgrad der vorgeschlagenen Gesamtlösung
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungTechnische Umsetzung und Interoperabilität
Beschreibungtechnische Architektur Interoperabilitätskonzept Nutzung offener Standards
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungProjekt- und Umsetzungskonzept
BeschreibungQualität und Plausibilität des Projektplans Entwicklungs- und Testmethodik Vorgehensmodell der Innovationspartnerschaft
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungDatenschutz, Informationssicherheit und Governance
BeschreibungDatenschutz- und Daten-Governancekonzept Informationssicherheitskonzept Rollen- und Berechtigungskonzept
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebs-, Skalierungs- und Nachhaltigkeitskonzept
BeschreibungBetriebsmodell Wartungs- und Supportkonzept Skalierbarkeit Hochverfügbarkeit Nachhaltigkeit der Systemarchitektur
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl10
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungNutzerorientierung und Praxistauglichkeit
BeschreibungBenutzerfreundlichkeit Bedienkonzepte
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl10
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungGesamtpreis für die Entwicklungs-, Implementierungs- und – soweit vorgesehen – Betriebsleistungen
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl10
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=838136
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=835939
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge02/06/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDer öffentliche Auftraggeber kann den Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. (§ 56 Abs. 2 VgV) Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. (§ 56 Abs. 3 VgV)
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle (Saale)
Informationen über die Überprüfungsfristen: Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtUniversitätsklinikum Halle (Saale) AöR
Organisation, die Angebote bearbeitetUniversitätsklinikum Halle (Saale) AöR
8. Organisationen
8.1.
ORG-0000
Offizielle BezeichnungUniversitätsklinikum Halle (Saale) AöR
RegistrierungsnummerDE811574983
AbteilungKaufmännische Direktion
StadtHalle (Saale)
Postleitzahl06120
Land, Gliederung (NUTS)Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
LandDeutschland
KontaktpersonGeschäftsbereich I - Vergabestelle
E-Mailvergabe@uk-halle.de
Telefon+49 345 557 1841
Fax+49 345 557 905020
Internetadressehttps://www.umh.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffungsdienstleister
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungVergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle (Saale)
Registrierungsnummert:03455141536
StadtHalle (Saale)
Postleitzahl06112
Land, Gliederung (NUTS)Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de
Telefon+49 345 5141529
Fax+49 345 5141115
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungMedizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
RegistrierungsnummerDE275275078
StadtHalle (Saale)
Postleitzahl06112
Land, Gliederung (NUTS)Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
LandDeutschland
E-Mailvergabe@uk-halle.de
Telefon+493455571841
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
10. Änderung
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachungae56a030-f3c8-42c8-b6d5-b7814c83e5a9-01
Hauptgrund für die ÄnderungAktualisierte Informationen
BeschreibungAnpassung des Eignungskriteriums "Erfahrung mit MDR-regulierten Produkten"
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachungf54846ab-7c42-47ea-aa64-c00810ae271b  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung21/05/2026 08:00:22 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung351811-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe98/2026
Datum der Veröffentlichung22/05/2026