392946-2021 - ErgebnisDeutschland-Mannheim: Bau von Theatern
OJ S 148/2021 03/08/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Bauleistung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Mannheim, vertreten durch das Nationaltheater Mannheim als Eigenbetrieb der Stadt Mannheim, dieser vertreten durch die Intendanten und Betriebsleiter Marc Stefan Sickel und Albrecht Puhlmann
Postanschrift: Mozartstraße 9
Ort: Mannheim
NUTS-Code: DE126 Mannheim, Stadtkreis
Postleitzahl: 68161
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Kapellmann und Partner Rechtsanwälte PartG mbB, Dr. Michael Wolters, Anna-Louisa-Karsch Straße 2, 10178 Berlin
E-Mail: michael.wolters@kapellmann.de
Telefon: +49 3039976943
Fax: +49 3039976991
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.kapellmann.de
Adresse des Beschafferprofils: https://www.nationaltheater-mannheim.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Planung und Errichtung sowie optional der Rückbau und die Rücknahme einer Interimsspielstätte für die Sparten Oper und Tanz des Nationaltheaters Mannheim für den Zeitraum der Sanierung des Haupthauses
Referenznummer der Bekanntmachung: NTM_OFP_TU01_2021
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
45212322 Bau von Theatern
II.1.3.
Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Das Spielhaus des NTM wird nach der Spielzeit 2021/22 für eine mind. 5-jährige Generalsanierung geschlossen. Nach Spielzeitende müssen alle Künstler und Mitarbeiter ausziehen und die in der Interimsbühne weiter zu nutzende (Bühnen)Technik ausgebaut werden. Somit ist zwingend ein Bezug einer schlüsselfertigen Ersatzspielstätte zwischen Mai und August 2022 notwendig. Der Spielbetrieb muss nach einem ca. 3 monatigen IAÜ-Prozess (Inbetriebnahme, Abnahme, Übergabe) zwingend zwischen Mitte September und Mitte Dezember 2022 aufgenommen werden können.
Die hier anzubietende Ersatzspielstätte ist für die Sparten Oper und Tanz vorgesehen und auf ca. 800 Besucher auszulegen. Funktional gliedert sich das Projekt auf in folgende Bereiche: Saal (Tribüne, Orchestergraben) und Bühne (mit Seitenflächen und Hinterbühne), Foyer mit Nebenräumen, Backstagebereich, Außenanlagen.
Eine Mietoption und der komplette Rückbau und/oder Rücknahme der Interimsspielstätte können optional angeboten werden.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 13 500 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen, 71313100 Lärmschutzberatung, 71313200 Beratung im Bereich Schallschutz und Raumakustik, 71315000 Haustechnik, 71317000 Beratung im Bereich Gefahrenschutz und -kontrolle
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE126 Mannheim, Stadtkreis
Hauptort der Ausführung: Mannheim
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Schlüsselfertige Planung und Errichtung einer Interimsspielstätte für die Sparten Oper und Tanz als Totalunternehmer (TU) nach folgenden Maßgaben:
Planungsleistungen i.S.d. HOAI 2013 / AHO, insb.
- Entwurfs-/ Genehmigungs- und Ausführungsplanung
- Brandschutz inkl. Betriebs- und Sicherheitskonzept, Auslegung Sprinklerung
- Tragwerk/Statik
- Bauphysik (Luftschallschutz, Raumakustik/ Spezialakustik Opernnutzung und energetische Nachweise)
- Technische Ausrüstung unter besonderer Berücksichtigung von Schalleintrag in die Spielstätte
- Bühnen- und Veranstaltungstechnik nach detaillierten Vorgaben des AG
sowie insb. folgende Bauleistungen:
- KG 300 (Gründung/ Halle mit Orchestergraben/ Foyer/ Backstage/ Türe & Tore & Fluchtwege/ usw.)
- KG 400 (Technische Ausrüstung H/ L/ K/ S/ E inkl. (Sicherheits-) Beleuchtung und Blitzschutz/ BMZ, BMA und Sprinklerung/ Bühne und Hinterbühne/ Tribüne/ Orchestergraben/ Bühnen- und Veranstaltungstechnik etc.
- KG 500 (Außenanlagen: LKW-Andienung Hinterbühne und Backstagebereich, Zuwegung Besucher inkl. Beleuchtung und Einzäunung).
Wesentliche Nutzeranforderungen und ca.-Zielwerte (mit besonderen Anforderungen an Schallschutz, Raumakustik, Bühnentechnik und Technische Ausrüstung):
- Auslegung Foyer, Tribüne, Sanitärbereich: 800 Besucher
- Belastung des Bühnenboden: 1.000kg/m²
- Bühnenbreite: 20 m
- Bühnentiefe, minimal / optimal: 15 m / 20 m
- Höhe Bühnenraum, minimal / optimal: 10 m / 16 m (lichte Höhe zwischen OK Bühnenboden und UK Zugstangen)
- Breite Seitenbühne, minimal / optimal: 3 m / 5 m
- Tiefe Hinterbühne, minimal/ optimal: 5 m / 15 m
- Portalgröße (B x H): 18 m x 8 m (rauchdichter Anschluss seitlich und oben)
- U-förmige Vorderbühne (sie kann um ca. 1 - 2 m den Orchestergraben überragen und umschließt diesen seitlich)
- Orchestergraben teilweise überdeckt, B x T 18 m x 7 m (für andere Formate überbaubar und seitlich um 1 m erweiterbar)
- Tribüne mit Rollstuhlplätzen, gepolsterte Theatersessel mit Klappsitz (mit Verteilergängen, Treppentürmen, Mundlöchern, Tunnelgängen,
Geländern u.ä. zur bestmöglichen Besucherlenkung, Verfolgerpositionen und Beamerposition entkoppelt, Stufenbeleuchtung)
- Regiekabinen für Veranstaltungstechnik (Ton, Video, Beleuchtung): 3 Stck hinter Tribüne inkl. technischen Betriebsräumen
- Höhen:
Bühne und anschließende Flächen müssen auf einem Niveau liegen. Die untere Höhe der Tribüne ist an das Bühnenniveau gekoppelt und kann in der vordersten Sitzreihe max. 100 cm unterhalb der Bühne liegen.
Es ist angedacht die Höhe auf ca. +1m ü. OKG (= Höhe Ladekante LKW) anzusetzen, hierdurch muss der Orchestergraben entsprechend in den Untergrund abgeteuft werden.
Witterungsgeschützte Andienung der Hinterbühne über innenliegende Ladebrücke, die Wärme- und Schallschutzanforderungen erfüllt, ist vorzusehen.
Bühnentechnik:
- Optionaler Einbau einer Drehbühne (einschl. Schleifring / Anbindung BB / AVM), Durchmesser, minimal / optimal 13 m / 17 m, ggf. mit separat steuerbaren äußeren Drehkranz, Breite:2 m (Durchmesser innere Drehscheibe 13 m + 2m Kranz)
- Prospektzüge 750kg szenisch nutzbar: 30 Stck
- Panoramazüge 500kg beidseitig: je 2 Stck
- Anlage-DGUV V17/18, DGVU Regel 115-002, SIL3
Foyer:
Entsprechend der Zuschaueranzahl große Fläche mit Garderobe, Kassenbereich, Sanitäranlagen und Gastrobereich. Gastrobereich mit kleiner Vorbereitungsküche/ Anrichte, Konvektomaten für das Zubereiten kleinerer warmen Speisen (keine Vollküche). Getränke- und Kühllager integriert, Industriespülmaschine notwendig, große Theke als Ausgabe. Minimale technische Ausstattung für Veranstaltungen.
Backstagebereich:
- Büros, Proberäume, Garderoben usw. inkl. Sanitäranlagen: ca. 130 Stck als 20"-Container (ggf. zzgl. Flur- und Treppenhauscontainer)
Luftschallschutz, Raumakustik und Bühnenrechnik sind vorrangig für die Nutzung als Opernhaus auszulegen. Störpegel gering halten.
Wegen weiterer Einzelheiten s. Anlage 1 ("Übersicht Nutzeranforderungen") sowie Vergabeunterlagen (2 .Stufe).
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Erfüllng Anforderungen / Gewichtung: 20%
Qualitätskriterium - Name: Sicherstellung Qualität / Gewichtung: 5 %
Qualitätskriterium - Name: Konzept Planung / Gewichtung: 15%
Qualitätskriterium - Name: Konzept Einhaltung Termin / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Vorsorgungskonzept / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Schlüsselpersonal / Gewichtung: 5 %
Qualitätskriterium - Name: Optimierung Fertigstellung / Gewichtung: 5%
Preis - Gewichtung: 30%
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Eine Option wird der Kauf der Spielstätte sein, optional mit einem kompletten Rückbau und / oder der Rücknahme der Interimsspielstätte.
Auch wirtschaftliche Kombinationslösungen aus Miete und Kauf kommen in Betracht (z.B. Miete der Halle und Kauf der Bühnentechnik, etc.).
Eine Mietoption inkl. komplettem Rückbau und/oder Rücknahme der Interimsspielstätte sollen als weitere Optional angeboten werden können.
Als Schnittstelle sind hier alle Einrichtungen (Haupt- und Nebengebäude, Umzäunung, usw.) oberhalb der Gründung anzusehen, d.h. der AG übernimmt nach Rückbau durch den AN den Ausbau fester Einbauten (Fundamente u. Ä.) und die Wiederherstellung des Platzes.
Weitere Einzelheiten s. Vergabeunterlagen (2. Stufe).
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Mit dieser Bekanntmachung leitet die Stadt Mannheim/NTM als Eigenbetrieb der Stadt (fortan: AG oder Vergabestelle) einen Teilnahmewettbewerb ein. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb fordert der AG die geeigneten Bieter zur Abgabe von Angeboten auf, die sodann verhandelt werden sollen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 033-081216
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
Planung und Errichtung sowie optionaler Rückbau einer Interimsspielstätte
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
28/07/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: metron Vilshofen GmbH
Postanschrift: Albersdorfer Industriepark 2
Ort: Vilshofen
NUTS-Code: DE228 Passau, Landkreis
Postleitzahl: 94474
Land: Deutschland
E-Mail: potleschak@metron-vilshofen.de
Telefon: +49 85419696824
Internet-Adresse: http://metron-vilshofen.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 13 500 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
28/07/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: metron Vilshofen GmbH
Postanschrift: Albersdorfer Industriepark 2
Ort: Vilshofen
NUTS-Code: DE228 Passau, Landkreis
Postleitzahl: 94474
Land: Deutschland
E-Mail: potleschak@metron-vilshofen.de
Telefon: +4 985419696824
Internet-Adresse: http://www.metron-vilshofen.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 13 500 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Das gesamte Vergabefahren wird als 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vollständig elektronisch über die gewählte Vergabeplattform abgewickelt. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich elektronisch in Textform über die Vergabeplattform an die Vergabestelle zu übermitteln. Eine freiwillige Registrierung auf der Vergabeplattform wird zur uneingeschränkten Teilnahme am Vergabeverfahren ausdrücklich empfohlen, insbesondere, um Informationsdefizite im Rahmen der späteren Bewerber- und Bieterkommunikation zu vermeiden, welche im Falle einer fehlenden Registrierung zu Lasten des Bewerbers bzw. Bieters gehen.
Im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbes (1. Stufe) werden zunächst sämtliche geeigneten Teilnehmer für das anschließende Verhandlungsverfahren (2. Stufe) ausgewählt, um ein Erstangebot abzugeben, über welches sodann verhandelt wird, um anschließend (mindestens) ein optimiertes Angebot abzugeben. Wird der Zuschlag hingegen bereits auf Grundlage der Erstangebote erteilt (§ 3bEU Abs. 3 Nr. 7 VOB/A), wird nicht verhandelt.
Zunächst werden daher nur die zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung (bereits vollständig verfügbaren) Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb (1. Stufe) zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die Unterlagen für die Angebotsabgabe (2. Stufe) erhalten ausschließlich Teilnehmer mit der Aufforderung im Verhandlungsverfahren. Bewerber- bzw. Bieterfragen können über die Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerichtet werden.
Werden Angaben, Erklärungen und Nachweise auf einmalige Nachforderung unter Fristsetzung nicht bzw. wie gefordert nachgereicht, kann der Teilnahmeantrag bzw. das Angebot ausgeschlossen werden.
Der AG schreibt die Leistungen einschließlich der Planung aus, um systemoffen einen breiten Wettbewerb zu erreichen und diesen nicht unnötig durch eigene Vorfestlegungen einzuschränken. Alternative Konzepte und Ideen sind möglich und können Gegenstand von Verhandlungsgesprächen sein. Der AG beabsichtigt, einen Festpreis bestimmen, der den vorhandenen Kostenrahmen berücksichtigt und als Obergrenze festlegen wird. Das wirtschaftlichste Angebot ermittelt sich mithin maßgeblich auf Grundlage bestimmter Qualitätskriterien. Ausgehend von funktionalen Mindestanforderungen des AG werden für den Zuschlag also maßgeblich höhere Qualitäten der angebotenen Systemlösung bewertet. Zudem ist eine termingerechte Fertigstellung/Übergabe für den AG von besonderer Wichtigkeit, was auf Vertragsebene entsprechenden Niederschlag finden wird. Der AG strebt insoweit eine Zuschlagserteilung Mitte August 2021 an. Der Bezug der schlüsselfertigen Ersatzspielstätte im August 2022 zuzüglich ca. 3-monatigem Testbetrieb ist notwendig, um den für Mitte Dezember 2022 avisierten Spielzeitbeginn unter allen Umständen sicher zu stellen. Das Gelände wird dem späteren AN baufrei übergeben, mit der Einschränkung, dass parallel zur Gründung baubegleitende Kampfmitteluntersuchungen stattfinden werden. Auch hier können vorlaufende Maßnahmen nicht erfolgen, solange das System und die Planung des spätereren AN noch nicht bekannt sind. Die Wärmeversorgung soll vorzugsweise über eine mobile Lösung des späteren AN vor Ort erfolgen (z.B. Luftwärmepumpe).
Der Auftrag wird unter Berücksichtigung der Vorgaben des Landestariftreue- und Mindestlohngesetztes Baden-Württemberg (LTMG) vergeben und ausgeführt. Bewerber/Bieter (und soweit vorgesehen, deren Nachunternehmer) haben hierzu im Laufe des Vergabeverfahrens entsprechende Verpflichtungserklärungen abzugeben.
Daneben sind während der Ausführung insbesondere die einschlägigen Vorgaben der Versammlungsstättenverordnung (BW VStättVO) sowie der Landesbauordnung (BW LBO) inkl. Ausführungsverordnung (BW LBO AVO) zu beachten.
Wegen weiterer Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVRMHA
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nichtabgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. a. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zu dem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 1 GWB).
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
29/07/2021