Das FBH hatte im Rahmen des Vorhabens CaLas am 12.12.2019 bereits eine Machbarkeitsstudie an das Fraunhofer IWS in Auftrag gegeben (Bestellnr. 3525195). Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Studie sollen nun mit Mitteln des Aufstockungsantrages diese Arbeiten fortgesetzt und ein Schweißprozess entwickelt werden. Nur die Fraunhofer IWS verfügt aus der Zusammenarbeit im Rahmen dieser Studie über die Prozess-Vorerfahrung sowie über das grundlegende Verständnis der Anforderungen und technischen Schwierigkeiten, um die Arbeiten bis Ende 2021 abschließen zu können.
Das FBH wird ferner einen Remoweld® FLEX Schweißkopf für die Schweißarbeiten einsetzen, weil nur so sichergestellt werden kann, dass Module prozesssicher hermetisch dicht verschlossen werden können. Der Remoweld® FLEX Schweißkopf ist insbesondere für das Schweißen schwierig schweißbaren Materialien (Al, MoCu) entwickelt worden und verfügt über eine spezielle Prozessdiagnostik für die Gewährleistung der Prozesssicherheit.
Der Remoweld® FLEX Schweißkopf ist eine gemeinsame Entwicklung des Fraunhofer IWS und der Karl H. Arnold Maschinenfabrik GmbH & CO. KG. Die Entwicklung des optimalen Schweißprozesses erfordert ein tiefes Verständnis der Fähigkeiten und Begrenzungen des Remoweld® FLEX Schweißkopfes und der darin integrierten Prozessdiagnostik. Über diese vertiefte Kenntnis können nur der Entwickler des Remoweld® FLEX Schweißkopfes, die Fraunhofer IWS gemeinsam mit der Karl H. Arnold Maschinenfabrik GmbH & CO. KG, verfügen.