414491-2026 - Ergebnis
Österreich – Erkennungs- und Analysegeräte – Ex-Ante Trantsparenzbekanntmachung Dünnschicht-Zytologie-System ÖGK
OJ S 115/2026 17/06/2026
Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Lieferleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungÖsterreichische Gesundheitskasse - ÖGK
E-Mailvergabeverfahren@oegk.at
Rechtsform des ErwerbersEinrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersGesundheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelEx-Ante Trantsparenzbekanntmachung Dünnschicht-Zytologie-System ÖGK
BeschreibungAuftragsgegenständlich war die Beschaffung eines Dünnschicht-Zytologie Prozessors für das Zentrallabor des „Mein Hanusch-Krankenhauses“.
Kennung des Verfahrensd8767c76-7ddc-4ed5-b64c-6f5e5c57e2f3
Interne Kennung36/2025
VerfahrensartVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsLieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 38430000 Erkennungs- und Analysegeräte
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenZu Abschnitt III: Aktuelles Verfahren - Punkt "Begründung der Direktvergabe:" Das gegenständliche Verfahren wurde auf Grundlage des § 36 Abs 1 Z 3 lit a BVergG 2018 durchgeführt. u Abschnitt VI.2: Auftrag/Los - Ausschreibungsbedingungen Zuschlagskriterien: Da der Auftrag aus technischen Gründen nur von einem bestimmten Auftragnehmer ausgeführt werden kann (siehe Ausführungen oben), waren für das gegenständliche Vergabeverfahren keine Zuschlagskriterien zu definieren.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
5. Los
5.1.
LosLOT-2800
TitelEx-Ante Trantsparenzbekanntmachung Dünnschicht-Zytologie-System ÖGK
BeschreibungAuftragsgegenständlich war die Beschaffung eines Dünnschicht-Zytologie Prozessors für das Zentrallabor des „Mein Hanusch-Krankenhauses“.
Interne Kennung1
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsLieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 38430000 Erkennungs- und Analysegeräte
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftHeinrich collin straße 30  
StadtWien
Postleitzahl1140
Land, Gliederung (NUTS)Wien (AT130)
LandÖsterreich
Zusätzliche Informationen"Mein Hanusch Krankenhaus"
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns28/05/2026
Laufzeit1 Tag
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Zusätzliche InformationenZu Abschnitt VI - Punkt "Vertragslaufzeit": Zu Abschnitt VI - Punkt "Vertragslaufzeit": Beim angegebenen Datum handelt es sich um den Tag der Bestellung. Da es sich dabei um ein Zielschuldverhältnis handelt, das technisch nicht abgebildet werden kann, wurde bei der Laufzeit 1 angegeben. Die tatsächliche Laufzeit richtet sich nach der Beendigung des Zielschuldverhältnisses.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
Beschreibung1
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl1
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleBundesverwaltungsgericht
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß den gesetzlichen Vorgaben.
6. Ergebnisse
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge406 000,00 EUR
Direktvergabe
Begründung der DirektvergabeDer Auftrag kann nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden, da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist
Sonstige BegründungIm vorliegenden Fall liegen folgende Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens Hologic für den ThinPrep 5000 Prozessor vor, insbesondere hinsichtlich der unten gelisteten Punkte: - Hochautomatisiertes Tischgerät - Filterbasierte Methode - CE-zertifizierte Weiterverarbeitung des Probenüberstandes - Zukünftig mögliche Analyse der Proben mit eine CE-zertifizierten Bilderkennungssoftware Der ThinPrep 5000 Prozessor ist das einzige Gerät am Markt, das filterbasiert arbeitet. Dadurch entsteht ein Monolayer von Zellen, die gut zu beurteilen sind. Diese Präparate sind speziell repräsentativ, weil alle Zelltypen gleichmäßig am Objektträger aufscheinen, anders als bei Zentrifugations-Methoden, welche möglichweise z.B. Endozervikalzellen nicht ausreichend abbilden. Auch der Hintergrund (Bspw. Blut, abgestorbene Zellen, Erreger, Granulozyten, usw.), welche für die Beurteilung relevant sind, bleiben erhalten. Weiters sind nur bei dem durch dieses Gerät erreichbaren, dünnen Monolayer ohne Zellhaufen das Scannen der Präparate und die digitale Weiterverarbeitung möglich. Der Überstand an Probenflüssigkeit, der nach der Präparation im Gefäß bleibt, kann zu HPV oder anderen PCR basierten infektiologischen Tests (Chlamydien, Gonokokken, Trichomonas) herangezogen werden. Diese Weiterverarbeitung ist nur bei Thinprep CE-zertifiziert. Nur das gegenständlich zu beschaffende Produkt bietet uns die Möglichkeit beste Probenqualität zu erhalten. Diese einzigartig hohe Probenqualität und die daraus resultierenden verbesserten Befunde sind für die Versorgung unserer Patientinnen unabdingbar, da: 1. die aus der Probenqualität resultierende, genauere Diagnostik eine optimale Behandlung unserer Patientinnen ermöglicht, ein Abweichen von dieser Qualität könnte zu einer inakzeptablen Verschlechterung der Behandlung und Versorgung unserer Patientinnen führen, dies aus den folgenden Gründen: A) erstens da wegen fehlender Repräsentativität des Präparats der Test wiederholt werden müsste und somit ein neuer Ambulanzbesuch notwendig werden würde, was wiederum zur Verunsicherung sowie zeitlich erhöhtem Aufwand seitens der Patientinnen, führen könnte. B) zweitens insbesondere da eine verschlechterte Diagnostik aufgrund der qualitativ minderwertigen Proben zu befürchten wäre, was zum Übersehen einer Krebsvorstufe führen könnte und damit zu verzögertem Erkennen einer schweren Erkrankung mit schweren individuellen und gesundheitsökonomischen Konsequenzen. Ein solches Risiko wäre im Sinne der Patientinnenversorgung untragbar. 2. Ein Verzicht auf diese höhere Proben- und Befundqualität würde die Arbeit der Ärztinnen und biomedizinischen AnalytikerInnen vor Ort in unzumutbarer Weise erschweren, in dem es zusätzliche zeitliche, sowie fachliche Ressourcen in Anspruch nehmen würde was gegenständlich nicht bewältigbar wäre. Daher ist nur durch die Beschaffung des gegenständlichen Produktes gewährleistet, dass die adäquate Patientinnenversorgung durch das vorhandene Personal bewältigbar ist. Die nicht-Beschaffung des gegenständlichen Produktes würde daher zu unzumutbar langen Wartezeiten seitens der Patientinnen oder einer schlechteren Versorgung führen. Der bei der Filter-basierten Methode gewonnene, ideale dünne Monolayer macht erst das Weiterverarbeiten mittels Scannens und digitaler Bildverarbeitung sinnvoll. Diese Weiterverarbeitung ist für uns unabdingbar da sie: In Zukunft ein KI-unterstütztes Vorscreenen ermöglichen und somit eine schnellere und genauere, sowie besser quantifizierbare Diagnostik bieten. Dadurch ist es möglich, dass unsere Patientinnen schnellere Befunde bekommen und damit Sicherheit erfahren. Ein Verzicht auf diese Möglichkeit, würde unsere Frauen und Mädchen, die bei Vorsorgeprogrammen teilnehmen somit auf gravierende Art benachteiligen, da es später zur Einleitung einer Therapie kommen würde, was natürlich auch zu einem späteren Eintritt des Therapieerfolges führen würde bzw. den Therapieerfolg an sich erschweren könnte. Eine derartige Einschränkung unserer Patinentinnenversorgung ist daher aus medizinischer Sicht nicht zumutbar. Durch diese Möglichkeit der Weiterverarbeitung wird die Befundung für die Biomedizinischen AnalytikerInnen und Ärztinnen erleichtert. In Zeiten des Personalmangels sowohl auf BMA- als auch Ärztinnen-Ebene, würde das nicht- Erfolgen der Beschaffung des gegenständlichen Produktes zu einer Verschlechterung der Arbeitssituation und zu einem beträchtlichen Mehraufwand, inklusive potenzieller Langzeitfolgen (erhöhte Untersuchungsdauer, Überlastung der Mitarbeiterinnen, Reduktion der untersuchbaren Patientinnen etc) führen. Dies insbesondere, da aufgrund der fehlenden Weiterverarbeitung der Daten unseren Ärztinnen nicht dieselbe Daten und Entscheidungsrundlage zur Verfügung stehen würde. Nach Durchführung einer europaweiten Marktrecherche, vertiefenden Gesprächen mit Vertretern alternativer führender Produkthersteller sowie Besuch zweier Labore, welche das ThinPrep Gerät verwenden, ist als Ergebnis festzuhalten, dass kein anderes Gerät die Bedürfnisse unseres Labors vollumfänglich erfüllt (dies insbesondere hinsichtlich der oben genannten Punkte 1 und 2). Nach Durchführung einer wie oben beschriebenen europaweiten Marktrecherche über Alternativen oder Ersatzlösungen zu der benötigten Leistung ist als Ergebnis festzuhalten, dass alternative Geräte keine filterbasierte Verarbeitungsmethode bieten, die Weiterverarbeitung des Proben-Überstands deutlich eingeschränkt ist und durch die Zentrifugations-Methode weniger dünne und weniger repräsentative Präparate liefern, die sich nicht für das Scannen und digitale Verarbeiten auf unserem Standard of care eignen. Alternative Geräte erfüllen somit nicht die Anforderungen unseres Labors.
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-2800
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungHologic Austria GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsEx-Ante Trantsparenzbekanntmachung Dünnschicht-Zytologie-System ÖGK
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-2800
Wert des Angebots406 000,00 EUR
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnetnein
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des AuftragsEx-Ante Trantsparenzbekanntmachung Dünnschicht-Zytologie-System ÖGK
TitelEx-Ante Trantsparenzbekanntmachung Dünnschicht-Zytologie-System ÖGK
Datum des Vertragsabschlusses27/05/2026
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge1
8. Organisationen
8.1.
ORG-8514
Offizielle BezeichnungÖsterreichische Gesundheitskasse - ÖGK
Registrierungsnummer9110027589349
PostanschriftWienerbergstraße 15-19
StadtWien
Postleitzahl1100
Land, Gliederung (NUTS)Wien (AT130)
LandÖsterreich
E-Mailvergabeverfahren@oegk.at
Telefon+43 664 808851429
Internetadressehttps://www.gesundheitskasse.at
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
8.1.
ORG-2268
Offizielle BezeichnungBundesverwaltungsgericht
Registrierungsnummer9110008059823
PostanschriftErdbergstraße 192-196
StadtWien
Postleitzahl1030
Land, Gliederung (NUTS)Wien (AT130)
LandÖsterreich
E-Maileinlaufstelle@bvwg.gv.at
Telefon+43 160149
Internetadressehttps://www.bvwg.gv.at/
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-8727
Offizielle BezeichnungHologic Austria GmbH
Registrierungsnummer9110017395745
PostanschriftWeyringergasse 6
StadtWien
Postleitzahl1040
Land, Gliederung (NUTS)Wien (AT130)
LandÖsterreich
E-Mailpeter.woerther@hologic.com
Telefon+43 0150466710
Rollen dieser Organisation
Bieter
Gewinner dieser LoseLOT-2800
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachunge742dd48-ab69-4276-bb42-e2052ef14cbb  -  01
FormulartypErgebnis
Art der BekanntmachungBekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung16/06/2026 10:28:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung414491-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe115/2026
Datum der Veröffentlichung17/06/2026