35311-2022 - ErgebnisDeutschland-Salzgitter: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
OJ S 15/2022 21/01/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung
Postanschrift: Willy-Brandt-Straße 5
Ort: Salzgitter
NUTS-Code: DE912 Salzgitter, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 38226
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@bfe.bund.de
Telefon: +49 30187-676761521
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.base.bund.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
4721F50501 - Analyse und Bewertung des Entwicklungsstands, der Sicherheit und des regulatorischen Rahmens für sogenannte neuartige Reaktorkonzepte
Referenznummer der Bekanntmachung: Z 6 - BASE62220/4721F50501
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Gemäß §2 des Gesetzes zur Errichtung des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) unterstützt das BASE das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fachlich und wissenschaftlich auf dem Gebiet der kerntechnischen Sicherheit.
Aktuell werden verschiedene neue Reaktortypen entwickelt und sowohl in der Wissenschaft als auch in der Öffentlichkeit diskutiert. Hierbei handelt es sich auch, aber nicht ausschließlich, um die Reaktortypen, die vom Generation IV Forum entwickelt werden: Der schnelle gasgekühlte Reaktor, der Höchsttemperaturreaktor, der überkritische Leichtwasserreaktor, der schnelle natriumgekühlte Reaktor, der schnelle bleigekühlte Reaktor sowie der Flüssigsalzreaktor.
Im Rahmen der ausgeschriebenen Leistung soll ein Gutachten erstellt werden, das die Entwicklungen auf diesem Gebiet zusammenfasst und auswertet. Hierbei ist insbesondere darzustellen: Welche Konzepte befinden sich aktuell in Entwicklung und wie weit ist die Entwicklung voran geschritten? Wie weit planen andere Staaten die Errichtung derartiger Konzepte? Inwiefern bestehen, mit Blick auf diese Konzepte, Regelwerkslücken und gibt es Bestrebungen diese zu schließen? Könnten derartige Konzepte einzelne Bestandteile der deutschen hochradioaktiven Abfälle weiter verwerten und welcher Effekt wäre zu erwarten?
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 256 383,68 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Gemäß §2 des Gesetzes zur Errichtung des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) unterstützt das BASE das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fachlich und wissenschaftlich auf dem Gebiet der kerntechnischen Sicherheit.
Aktuell werden verschiedene neue Reaktortypen entwickelt und sowohl in der Wissenschaft als auch in der Öffentlichkeit diskutiert. Hierbei handelt es sich auch, aber nicht ausschließlich, um die Reaktortypen, die vom Generation IV Forum entwickelt werden: Der schnelle gasgekühlte Reaktor, der Höchsttemperaturreaktor, der überkritische Leichtwasserreaktor, der schnelle natriumgekühlte Reaktor, der schnelle bleigekühlte Reaktor sowie der Flüssigsalzreaktor.
Im Rahmen der ausgeschriebenen Leistung soll ein Gutachten erstellt werden, das die Entwicklungen auf diesem Gebiet zusammenfasst und auswertet. Hierbei ist insbesondere darzustellen: Welche Konzepte befinden sich aktuell in Entwicklung und wie weit ist die Entwicklung voran geschritten? Wie weit planen andere Staaten die Errichtung derartiger Konzepte? Inwiefern bestehen, mit Blick auf diese Konzepte, Regelwerkslücken und gibt es Bestrebungen diese zu schließen? Könnten derartige Konzepte einzelne Bestandteile der deutschen hochradioaktiven Abfälle weiter verwerten und welcher Effekt wäre zu erwarten?
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität und Eignung der vorgeschlagenen Vorgehensweisen zur Erfüllung der Arbeitspakete / Gewichtung: 26
Qualitätskriterium - Name: Bearbeitungskonzept: Nachvollziehbarkeit und Angemessenheit des zeitlichen und personellen Aufwands / Gewichtung: 17
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Bearbeitungskonzepts bzgl. Sammlung der nötigen Informationen / Gewichtung: 17
Qualitätskriterium - Name: Adressierung sämtlicher relevanter Fragestellungen im Rahmen des Konzepts / Gewichtung: 9
Qualitätskriterium - Name: Umfang des Angebots, insbesondere hinsichtlich der Anzahl der untersuchten Reaktorkonzepte (AP1), Länder (AP2) und Regelwerke (AP3) / Gewichtung: 9
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Konzepts zur systematischen Strukturierung von Reaktorkonzepten / Gewichtung: 4
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Konzepts zur Bewertung des technologischen Entwicklungsstandes von Kernreaktoren / Gewichtung: 4
Preis - Gewichtung: 14
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 201-523657
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z 6 - BASE62220/4721F50501
Bezeichnung des Auftrags:
4721F50501 - Analyse und Bewertung des Entwicklungsstands, der Sicherheit und des regulatorischen Rahmens für sogenannte neuartige Reaktorkonzepte
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
21/12/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Öko-Institut e. V.
Ort: Freiburg
NUTS-Code: DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 310 924,37 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 256 383,68 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren des Bundes ist das Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn. Gemäß §160 Abs. 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften spätestens innerhalb von zehn Kalendertagen bei der Vergabestelle des Auftraggebers gerügt werden. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, vergl. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
17/01/2022