401912-2021 - ErgebnisDeutschland-Diez: Dienstleistungen von Architekturbüros
OJ S 151/2021 06/08/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Diez, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Goethestraße 9
Ort: Diez
NUTS-Code: DEB1A Rhein-Lahn-Kreis
Postleitzahl: 65582
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Telefon: +49 2619701-0
Fax: +49 2619701-444
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.lbb.rlp.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
20D0460 - Bekanntmachung vergebener Auftrag - Justizvollzugs- u. Sicherungsverwahranstalt Diez, Umbau u. Modernisierung/Generalsanierung d. Offenen Vollzugsabteilung, Objektplanung Gebäude
Referenznummer der Bekanntmachung: 20D0460
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen (LPH) 4-8 gem. § 34 HOAI für den Umbau und die Modernisierung/Generalsanierung eines Gebäudes zur Unterbringung von Gefangenen im offenen Vollzug der Justizvollzugs- und Sicherungsverwahranstalt Diez (aufgr. von Eigenleistungen teilw. Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
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Ergänzt werden die Grundleistungen insbesondere durch folgende Besondere Leistungen:
- Einarbeitung in die genehmigten Projektunterlagen (HU-Bau),
- Prüfung der vorliegenden Gutachten und Stellungnahmen auf Aktualität und Vollständigkeit,
- Aufstellen und Fortschreibung eines Raumbuches,
- Prüfen und Werten von Nebenangeboten,
- Übertragung der Planungs- und Kostendaten in die digitalen Erhebungsformulare gem. Abschnitt K6 RLBau.
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II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 328 147,74 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1A Rhein-Lahn-Kreis
Hauptort der Ausführung: Diez
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Der Auftrag umfasst die Objektplanung Gebäude gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI für den Umbau und die Modernisierung/Generalsanierung des Gebäudes "offene Vollzugsabteilung" der Justizvollzugs- und Sicherungsverwahranstalt Diez. Das Gebäude befindet sich außerhalb des umwehrten Bereichs der Justizvollzugs- und Sicherungsverwahranstalt Diez.
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Das Gebäude wurde in den 70er Jahren errichtet und erhielt Ende der 90er Jahre ein aufgestocktes Dachgeschoss.
Sowohl für die Gebäudesubstanz von Bauteilen wie z.B. Fenster, Türen, Bodenbelägen, für Feuchträume wie Wasch- und Duschräume, asbesthaltige Fassade, als auch in Bezug auf die Haustechnik besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Zudem entspricht das Gebäude nicht mehr den gültigen technischen Vorschriften und Sicherheitsanforderungen.
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Es handelt sich um einen halbversetzten Baukörper mit 3 Geschossen und einer Teilunterkellerung. Die Dächer sind als Pultdachkonstruktion ausgeführt. Die Erschließung erfolgt über ein mittig angeordnetes Treppenhaus, im Rahmen der Baumaßnahme wird jeweils an den beiden Kopfseiten eine neue Fluchttreppe in Stahlkonstruktion angebaut, ebenso erhält das Gebäude zur behindertengerechten Erschließung einen Aufzug. Außenabmessungen des Gebäudes: 52,24 m x 17,49 m.
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Zur Zeit wird das Gebäude schon als Offene Vollzugsabteilung genutzt. Untergebracht sind Hafträume (ohne eigenes WC), Dusch- und WC-Räume, Teeküchen, Gemeinschaftsräume und Büros, Pforte, im Untergeschoß Lager- und Technikräume sowie ein Sport- und Fitnessraum.
Nach der Generalsanierung bleibt die Nutzung als Offene Vollzugsabteilung erhalten. Untergebracht werden neben den Standarthafträumen auch behindertengerechte Hafträume, alle Unterkunftsräume mit eigenem WC, Kochküche/Essensausgabe, Gemeinschaftsräume, Schulungs- und Besprechungsräume, Pforte, im Untergeschoß Lager- und Technikräume, Wäscheräume und der Fitnessraum.
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Wesentliche Maßnahmen, die der Architekt im Rahmen der Sanierung zu erbringen hat:
- Rückbau der asbesthaltigen Fassade und der asbesthaltigen Rohrummantelungen
- Abbruch einzelner Trennwände
- Einbau eines WC Raums einschließlich Inst.-Schacht für jeden Haftraum
- Anbau eines neuen Aufzugsschachtes
- Anbau von 2 Fluchttreppen an den Kopfseiten
- Erneuerung aller Türen und Fenster
- Erneuerung aller Bodenbeläge, in Teilbereichen auch des Estrichs
- Anbringen einer Vollwärmeschutzfassade mit Putz
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Weitere Maßnahmen, welche von den jeweiligen Fachplanern zu erbringen sind:
- Rückbau der Installationen Elektro- und Versorgungstechnik
- Erneuerung der gesamten Elektro- und Versorgungstechnik
- Einbau eines Aufzugs
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Die Baumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt, jeweils ein Bauabschnitt bleibt belegt.
Einzelne Räume wie die Pforte und der Wäsche- und Trockenraum werden während der Baumaßnahme in Containern untergebracht.
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Zusammenstellung der BGF/BRI/Nutzflächen/Gesamtfläche der Baumaßnahmen:
BGF: 2 250 m²
BRI: 7 000 m³
NF: 1 150 m²
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Zusammenstellung der geschätzten Baukosten nach DIN 276
KG 300: 2 936 226 EUR
KG 400: 1 730 600 EUR
KG 500: 391 023 EUR
KG 600: -
Die Gesamtkosten (KG 300-600 DIN 276) betragen 5 057 850 EUR brutto.
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Zusammenstellung der terminlichen Vorgaben:
Bauunterlage: liegt genehmigt vor
Genehmigungsplanung: in 07/2021
AFU-Bau: 07/2021 - 12/2021
Vergabe Gewerke: 12/2021 - 09/2022.
Bauausführung: 09/2022 - 02/2025
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Die Genehmigungsplanung und die AFU-Planung sollen parallel ablaufen, da schon eine Genehmigung vorliegt, diese aber bereits abgelaufen ist und erneut eingeholt werden muss. Daher werden mit Vertragsschluss die Leistungsstufen 1 und 2 beauftragt. Die weiteren Leistungsstufen werden stufenweise beauftragt (s. hierzu Ziff. II.2.11).
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II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und konzeptionellen Vorgehensweise, vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation / Gewichtung: 5
Kostenkriterium - Name: Honorare / Gewichtung: 25
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Mit Vertragsschluss werden die Leistungsstufen 1 und 2 beauftragt. Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor.
Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 34 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5 und 6), Leistungsstufe 3 (LPH 7) und Leistungsstufe 4 (LPH 8). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
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II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Der Auftraggeber behält sich vor, die Verhandlungsgespräche in Form einer Videokonferenz durchzuführen od. den Zuschlag aufgrund der mit dem Honorarangebot in Textform eingereichten Präsentationen zu vergeben ohne Verhandlungsgespräche durchzuführen.
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 015-032592
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 20D0460
Bezeichnung des Auftrags:
20D0460 - Justizvollzugs- und Sicherungsverwahranstalt Diez, Umbau und Modernisierung/Generalsanierung der Offenen Vollzugsabteilung, Objektplanung Gebäude Teil 3 Abschnitt 1 HOAI
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
21/07/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Projektgruppe Architektur + Planungs GmbH
Postanschrift: Birkenweg 24
Ort: Darmstadt
NUTS-Code: DE711 Darmstadt, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 328 147,74 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BG sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
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Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
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Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
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2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. - soweit bekannt - die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich "Teilnahmeanträge" hochzuladen.
Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
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Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
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6) Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP.
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Bekanntmachungs-ID: CXPLYYDY0DN
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ziffer VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
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Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 GWB ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
02/08/2021