VerfahrensartVerhandlungsverfahren ohne vorherige BekanntmachungErläuterung:
Zur Durchführung der Machbarkeitsstudie wird eine Kombination aus technischem und wissenschaftlichem Fachwissen in den Bereichen Mikrobiologie, Epidemiologie und Ingenieurwissenschaften sowie über Erfahrung mit der Entwicklung nationaler Abwasserüberwachungssysteme verfügt. In dieser Hinsicht verfügt der Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft an der Technischen Universität München über eine technische Alleinstellung, die bereits in vergleichbaren Referenzprojekten (Übertragung von Krisenmanagementmodellen (Führung – Public Health –Informationstechnologie) auf das Abwassermonitoring (Rossmann et al. 20222), Etablierung von repräsentativen Probennahmestrategien für SARS-CoV-2 Biomarkern aus Kommunalabwasser in Einzugsgebieten unterschiedlicher Größe und Ausprägung), Etablierung von robusten Methoden zur Quantifizierung von SARS-CoV-2 Biomarkern und Variants of Concern in Abwasserproben seit Sommer 2020, Verknüpfung von Abwassernetzen, Abwasserbefunden und Meldefällen in einem Einzugsgebiet mit Hilfe einer automatisierten Dateninfrastruktur für ein lokales Abwassermonitoring zur Unterstützung der Lageführung im öffentlichen
Gesundheitsdienst. Empfehlungen für den öffentlichen Gesundheitsdienst auf nationaler Ebene (Rossmann et al. 20211) angewendet wurden.
Die Vergabe erfolgt demnach gem. § 14 Abs. 4 (Nr. 2b) VgV.