363423-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Technisches Monitoring und Inbetriebnahme-Monitoring
OJ S 101/2026 28/05/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Vergabestelle der ProWST
E-Mail: vergabe@prowst.de
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Technisches Monitoring und Inbetriebnahme-Monitoring
Beschreibung: Technisches Monitoring und Inbetriebnahme-Monitoring (LPH 3 - 9) für einen Neubau eines Werkstattgebäudes für die Württembergischen Staatstheater Stuttgart
Kennung des Verfahrens: 5003fdd0-ffe1-4354-9195-dbe3787a615c
Interne Kennung: ZF-PL-2026002
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaft auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, ggf. nur die 3 bis 5 besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehrere Bewerber die Eigungsanforderungen erfüllen. Bei Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber insbesondere die von den Bewerbern genannten Referenzen und deren Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Beschaffungsvorhaben berücksichtigen. Maßgeblich sind die unter Ziffer 5.1.9. genannten Angaben und NAchweise. Dabei gilt: je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Von Vorteil dabei ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Kriterien umfasst. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander, vgl. §51 Abs. 1 S. 2 VgV. Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um Zuschlagskriterien. Bewerbergemeinschaften werden als Ganzes betrachtet.
Rechtsgrundlage: 
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: 
Betrug: 
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: 
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: 
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: 
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: 
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: 
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: 
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: 
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: 
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: 
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: 
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: 
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: 
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: 
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: 
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: 
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: 
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: 
Zahlungsunfähigkeit: 
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: 
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: 
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Technisches Monitoring und Inbetriebnahme-Monitoring
Beschreibung: Die ProWST Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater Stuttgart GmbH beabsichtigt die Sanierung, Modernisierung und bauliche Erweiterung des denkmalgeschützten Opernhauses am Oberen Schlossgarten in Stuttgart. Die Württembergischen Staatstheater Stuttgart (im Folgenden: WST) sind das größte Dreispartenhaus der Welt und zählen zu den bedeutendsten Kultureinrichtungen Baden-Württembergs und der Landeshauptstadt Stuttgart. Mit der Staatsoper Stuttgart, einem der führenden Opernhäuser Europas, und dem international renommierten Stuttgarter Ballett besitzen sie eine herausragende kulturelle Stellung. Die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Opernhauses stellen daher ein Projekt von großer kultur-, gesellschaftspolitischer und städtebaulicher Bedeutung dar. Im Rahmen der Sanierung und Erweiterung des Hauptstandorts des Württembergischen Staatstheaters am Oberen Schlossgarten 6, Stuttgart, sollen die bisher zentral verorteten Dekorationswerkstätten an den Standort Zuckerfabrik 21, Stuttgart Bad Cannstatt ausgelagert werden. Der neue Standort der Dekorationswerkstätten befindet sich nord-östlich des Stadtzentrums Stuttgarts im Stadtteil Bad Cannstatt / Hallschlag. Das unmittelbare Umfeld des Grundstücks ist durch eine Gewerbenutzung geprägt. Der Neubau der Zuckerfabrik grenzt direkt an das bereits bestehende Kulissenlager / Zentrallager (ZL) der WST an. Der Neubau vereint sämtliche Abteilungen der Dekorationswerkstätten der WST, die für die vollständige Produktion eines Bühnenbilds erforderlich sind (sowohl administrative als auch produzierende Tätigkeiten). Die derzeitige Planung sieht für die Baumaßnahme einen zweigeschossigen Neubau (inklusive zwei Zwischengeschossen) mit einer Teilunterkellerung vor. Die Bruttogrundfläche beträgt 17.244 m². Für die Realisierung des Projekts ist eine Bauzeit von insgesamt 84 Monaten vorgesehen. Das Planungsteam befindet sich derzeit am Abschluss der Entwurfsplanung. Die Prüfung der Leistungsphase 3 wird Ende Juni abgeschlossen. Im Falle einer Zuschlagerteilung befindet sich das Projekt bereits in der Leistungsphase 5. Im Rahmen eines VgV-Verfahrens soll ein qualifiziertes Fachbüro für die Durchführung des Technischen Monitorings (TMon) und Inbetriebnahme-Monitoring (IBMon) für den Neubau der Dekorationswerkstätten der Württembergischen Staatstheater Stuttgart beauftragt werden. Das Technische Monitoring dient als Instrument der Qualitätssicherung über die Planungs-, Bau- und erste Nutzungsphase hinweg. Ziel ist es, die funktionale Leistungsfähigkeit der gebäudetechnischen Anlagen sowie das Zusammenwirken der einzelnen Gewerke sicherzustellen und die Voraussetzungen für einen energieeffizienten, funktions- und bedarfsgerechten Gebäudebetrieb zu schaffen. Grundlage für die Leistungen bildet insbesondere die AMEV-Empfehlung Nr. 178 „Technisches Monitoring 2025“, deren Anforderungen und methodische Ansätze projektspezifisch umzusetzen sind. Auf Basis der vorliegenden Entwurfsplanung ist gemeinsam mit dem Planungsteam ein projektspezifisches Monitoring-Konzept zu entwickeln. Dieses umfasst insbesondere die Definition von Zielwerten, Prüfgrößen und Datenerfassungsstrategien sowie die Festlegung von Abläufen zur Überprüfung und Bewertung der technischen Anlagen im Sinne der AMEV-Empfehlung. Das Monitoring begleitet die Umsetzung der technischen Konzepte über die Bauphase hinweg und unterstützt die Inbetriebnahme sowie die Optimierung des Gebäudebetriebs in der ersten Nutzungsphase. Die Leistungen des TMon und IBMon beinhalten dabei insbesondere: - die Entwicklung und Fortschreibung eines Monitoring-Konzepts gemäß AMEV-Empfehlung Nr. 178, - die Prüfung und Bewertung von Planungs- und Ausführungsunterlagen, - die Begleitung und Auswertung von Probebetrieben, - die Analyse von Betriebsdaten sowie die Erstellung von Monitoring-Berichten, - die Unterstützung des Bauherrn und Betreibers bei der Einregulierung und Optimierung der technischen Anlagen. Ziel ist es, eine hohe Qualität der Gebäudetechnik sicherzustellen, Mängel frühzeitig zu erkennen und langfristig einen energieeffizienten und wirtschaftlichen Betrieb des Gebäudes zu gewährleisten. Für das Bauvorhaben ist als Planungs- und Überwachungsziel die Projektabwicklung mittels der digitalen Arbeitsmethode „Building Information Modeling (BIM)“ vorgesehen. Die Leistungen des Auftragnehmers sind entsprechend in die BIM-basierte Projektabwicklung zu integrieren.
Interne Kennung: 0001
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 84 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: 
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen möglichst folgende Unterlagen vorgelegt werden (bei Bewerbergemeinschaften von jedemMitglied): a) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht, - dass keine Ausschlussgründe im Sinne des §§ 123, 124 GWB vorliegen beziehungsweise erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind, - der Bewerber in das einschlägige Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register (Standeskammern et cetera) des Herkunftslandes eingetragen ist sowie seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern,Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist. b) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt (z. B. durch Angabe der Gründe, die zur Bildung der Bewerbergemeinschaft geführt haben), und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Abgabe von Angeboten durch Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie Abschluss und Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Bei der Eignungsprüfung wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Bewerbergemeinschaften müssen eine(n) einzige(n) Ansprechpartner(in) benennen. c) Eigenerklärung Russland-Sanktionen (nach Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 inder Fassung des Art. 1 Ziff. 20 der Verordnung (EU) 2023/2878 des Rates vom 18. Dezember 2023 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in derUkraine destabilisieren. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied). Um formale Fehler zu vermeiden, wird die Nutzung der vom AG zur Verfügung gestellten Formblätter empfohlen. Gesamtumsätze des Bewerbers sowie Gesamtumsätze des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen. Aus den Angaben sollte sich ergeben, dass der Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jeweils einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mind. 80.000,00 € mit Leistungen des Technischen Monitorings erwirtschaftet hat. Sofern die Umsätze für das Jahr 2025 noch nicht vorliegen, sollen die Bewerber die Umsätze der Jahre 2022, 2023 und 2024 angeben. Bewerbergemeinschaften werden als Ganzes betrachtet. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in §47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und sofern sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der AG behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des §56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied). Um formale Fehler zu vermeiden, wird die Nutzung der vom AG zur Verfügung gestellten Formblätter empfohlen. Erklärung, dass das Unternehmen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von: - mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden, - mindestens 5 Mio. EUR für sonstige Schäden unterhält, bzw. im Auftragsfall abschließt. Zudem Erklärung, dass das Unternehmen die Beiträge für die bestehende Berufshaftpflichtversicherung rückstandslos entrichtet hat.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied). Um formale Fehler zu vermeiden, wird die Nutzung der vom AG zur Verfügung gestellten Formblätter empfohlen. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter und Anzahl der operativ und hauptsächlich als Projektleiter im Bereich Technisches Monitoring tätigen Mitarbeiter. Aus den Angaben sollte sich ergeben, dass in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jeweils mindestens 6 Mitarbeiter beschäftigt waren und davon jeweils mindestens 3 Mitarbeiter hauptsächlich als Projektleiter im Fachgebiet Technisches Monitoring beschäftigt wurden. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in §47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und sofern sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der AG behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des §56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied). Um formale Fehler zu vermeiden, wird die Nutzung der vom AG zur Verfügung gestellten Formblätter empfohlen. Bewerber werden aufgefordert, auf gesonderter Referenzliste in einem Format ihrer Wahl oder der nachfolgenden Liste, mind. 3 Referenzen zu benennen, die mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (Technisches Monitoring, LPH 3-9 gemäß Empfehlung Nr. 178 des AMEV - Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen), unter Angabe des genauen Auftrags und des Auftraggebers, des jeweiligen Leistungsumfangs, des jeweiligen Leistungszeitraumes, der Art des Gebäudes und der jeweiligen Baukosten (KG 300 + 400) netto. (Gerne mit Beschreibung und Plänen als separate Anlage pro Referenz auf einem DinA 3 Blatt). Die Referenzprojekte sollten im Idealfall jeweils den folgenden Kriterien genügen: - mindestens 50 Mio. netto Baukosten (KG 300+ KG 400) - öffentlicher Auftraggeber - Leistungsumfang: LPH 3-9 gemäß AMEV-Empfehlung Nr.178 - Fertigstellung nach 01.01.2020 - Werkstatt- / Industrie- oder Produktionsgebäude Für jede Referenz werden für jedes erfüllte Kriterium 10 Punkte vergeben. Werden mehr als 3 Referenzen eingereicht, so werden nur die 3 Referenzen mit der höchsten Punktzahl gewertet. Die Bewerber sollen für jede Referenz eine Referenzbeschreibung einreichen, anhand derer der AG erkennt, ob und welche der genannten Kriterien erfüllt sind. (Gerne mit Beschreibung und Plänen als separate Anlage pro Referenz auf einem DinA3 Blatt. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in §47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und sofern sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Der AG behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des §56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: 
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: Projektorganisation
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: Qualifikation und Erfahrung der Projektbeteiligten
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: Projekteinschätzung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: Beantwortung von Fachfragen
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium: 
Art: Preis
Bezeichnung: Preiskriterium
Beschreibung: Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/5003fdd0-ffe1-4354-9195-dbe3787a615c
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen: 
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 09/07/2026
Bedingungen für die Einreichung: 
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/5003fdd0-ffe1-4354-9195-dbe3787a615c
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 29/06/2026 16:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: 
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen: 
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: 
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: 
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Vergabestelle der ProWST
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Vergabestelle der ProWST
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Vergabestelle der ProWST
Registrierungsnummer: 14125
Postanschrift: Friedrichstraße 45
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70174
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@prowst.de
Telefon: +49 71182650843
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de
Profil des Erwerbers: https://www.deutsche-evergabe.de
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: fc55e04e-b81d-40e3-b2e0-26510df27071
Postanschrift: Kapellenstrasse 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 7219268730
Rollen dieser Organisation: 
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation: 
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 5003fdd0-ffe1-4354-9195-dbe3787a615c  -  01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/05/2026 08:46:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 363423-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 101/2026
Datum der Veröffentlichung: 28/05/2026