Beschreibung der Beschaffung
Das Projekt E-Check entwickelt und implementiert die teilautomatisierte Instandhaltung für die Baureihen 403, 407, 408 ICE 3 (IS 100/200) und Baureihe 412 ICE 4 (IS 200) in neu zu errichtenden E-Check-Hallen an den Werkestandorten Hamburg, Köln und München. In Berlin und Frankfurt wird die Automatisierungstechnik in die vorhandenen Hallen integriert.
Das Projekt erzielt Nutzen in drei Bereichen:
Mehr Züge für mehr Verkehr, mehr Umsatz und mehr Ergebnis zur Verfügung stellen.
Bessere Vorhersage und bessere Planung von Instandhaltungsmaßnahmen.
Vermeidung von Personalengpässen in der Instandhaltung.
Dies wird durch folgende Maßnahmen realisiert:
Schaffung zusätzlicher Kapazitäten in den Werkstätten (ca. 40 Stunden Gleisverfügbarkeit pro Nacht) durch Verlagerung der IS100 und IS 200 in die neuen E-Check-Hallen oder durch eine signifikante Durchlaufzeitverkürzung in bestehenden Hallen.
Regelmäßige digitale Zustandserfassung relevanter Bauteile der Triebzüge bei jedem E-Check als Grundlage für zustandsbasierte Instandhaltung. (Out of Scope)
Entlastung der angespannten Personalsituation durch Reduktion des Personalbedarfs in der klassischen Abarbeitung aufgrund von automatisierten, effizienten Prozessen (jedoch entsteht neuer Personalbedarf durch mehr Bedarfsinstandhaltung, sodass kein Personalabbau geplant ist).