376295-2021 - ErgebnisDeutschland-Frankfurt am Main: Elektrische Signaleinrichtungen für den Eisenbahnverkehr
OJ S 141/2021 23/07/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge – Sektoren
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Adam-Riese-Straße 11-13
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60327
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Heinemann, Ralf
E-Mail: ralf.heinemann@deutschebahn.com
Telefon: +49 89130823251
Fax: +49 69 / 265-45053
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.6.
Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Technische Unterstützung Zugmeldebetrieb (TU ZMB)
Referenznummer der Bekanntmachung: 20FEI49142
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
34632200 Elektrische Signaleinrichtungen für den Eisenbahnverkehr
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Technische Unterstütztung Zugmeldebetrieb (TU ZMB)
Strecken mit fernmündlichen Zugmeldeverfahren zwischen benachbarten Zugmeldestellen, bei denen kein Streckenblock vorhanden ist und keine Nachrüstung eines Streckenblocks möglich ist, sollen mit einem einfachen technischen System ausgerüstet werden, um mögliche Fehlhandlungen des Fahrdienstleiters zu vermindern.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
34632200 Elektrische Signaleinrichtungen für den Eisenbahnverkehr
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Bundesweit
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Über den Rahmenvertrag sollen TU ZMB-Anlagen beschafft werden. Dies umfasst die Leistungen Entwicklung, Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von TU ZMB-Anlagen bestehend aus LST-Elementen in der Außen- und Innenanlage einschließlich Ersatzteillieferung während der Vertragslaufzeit und Einrichtung Hotline-Service.
Innerhalb der bestehenden Stellwerke sollen Bedienelemente (Pulte) ohne Eingriff in die bestehende Stellwerkstechnik LST errichtet werden. Die TU ZMB-Anlage dient zur technischen Unterstützung des örtlichen Fahrdienstleiters (Verhinderung von Nach und Gegenfahrten). Im ersten Schritt soll zunächst eine Erstanlage, bestehend aus 7 Systemen, entwickelt und errichtet werden. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme dieser Erstanlage sollen weitere Anlagen über den Rahmenvertrag beauftragt werden.
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 249-622312
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer regelmäßigen nichtverbindlichen Bekanntmachung

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
Technische Unterstützung Zugmeldebetrieb (TU ZMB)
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
21/06/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Pintsch GmbH
Postanschrift: Hünxer Straße 149
Ort: Dinslaken
NUTS-Code: DE Deutschland
Postleitzahl: 46537
Land: Deutschland
E-Mail: marco.la.torre@pintsch.net
Telefon: +49 2064 / 602-248
Fax: +49 2064 / 602-318
Internet-Adresse: www.pintsch.net
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
V.2.6.
Für Gelegenheitskäufe gezahlter Preis

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Alle unter III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten. Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 i. V. m. § 142 Nr. 2 GWB vor.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass ab 27.11.2020 Rechnungen im Format X-Rechnung einzureichen sind. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/lieferantenportal/informationsservice/rechnung-1192410
Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, auf die Durchführung von Verhandlungen zu verzichten und den Rahmenvertrag auf Basis der Erstangebote zu vergeben.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
20/07/2021