364025-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Öffentlicher Verkehr (Straße) – Beschaffung von Verkehrsleistungen mit Kraftomnibussen (Unterauftragnehmerleistungen)
OJ S 107/2025 05/06/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung - Änderungsbekanntmachung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnungregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
E-Mailmarc.wittrin@regiobus.pm
Tätigkeit des AuftraggebersStädtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelBeschaffung von Verkehrsleistungen mit Kraftomnibussen (Unterauftragnehmerleistungen)
BeschreibungIm Zuge der Übertragung des neuen öffentlichen Dienstleistungsauftrags (öDA) im Sinne des Art. 3 Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 zum 01.06.2026 durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark für die nächsten 10 Jahre an die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH sollen Teile der Verkehrsleistung des nicht schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehrs an Unterauftragnehmer vergeben werden. Die Leistung wird auf 11 Lose aufgeteilt und in diesem zweistufigen Verfahren (Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb) ausgeschrieben.
Kennung des Verfahrensf2b3fb7e-e4e8-41b7-a236-fcabf554c2d6
Vorherige Bekanntmachung145829-2025
Interne Kennung2025-001-VP-01
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenBekanntmachungs-ID: CXP9YJ2H5R8
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann11
Auftragsbedingungen
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können3
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachungAuftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten VerpflichtungenErklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08).
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Betrug
Korruption
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Zahlungsunfähigkeit
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelPotsdam
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 1 - "Potsdam") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Potsdam. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal drei Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 1 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung1
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0002
TitelBeelitz
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 2 - "Beelitz") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Beelitz. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal ein Personenkraftwagen mit 8 Sitzen (exkl. Fahrer) einzusetzen ist. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung2
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit2 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0003
TitelTeltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (TKS) 1
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 3 - "Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf TKS1) ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal drei Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 1 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung3
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0004
TitelTeltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (TKS) 2
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 4 - "Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdof TKS 2") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal drei Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 1 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung4
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0005
TitelWerder
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 6 - "Werder") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Werder (Havel). Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal drei Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 1 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung6
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0006
TitelTreuenbrietzen / Jüterbog
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 7 - "Treuenbrietzen / Jüterbog") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Treuenbtrietzen und Jüterbog. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal vier Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 2 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung7
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0007
TitelTreuenbrietzen
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 8 - "Treuenbrietzen") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Treuenbrietzen. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal vier Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 2 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung8
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0008
TitelBad Belzig / Wiesenburg
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 9 - "Bad Belzig / Wiesenburg") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Bad Belzig und Wiesenburg. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal drei Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 2 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung9
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0009
TitelGörzke / Ziesar
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 10 - "Görzke / Ziesar") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Görzke und Ziesar. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal sechs Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 2 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung10
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0010
TitelLehnin 1
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 11 - "Lehnin 1") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Kloster Lehnin. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal sechs Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 2 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung11
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
5.1.
LosLOT-0011
TitelLehnin 2
BeschreibungAuftragsgegenstand dieses Loses (Los 12 - "Lehnin 2") ist die Erbringung von Linienverkehren gemäß § 42 PBefG in der Region Kloster Lehnin. Zum derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass für die Leistung maximal sechs Kraftomnibusse der Fahrzeugklasse 2 gemäß EU-Richtlinie 2001/85/EG einzusetzen sind. Weitere Details sind der Anlage A03 "Losaufteilung" zu entnehmen. Die Vergabestelle wird die Leistung und die Anzahl an Fahrzeugen und Kraftfahrern in der zweiten Phase dieses Vergabeverfahrens konkretisieren. Die derzeitigen Angaben stellen das Maximum dar.
Interne Kennung12
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/06/2026
Enddatum der Laufzeit31/05/2036
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung145829-2025
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme# Zuschlagslimitierung: Die Auftraggeberin wird von der Möglichkeit einer Zuschlagslimitierung nach § 27 Abs. 1 S. 2 SektVO Gebrauch machen. Die Bieter dürfen für alle Lose Angebote abgeben. Ein Bieter kann den Zuschlag für maximal drei Lose erhalten. Die Bieter werden aufgefordert, in ihren Angeboten eine Angebotspriorisierung in Form einer Rangfolge anzugeben. Die Angabe der Rangfolge erfolgt mit dem Angebotsschreiben. Sollte ein Bieter in mehr als drei Losen das jeweils wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben, richtet sich die Zuschlagserteilung nach der Rangfolge der Präferenzen des Bieters. Bei den weiteren Losen bleibt der Bieter nach Erreichung der Zuschlagslimitierung unberücksichtigt, so dass der nächstplatzierte Bieter im betreffenden Los den Zuschlag erhält. Würde in einem solchen Fall eine Zuschlagserteilung an den nächstplatzierten Bieter die Zuschlagslimitierung an diesen überschreiten, wird der drittplatzierte Bieter im betreffenden Los bezuschlagt usw. Die vorangehend dargestellte Zuschlagslimitierung gilt dann nicht, wenn in einem Los nur ein zuschlagsfähiges Angebot eingegangen ist und die Zuschlagslimitierung zugleich dazu führen würde, dass in diesem Los kein Zuschlag erteilt werden könnte, da der betreffende Bieter bereits den Zuschlag in drei anderen Losen auf Basis seiner Präferenzliste erhält. Ein Bieter kann unter diesen Voraussetzungen daher den Zuschlag auch für mehr als drei Lose erhalten.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenDienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1.) Der Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss eine aktuelle Kopie des Berufs- oder Handelsregisterauszug vorlegen, die bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate ist. Soweit keine Pflicht zur Eintragung in ein Berufsregister und Handelsregister besteht, ist ein vergleichbarer Nachweis über die Existenz und sonstige wichtige Rechts- und Vertretungsverhältnisse des betreffenden Unternehmens einzureichen. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. 2.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A08). 3.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft / im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens sowie - soweit möglich - jedes Nachunternehmers, dass die Ausschlussgründe nach § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG nicht vorliegen (Anlage A08). 4.) - Erklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft zum Russland-Embargo (Anlage A15) 5.) - Vom Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind allgemeine Informationen (Name, Anschrift, Telefon, Telefax, KMU, Rechtsform, Ansprechpartner wie Geschäftsführer) zum Unternehmen anzugeben (Anlage A04 und im Falle einer Bewerbergemeinschaft ergänzend Anlage A09). 6.) - Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist in dieser Erklärung ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, die Gemeinschaft im Rahmen des Verfahrens und darüber hinaus zu vertreten (Anlage A09).

KriteriumGenehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über eine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß § 42 PBefG oder über eine Genehmigungsurkunde für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG verfügen, die mittels einer nicht beglaubigten Kopie dem Teilnahmeantrag beizulegen ist. Ausländische Bewerber / Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft legen eine Bescheinigung der für sie zuständigen Stelle vor. Für nicht deutschsprachige Dokumente sind ergänzend zu diesen jeweils amtlich anerkannten Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie der Genehmigungsurkunde für den Linienverkehr mit Kraftomnibussen gemäß 42 PBefG oder für den Verkehr mit Mietomnibussen gemäß § 49 PBefG ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe des Nettojahresumsatzes des Unternehmens über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage A07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich. Die Auftraggeberin wird die Umsätze addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften der kumulierte Umsatz. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 500.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Für die ausschließliche Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt der Nettojahresumsatz des Bewerbers für die Erbringung von Verkehrsleistungen im Sinne des § 42 PBefG (als Konzessionär und/oder als Unterauftragnehmer) mindestens 50.000 EUR betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto) und für Sach- bzw. sonstige Vermögensschäden von mindestens 3.000.000 EUR (brutto). Die genannten Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall und müssen jährlich zweifach maximiert sein. Die Versicherung ist bei einem in Deutschland oder der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen/Kreditinstitut und nach deutschem Recht abzuschließen (Anlage A14). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Auftraggeberin wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen der Haftpflichtversicherung zu den genannten Bedingungen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Deckungssummen ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriumsjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen (Anlage A07). Die Auftraggeberin wird die Mitarbeiteranzahlen addieren. Maßgeblich ist bei Bewerbergemeinschaften die kumulierte Mitarbeiteranzahl. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn die durchschnittliche Anzahl von beschäftigten Mitarbeitern über die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens sechs betrug (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die Anzahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags dem Bewerber zur Verfügung stehenden Fahrzeuge einschließlich der Fahrzeugklasse, mit denen Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG erbracht werden können. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07). Bei der Bewerbung auf Los 2 ist anzugeben, wie viele PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz dem Bewerber für die Erbringung von Verkehrsleistungen nach § 42 PBefG zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft erforderlich (Anlage A07).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber/ der Bewerbergemeinschaften ist eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen. Bei der Bewerbung auf Los 2 ist zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) einzureichen (Anlage A10). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft gilt nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne des § 42 PBefG mit Kraftomnibussen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird. Für die Bewerbung auf Los 2 gilt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nur als geeignet, wenn mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen in der Personenbeförderung im Linienverkehr im Sinne der § 42 PBefG mit PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) eingereicht wird (Mindestanforderung). Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzen zu machen: - Referenzbezeichnung - Angabe des Unternehmens, dass die Leistungen erbracht hat - Auftraggeber der referenzierten Leistung - Ansprechpartner beim Auftraggeber der referenzierten Leistung mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse - Allgemeine Beschreibung der Referenzleistung - Leistungszeitraum - Dauer der Leistungserbringung (Beginn / Ende im Format MM/JJJJ) - Angabe über die Gesamtnutzwagenkilometer der Referenzleistung - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz) - Bestätigung der Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG Für die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Referenzen ist das Formblatt Referenz (Anlage A10) zu verwenden. Auftraggeber der referenzierten Leistung darf auch die Auftraggeberin dieser auszuschreibenden Leistung sein. Mindestanforderungen an die Vergleichbarkeit für jede einzelne Referenz - Die Referenzleistung betrifft Linienverkehrsleistungen gemäß § 42 PBefG (erbracht entweder als Konzessionär oder als Unterauftragnehmer) - Leistungszeitraum muss mindestens ein Jahr umfassen und in den letzten 3 Jahren (2022, 2023, 2024) erbracht worden sein. - Einsatz von Solo- oder Gelenkbussen (Ausnahme Los 2: Einsatz von PKW mit 8 Sitzen excl. Fahrersitz). Werden die Mindestanforderungen für jede einzelne vorgelegte Referenz nicht erfüllt, wird diese im Rahmen der Eignungsprüfung nicht als Referenz berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die unter der Berücksichtigung der vorgenannten Mindeststandards keine vergleichbare Referenz vorweisen können, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist eine Bescheinigung der fachlichen Eignung für den Personenkraftverkehr nach VO (EG) Nr. 1071/2009 einer Industrie- und Handelskammer für den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Unternehmens, der/die die Verkehrsgeschäfte des Unternehmens tatsächlich und dauerhaft leitet ("Verkehrsleiter/in"). Die Vorlage des Nachweises des Verkehrsleiters ist eine Mindestanforderung. Bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindestanforderung wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungBewertet wird der Nutzwagenkilometerpreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBetriebskonzept
BeschreibungGegenstand des Betriebskonzepts ist die Organisation und die Qualitätssicherung im Hinblick auf die Leistungserbringung.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPersonaleinsatzkonzept
BeschreibungGegenstand des Personaleinsatzkonzepts ist die Sicherstellung der Kontinuität und Verlässlichkeit der Leistungserbringung durch das vom Bieter eingesetzte Personal.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungFahrzeug- und Wartungskonzept
BeschreibungGegestand des Fahrzeug- und Wartungskonzepts ist die nähere Darstellung des geplanten Einsatzes der Busse sowie die Sicherstellung des betriebsgerechten und sicheren Zustandes der eingesetzten Busse.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen04/06/2025 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung30/06/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YJ2H5R8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge12/06/2025 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Auftraggeberin behält sich Nachforderungen von Unterlagen gemäß § 51 Abs. 2 und 3 SektVO vor.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsFür die Ausführung des Auftrags gelten die Vorgaben des Brandenburgischen Vergabegesetzes über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge (BbgVergG) in der gültigen Fassung als verbindliche Grundlage. Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei der Ausführung der Leistung zur Einhaltung einschlägiger Tarifverträge gemäß § 4 Abs. 1 BbgVergG. In vorliegenden Fall ist der Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg (TV-N BRB) vom 27. Juni 2001 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 9 vom 4. März 2024 anzuwenden.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformDie Bewerbergemeinschaft erklärt, dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/ Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle VereinbarungEs wird auf den Vertragsentwurf nebst Anlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist der § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten. § 160 GWB lautet wie folgt: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnungregiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Registrierungsnummer12-121092720487361-19
PostanschriftBrücker Landstraße 22
StadtBad Belzig
Postleitzahl14806
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam-Mittelmark (DE40E)
LandDeutschland
KontaktpersonAbteilung Technik
E-Mailmarc.wittrin@regiobus.pm
Telefon+49 3384199-146
Internetadressehttps://www.regiobus-pm.de/
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Registrierungsnummert:03318661719
PostanschriftHeinrich-Mann-Allee 107
StadtPotsdam
Postleitzahl14473
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
LandDeutschland
E-MailVergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de
Telefon0049 331 8661719
Fax0049 331 8661652
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
10. Änderung
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung2f0d0a04-9ada-4649-8b72-83cfabe77100-01
Hauptgrund für die ÄnderungInformationen sind jetzt verfügbar
BeschreibungAufgrund von Leistungsänderungen durch den Aufgabenträger entfällt in der Ausschreibung das Los 5 - TKS 3 vollständig. Beim Los 9 - Bad Belzig / Wiesenburg wird ein Bus weniger benötigt
10.1.
Änderung
AbschnittskennungPROCEDURE
Beschreibung der ÄnderungenIn der Anlage A01: "Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags" wurde in Kapitel 2.3 "Losaufteilung" das Los 5 entfernt. Damit einhergehend wurde die Gesamtanzahl der Lose von 12 auf 11 korrigiert. Weiter wurde in Kapteil 7.2.1 "Zuschlagslimitierung" das erkärende Beispiel angepasst, da Los 5 entfällt. In der Anlage A03: "Losaufteilung (Entwurf)" wurde das Los 5 entfernt. Zusätzlich wurde bei Los 9 - Bad Belzig / Wiesenburg die Anzahl der Fahrzeuge von vier auf drei reduziert. In der Anlage A04: "Teilnahmeantrag" ist die Auswahl auf Los 5 innerhalb der Erklärung des Bewerbers zur geplanten Losangebotsabgabe entfernt worden. In der Bekanntmachung im Kapitel 2.1 "Verfahren" wurde im Textfeld "Beschreibung" die Aufteilung der Lose von 12 auf 11 reduziert. Außerdem wurde unter "5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0009" im Textfeld "Beschreibung" die maximale Anzahl von vier Kraftomnibussen auf drei reduziert.
Änderung der Auftragsunterlagen am04/06/2025
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachungba9cf128-3eb5-4bb6-92d6-c41d74b0f7c2  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung04/06/2025 11:29:50 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung364025-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe107/2025
Datum der Veröffentlichung05/06/2025