3662-2019 - ErgebnisDeutschland-Freiburg im Breisgau: Branchenspezifisches Softwarepaket
OJ S 3/2019 04/01/2019
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freiburg i. Br. – Vergabemanagement
Postanschrift: Fehrenbachallee 12
Ort: Freiburg im Breisgau
NUTS-Code: DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Postleitzahl: 79106
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Simon, Nicole
E-Mail: vergabemanagement@stadt.freiburg.de
Telefon: +49 7612014083
Fax: +49 7612014089
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
IT-Entwicklung zur Neuprogrammierung von BI-Komponenten für das DUVA-System
Referenznummer der Bekanntmachung: 2018003645
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
48100000 Branchenspezifisches Softwarepaket
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Der Auftraggeber beabsichtigt für das KOSIS-Gemeinschaftsprojekt DUVA zur Erstellung von BI-Komponenten für das DUVA-System einen Rahmenvertrag über mindestens 100 und höchstens 350 Personentage über eine Projektlaufzeit von 18 Monaten abzuschließen.
Die Beauftragung einzelner Teilleistungen erfolgt auf der Grundlage von Lastenheften, die vom Auftraggeber erstellt werden, sowie auf Grundlage von Pflichtenheften, die vom Auftragnehmer zu erstellen sind. Für die Einzelabrufe werden aufwandsbezogene Werkverträge geschlossen.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Hauptort der Ausführung: Freiburg i. Br.
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Das Ziel des ausgeschriebenen Projektes ist die Neuprogrammierung von Anwendungen, die die bisher eingesetzten Anwendungen Abfragegenerierung, Formulargenerator und Erfassung ersetzen und das funktionale Spektrum des DUVA-Systems deutlich erweitern.
In einem groben Umriss sind mit dem ausgeschriebenen Projekt folgende Arbeiten verbunden:
— Neuprogrammierung der Anwendungen „Designer“ und „Interpreter“ als Webanwendungen,
— Die Anwendung „Designer“ soll die Funktionalität der bisherigen Anwendung „Formulargenerator“ und „Abfragegenerierung“ bündeln, sowie funktional gegenüber seinen Vorgängeranwendungen umfassend ausgebaut werden, so dass sie zukünftig Formulare erzeugen kann, die neben der Datenerfassung auch die Ausgabe von Informationen in Form von Abfragen/Anzeigen, interaktiven Dashboards und statischen Objekten wie Berichten oder vordefinierter sogenannter fester Auswertungen des Auswertungsassistenten ermöglicht. Dazu werden entsprechende Formulare und ihre Inhalte im Designer definiert und die entsprechenden Festlegungen in der Datenbank des DUVA-Systems gespeichert,
— die Anwendung „Interpreter“ liest die in der Datenbank gespeicherten Festlegungen aus und erzeugt auf ihrer Basis und mit Rückgriff auf die in der DUVA-Datenbank gespeicherten Metadaten und Sachdaten entsprechende HTML-Seiten sowie druckbare Ausgabeformate wie PDF-Dateien oder Dateien in den Formaten DOCX und XLSX. Die generierten HTML-Seiten sollen auf unterschiedlich großen Ausgabemedien (PC, Tablet, Smartphone) ausgegeben und eingesetzt werden können.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Kostenkriterium - Name: Projektdurchführung / Gewichtung: 230
Kostenkriterium - Name: Konzepterstellung / Gewichtung: 260
Kostenkriterium - Name: Implementierung und Test / Gewichtung: 310
Kostenkriterium - Name: Dokumentation und Gewährleistung / Gewichtung: 200
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Zusätzliche Beauftragung weiterer vergleichbarer Leistungen gem. Nr. 3.3.1 Leistungsbeschreibung.
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 193-436888
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
IT-Entwicklung zur Neuprogrammierung von BI-Komponenten für das DUVA-System
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
12/12/2018
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Poet GmbH
Ort: Karlsruhe
NUTS-Code: DE122 Karlsruhe, Stadtkreis
Postleitzahl: 76227
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Zu II. 1.7. und V. 2.4 – Aufgrund § 39 Abs. 6 VgV ist die Angabe des Gesamtwertes nicht vorgesehen
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268732
Fax: +49 7219263985
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen – GWB – unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Auf die grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§ 155 - 184 GWB wird verwiesen.
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karslruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-8732
Fax: +49 7219263985
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
02/01/2019