400534-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Post- und Kurierdienste – Vergabe von Postdienstleistungen (Standardpost)
OJ S 111/2026 11/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungKreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich "Controlling/Organisation"
E-Mailkreisverwaltung@mainz-bingen.de
Rechtsform des ErwerbersLokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelVergabe von Postdienstleistungen (Standardpost)
BeschreibungDie Kreisverwaltung Mainz-Bingen beabsichtigt, die Dienstleistung „Postdienstleistung“ gem. § 3 Nr. 15 PostG zu vergeben. Grundlage sind die Verfahrensbestimmungen der Vergabeverordnung (VgV), die Ausführungsbestimmungen der VOL/B und die beiliegenden Vergabeunterlagen. Folgende Gebietslose werden gebildet: - Los 1: Beförderung von regionalen Briefsendungen inkl. Einschreibesendungen (Leitregion 55) - Los 2: Beförderung von überregionalen Briefsendungen inkl. Einschreibesendungen (außerhalb Leitregion 55)
Kennung des Verfahrens08b057b8-453c-4b2a-ac14-7e3455ba67be
VerfahrensartOffenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 64100000 Post- und Kurierdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 64112000 Briefpostdienste, 60160000 Postbeförderung auf der Straße
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Mainz-Bingen (DEB3J)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann2
Auftragsbedingungen
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können2
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Beteiligung an einer kriminellen VereinigungEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen AktivitätenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Geldwäsche oder TerrorismusfinanzierungEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 Abs. 1 Nr. 2 und 3 GWB
BetrugEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 Abs. 1 Nr. 4 und 5 GWB
KorruptionEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 Abs. 1 Nr. 6 bis 9 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des MenschenhandelsEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von SteuernEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von SozialversicherungsbeiträgenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche VerpflichtungenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche VerpflichtungenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche VerpflichtungenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
ZahlungsunfähigkeitEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen InsolvenzverwalterEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler RechtsvorschriftenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
Schwerwiegendes berufliches FehlverhaltenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des WettbewerbsEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem VergabeverfahrenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des VergabeverfahrensEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare SanktionenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem VerfahrenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 124 Abs. 1 Nr. 8 und 9 GWB
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten VerpflichtungenEigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach: § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes, § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und § 14 des Bundestariftreuegesetzes Entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhaltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation (sog. Russlanderklärung").
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelRegional - (Postleitregion 55)
BeschreibungBeförderung von regionalen Briefsendungen inkl. Einschreibesendungen (Leitregion 55)
Interne KennungLOT-0001 04/2026
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 64110000 Postdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 60160000 Postbeförderung auf der Straße, 64112000 Briefpostdienste
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Mainz-Bingen (DEB3J)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/10/2026
Andere LaufzeitUnbekannt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen3
Weitere Informationen zur VerlängerungDer Vertrag hat eine Vertragsdauer von 12 Monaten, beginnend am 01.10.2026 (bis 30.09.2027). Der Vertrag verlängert sich maximal dreimal automatisch um jeweils 12 Monate, wenn der Vertrag nicht 3 Monate vor Vertragsende, d.h. zum 30.06. eines Jahres, vom AG gekündigt wird. Der Vertrag endet spätestens nach 48 Monaten, mithin am 30.09.2030. Die Regelungen über den Maximalabruf bleiben davon unberührt.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst# Unternehmen, die in dem "Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich" (AVPQ) bzw. einer anderen für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in den v. g. Datenbanken enthalten sind, sind diese ergänzend mit dem Angebot einzureichen. Ansonsten kann das Unternehmen vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Als vorläufiger Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich Europäische Eigenerklärung (EEE) abgegeben werden.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenSonstiger Dienstleistungsvertrag
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung dass eine Berechtigung zur Leistungserbringung vorliegt. Eine solche Berechtigung ergibt sich aus: - Eintragung im Anbieterverzeichnis der Bundesnetzagentur gem. § 4 Abs PostG oder - Berechtigung zur Fortsetzung der Tätigkeit bis zum 18.08.2026 aufgrund vorheriger Eintragung bis zum 18.07.2024 nach § 36 des Postgesetzes vom 22.12.1997. i.V.m. §112 Abs. 1 PostG oder - Vorläufige Erlaubnis zur Erbringung von Postdienstleistungen bis zum 18.08.2026 nach digitaler Antragsstellung vor endgültiger Entscheidung über den Antrag gem. Verfügung Nr. 87/2024 der Bundesnetzagentur Amtsblatt 18/2024 vom 18.09.2024) Die Bieter haben mit ihrem Angebot anzugeben, aufgrund welcher der vorgenannten Alternativen sie zur Leistungserbringung berechtigt sind. Sofern der Bieter noch nicht im Anbieterverzeichnis der Bundesnetzagentur gem. § 4 Abs.1 PostG eingetragen ist, hat er mit dem Angebot die Gründe hierfür anzugeben und nachzuweisen, dass ein Antrag auf Aufnahme gestellt wurde.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung, dass eine den folgenden Anforderungen entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung besteht oder im Falle der Beauftragung bestehen wird. Es gelten folgende Mindestanforderungen an die Betriebshaftpflichtversicherung: Deckungssummen: - mindestens 5 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie - mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden). Ferner muss die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied abzugeben oder im Rahmen einer Projektversicherung durch ein Bietergemeinschaftsmitglied.

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Als Mindestanforderung gilt, dass der Bieter über mindestens 2 wertbare Referenzprojekte verfügt. Damit eine Unternehmensreferenz wertbar ist, muss diese kumulativ folgende Anforderungen erfüllen: Formale Anforderungen: - Angabe des Referenzgebers - Angabe des Auftragswerts (in Euro) - Angabe des Leistungsinhalts (Sendungsmenge Briefsendungen) - Angabe des Erbringungszeitraums (vertraglicher Beginn sowie vertragliches Ende) - Referenzbeschreibung: Zu jeder Referenz ist vom Bieter eine individuelle Referenzbeschreibung beizufügen, aus der die wesentlichen Referenzinhalte hervorgehen. Inhaltliche Anforderungen: -Beförderung von mindestens 200.000 Briefen pro 12-Monate-Zeitraum - Die Referenz muss innerhalb der der letzten drei Jahre erbracht worden sein. - Als Erbringung zählt im vorliegenden Sinne, dass die Referenz im relevanten Jahreszeitraum für mind. 12 Monate durchgängig erbracht wurde. - Als Referenzzeitpunkt für die Bestimmung des Drei-Jahres-Korridors wird der Tag der Angebotsfrist festgelegt.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bieter muss über eine technische Ausrüstung verfügen, die die ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Postdienstleistungen in Art und Um-fang des Auftrags gewährleistet. Hierzu gehören insbesondere eine angemessene Logistik- und Sortierinfrastruktur, eine ausreichende Fahrzeug- und Zustellmittelflotte sowie geeignete IT- und Track und Trace Systeme. Als Nachweis sind eine Beschreibung der technischen Ausrüstung sowie eine Aufstellung der für die Auftragsausführung zur Verfügung stehenden Einrichtungen und Geräte vorzulegen (z.B. Sortierstandorte, Zustellbasen, Fahrzeuge, Scanner, IT - Systeme). Die Ausrüstung muss dem Bieter spätestens zum Zeitpunkt der Aufnahme der Leistungserbringung tatsächlich zur Verfügung stehen.

KriteriumMaßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung, wonach eine Zertifizierung gem. DIN EN ISO 9001 besteht. Alternativ wird eine gleichwertige Zertifizierung einer akkreditierten Stelle aus anderen Staaten anerkannt. Kann der Bieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, eine entsprechende Zertifizierung nicht innerhalb einer angemessenen Frist vorlegen, ist stattdessen ein Nachweis über das Bestehen eines vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems ausreichend. In diesem Fall hat der Bieter mit seinem Angebot die Gründe darzulegen, aus denen er die Zertifizierung nicht rechtzeitig einholen konnte, sowie darzustellen, warum er diese Gründe nicht zu vertreten hat. Die Gleichwertigkeit eines solchen vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems ist durch Eigenerklärung zu belegen. Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit, muss die beigefügte Erklärung mindestens die folgenden Aspekte des Systems nachvollziehbar erläutern: - Anwendungsbereich und verwendete Begrifflichkeiten - Kontext der Organisation - Führung - Planung - Unterstützung - Betrieb - Bewertung der Leistung (Überwachung, Messung, Analyse, interne Audits, Managementbewertung) - Verbesserung

KriteriumAnteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des EignungskriteriumsSofern der Bieter beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bieter anzugeben, welche Teile des Auftrags er als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung) (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bietergemeinschaft als solche). Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: -Erklärung zum Nachunternehmereinsatz Ziffer 3 in der Anlage 7.2– VgV – ANG – Erklärung zur Teilnahmeform Die Bieter haben mit Angebotsabgabe oder spätestens auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers nebst weiteren Eignungsnachweisen zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die folgenden Eignungsnachweise einzureichen: -Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, -Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung (Deckungssumme mindestens 5,0 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie von mindestens 3,0 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden); die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird. -Angaben zur Berechtigung der Leistungserbringung vorliegt. Die Anforderung hinsichtlich der Berechtigung zur Erbringung von Postdienstleistungen (vgl. insoweit Anforderungen an den Bieter sowie § 4 PostG) gilt für Nachunternehmer entsprechend. - Angaben zu technischer Ausrüstung die die ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Postdienstleistungen in Art und Umfang des Auftrags gewährleistet. Hierzu gehören insbesondere eine angemessene Logistik - und Sortierinfrastruktur, eine ausreichende Fahrzeug- und Zustellmittelflotte sowie geeignete IT- und Track und Trace ‑ Systeme. -Angaben zu geeigneten und vergleichbaren Referenzen bezogen auf die jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers durch den Bieter beizubringen. -Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus Den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen bezüglich der Referenzen gelten für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nur für den Leistungsbereich, in dem diese eingesetzt werden. Für die Nachweisführung durch potenzielle Nachunternehmen, die auf gesonderte Aufforderung durch den Auftraggeber einzureichen sind, werden individuelle Vordrucke durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Bedient sich der AN bei der Erfüllung der Teilleistung Postdienstleistung als Universaldienstleistung (§ 16 PostG) nach dem PostG (Abholen, Sortieren, Weiterleiten und Zustellen von Postsendungen an Empfangende) eines Universaldienstes (§ 15 PostG), so kommt zwischen dem AN und dem Universaldienstanbieter kein unmittelbares Rechtsverhältnis zustande. Für die Leistungsbeziehung können hierbei vorrangig die AG des Universaldienstes gelten. Hiernach ist der Universaldienst auch nicht als Nachunternehmer im vergaberechtlichen Sinne anzusehen. Eine entsprechende Angabe bzw. auch eine Überprüfung durch den AG erfolgt nicht. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft) zum Nachweis seiner Eignung (siehe oben) in Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: -Erklärung zur Eignungsleihe Der Bieter hat der Vergabestelle auf gesonderte Anforderung nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen nebst weiteren Eignungsnachweisen auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers vorlegt. Hierzu wird die Vergabestelle bei beabsichtigter Eignungsleihe gesondert nachfolgende Erklärungen und Nachweise anfordern: - Verpflichtungserklärung Eignungsleihe - Eigenerklärungen zum Nachweis der Eignung betreffend die zu leihende Eignung Wichtiger Hinweis: Bedient sich der Bieter oder Mitglied(er) einer Bietergemeinschaft hinsichtlich der technischen und/oder beruflichen Leistungsfähigkeit (bspw. Referenzen) anderer Unternehmen, so hat der Bieter oder Mitglied(er) einer Bietergemeinschaft diese Unternehmen zwingend als Nachunternehmer anzugeben. Der Auftraggeber überprüft sodann im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter oder Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Entsprechende Nachweise sind auf gesondertes Anfordern der Vergabestelle beizubringen. Hierfür stellt der Auftraggeber Vordrucke bereit. Nimmt der Bieter in Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.subreport.de/E84391932
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.subreport.de/E84391932
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote10/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss52 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenEs gelten die Regelungen des § 56 Abs. 2 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin10/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsBerechtigung zur Leistungserbringung gem. § 4 Abs. 1 PostG
Elektronische RechnungsstellungZulässig
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtKreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich "Controlling/Organisation"
Organisation, die Angebote bearbeitetKreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich "Controlling/Organisation"
5.1.
LosLOT-0002
TitelÜberregional - (außerhalb Postleitregion 55)
BeschreibungBeförderung von überregionalen Briefsendungen inkl. Einschreibesendungen (außerhalb Leitregion 55)
Interne KennungLOT-0002 04/2026
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 64100000 Post- und Kurierdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 64112000 Briefpostdienste, 60160000 Postbeförderung auf der Straße
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Mainz-Bingen (DEB3J)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/10/2026
Andere LaufzeitUnbekannt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen3
Weitere Informationen zur VerlängerungDer Vertrag hat eine Vertragsdauer von 12 Monaten, beginnend am 01.10.2026 (bis 30.09.2027). Der Vertrag verlängert sich maximal dreimal automatisch um jeweils 12 Monate, wenn der Vertrag nicht 3 Monate vor Vertragsende, d.h. zum 30.06. eines Jahres, vom AG gekündigt wird Der Vertrag endet spätestens nach 48 Monaten, mithin am 30.09.2030. Die Regelungen über den Maximalabruf bleiben davon unberührt.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
Zusätzliche InformationenUnternehmen, die in dem "Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich" (AVPQ) bzw. einer anderen für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in den v. g. Datenbanken enthalten sind, sind diese ergänzend mit dem Angebot einzureichen. Ansonsten kann das Unternehmen vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Als vorläufiger Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich Europäische Eigenerklärung (EEE) abgegeben werden.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge — CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren festzulegenSonstiger Dienstleistungsvertrag
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung dass eine Berechtigung zur Leistungserbringung vorliegt. Eine solche Berechtigung ergibt sich aus: - Eintragung im Anbieterverzeichnis der Bundesnetzagentur gem. § 4 Abs PostG oder - Berechtigung zur Fortsetzung der Tätigkeit bis zum 18.08.2026 aufgrund vorheriger Eintragung bis zum 18.07.2024 nach § 36 des Postgesetzes vom 22.12.1997. i.V.m. §112 Abs. 1 PostG oder - Vorläufige Erlaubnis zur Erbringung von Postdienstleistungen bis zum 18.08.2026 nach digitaler Antragsstellung vor endgültiger Entscheidung über den Antrag gem. Verfügung Nr. 87/2024 der Bundesnetzagentur Amtsblatt 18/2024 vom 18.09.2024) Die Bieter haben mit ihrem Angebot anzugeben, aufgrund welcher der vorgenannten Alternativen sie zur Leistungserbringung berechtigt sind. Sofern der Bieter noch nicht im Anbieterverzeichnis der Bundesnetzagentur gem. § 4 Abs.1 PostG eingetragen ist, hat er mit dem Angebot die Gründe hierfür anzugeben und nachzuweisen, dass ein Antrag auf Aufnahme gestellt wurde.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung, dass eine den folgenden Anforderungen entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung besteht oder im Falle der Beauftragung bestehen wird. Es gelten folgende Mindestanforderungen an die Betriebshaftpflichtversicherung: Deckungssummen: - mindestens 5 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie - mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden). Ferner muss die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied abzugeben oder im Rahmen einer Projektversicherung durch ein Bietergemeinschaftsmitglied.

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Als Mindestanforderung gilt, dass der Bieter über mindestens 2 wertbare Referenzprojekte verfügt. Damit eine Unternehmensreferenz wertbar ist, muss diese kumulativ folgende Anforderungen erfüllen: Formale Anforderungen: - Angabe des Referenzgebers - Angabe des Auftragswerts (in Euro) - Angabe des Leistungsinhalts (Sendungsmenge Briefsendungen) - Angabe des Erbringungszeitraums (vertraglicher Beginn sowie vertragliches Ende) - Referenzbeschreibung: Zu jeder Referenz ist vom Bieter eine individuelle Referenzbeschreibung beizufügen, aus der die wesentlichen Referenzinhalte hervorgehen. Inhaltliche Anforderungen: -Beförderung von mindestens 200.000 Briefen pro 12-Monate-Zeitraum - Die Referenz muss innerhalb der der letzten drei Jahre erbracht worden sein. - Als Erbringung zählt im vorliegenden Sinne, dass die Referenz im relevanten Jahreszeitraum für mind. 12 Monate durchgängig erbracht wurde. - Als Referenzzeitpunkt für die Bestimmung des Drei-Jahres-Korridors wird der Tag der Angebotsfrist festgelegt.

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bieter muss über eine technische Ausrüstung verfügen, die die ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Postdienstleistungen in Art und Um-fang des Auftrags gewährleistet. Hierzu gehören insbesondere eine angemessene Logistik- und Sortierinfrastruktur, eine ausreichende Fahrzeug- und Zustellmittelflotte sowie geeignete IT- und Track und Trace Systeme. Als Nachweis sind eine Beschreibung der technischen Ausrüstung sowie eine Aufstellung der für die Auftragsausführung zur Verfügung stehenden Einrichtungen und Geräte vorzulegen (z.B. Sortierstandorte, Zustellbasen, Fahrzeuge, Scanner, IT - Systeme). Die Ausrüstung muss dem Bieter spätestens zum Zeitpunkt der Aufnahme der Leistungserbringung tatsächlich zur Verfügung stehen.

KriteriumMaßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung, wonach eine Zertifizierung gem. DIN EN ISO 9001 besteht. Alternativ wird eine gleichwertige Zertifizierung einer akkreditierten Stelle aus anderen Staaten anerkannt. Kann der Bieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, eine entsprechende Zertifizierung nicht innerhalb einer angemessenen Frist vorlegen, ist stattdessen ein Nachweis über das Bestehen eines vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems ausreichend. In diesem Fall hat der Bieter mit seinem Angebot die Gründe darzulegen, aus denen er die Zertifizierung nicht rechtzeitig einholen konnte, sowie darzustellen, warum er diese Gründe nicht zu vertreten hat. Die Gleichwertigkeit eines solchen vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems ist durch Eigenerklärung zu belegen. Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit, muss die beigefügte Erklärung mindestens die folgenden Aspekte des Systems nachvollziehbar erläutern: - Anwendungsbereich und verwendete Begrifflichkeiten - Kontext der Organisation - Führung - Planung - Unterstützung - Betrieb - Bewertung der Leistung (Überwachung, Messung, Analyse, interne Audits, Managementbewertung) - Verbesserung

KriteriumAnteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des EignungskriteriumsSofern der Bieter beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bieter anzugeben, welche Teile des Auftrags er als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung) (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bietergemeinschaft als solche). Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: -Erklärung zum Nachunternehmereinsatz Ziffer 3 in der Anlage 7.2– VgV – ANG – Erklärung zur Teilnahmeform Die Bieter haben mit Angebotsabgabe oder spätestens auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers nebst weiteren Eignungsnachweisen zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die folgenden Eignungsnachweise einzureichen: -Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, -Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung (Deckungssumme mindestens 5,0 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden sowie von mindestens 3,0 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden); die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird. -Angaben zur Berechtigung der Leistungserbringung vorliegt. Die Anforderung hinsichtlich der Berechtigung zur Erbringung von Postdienstleistungen (vgl. insoweit Anforderungen an den Bieter sowie § 4 PostG) gilt für Nachunternehmer entsprechend. - Angaben zu technischer Ausrüstung die die ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Postdienstleistungen in Art und Umfang des Auftrags gewährleistet. Hierzu gehören insbesondere eine angemessene Logistik - und Sortierinfrastruktur, eine ausreichende Fahrzeug- und Zustellmittelflotte sowie geeignete IT- und Track und Trace ‑ Systeme. -Angaben zu geeigneten und vergleichbaren Referenzen bezogen auf die jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers durch den Bieter beizubringen. -Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus Den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen bezüglich der Referenzen gelten für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nur für den Leistungsbereich, in dem diese eingesetzt werden. Für die Nachweisführung durch potenzielle Nachunternehmen, die auf gesonderte Aufforderung durch den Auftraggeber einzureichen sind, werden individuelle Vordrucke durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Bedient sich der AN bei der Erfüllung der Teilleistung Postdienstleistung als Universaldienstleistung (§ 16 PostG) nach dem PostG (Abholen, Sortieren, Weiterleiten und Zustellen von Postsendungen an Empfangende) eines Universaldienstes (§ 15 PostG), so kommt zwischen dem AN und dem Universaldienstanbieter kein unmittelbares Rechtsverhältnis zustande. Für die Leistungsbeziehung können hierbei vorrangig die AG des Universaldienstes gelten. Hiernach ist der Universaldienst auch nicht als Nachunternehmer im vergaberechtlichen Sinne anzusehen. Eine entsprechende Angabe bzw. auch eine Überprüfung durch den AG erfolgt nicht. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft) zum Nachweis seiner Eignung (siehe oben) in Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: -Erklärung zur Eignungsleihe Der Bieter hat der Vergabestelle auf gesonderte Anforderung nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen nebst weiteren Eignungsnachweisen auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers vorlegt. Hierzu wird die Vergabestelle bei beabsichtigter Eignungsleihe gesondert nachfolgende Erklärungen und Nachweise anfordern: - Verpflichtungserklärung Eignungsleihe - Eigenerklärungen zum Nachweis der Eignung betreffend die zu leihende Eignung Wichtiger Hinweis: Bedient sich der Bieter oder Mitglied(er) einer Bietergemeinschaft hinsichtlich der technischen und/oder beruflichen Leistungsfähigkeit (bspw. Referenzen) anderer Unternehmen, so hat der Bieter oder Mitglied(er) einer Bietergemeinschaft diese Unternehmen zwingend als Nachunternehmer anzugeben. Der Auftraggeber überprüft sodann im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter oder Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Entsprechende Nachweise sind auf gesondertes Anfordern der Vergabestelle beizubringen. Hierfür stellt der Auftraggeber Vordrucke bereit. Nimmt der Bieter in Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.subreport.de/E84391932
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.subreport.de/E84391932
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote10/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss52 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenEs gelten die Regelungen des § 56 Abs. 2 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin10/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsBerechtigung zur Leistungserbringung gem. § 4 Abs. 1 PostG
Elektronische RechnungsstellungZulässig
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtKreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich "Controlling/Organisation"
Organisation, die Angebote bearbeitetKreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich "Controlling/Organisation"
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungKreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich "Controlling/Organisation"
RegistrierungsnummerBerichtseinheit-ID 00009664
PostanschriftKonrad-Adenauer-Str. 34
StadtIngelheim
Postleitzahl55218
Land, Gliederung (NUTS)Mainz-Bingen (DEB3J)
LandDeutschland
E-Mailkreisverwaltung@mainz-bingen.de
Telefon+49613278 70
Fax+496132787971121
Internetadressehttps://www.mainz-bingen.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
RegistrierungsnummerUSt-ID: DE355604198
PostanschriftStiftstraße 9
StadtMainz
Postleitzahl5516
Land, Gliederung (NUTS)Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
LandDeutschland
Kontaktpersonhttps://mwvlw.rlp.de/ministerium/zugeordnete-institutionen- 1/vergabekammer/
E-Mailvergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon+49 6131-16-16-5240
Fax+49 6131-16-2113
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung94a2261e-870c-44ab-9c47-966c38030e18  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung09/06/2026 17:26:05 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung400534-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe111/2026
Datum der Veröffentlichung11/06/2026