Beschreibung der Beschaffung
Das "Alte Rathaus" in Rheinberg soll gemäß eines durch die Stadt Rheinberg neu erarbeiteten Nutzungskonzeptes
umgebaut werden und sieht neben der Sanierung des Bestands einen rückwärtigen Anbau zum Marktplatz vor. Die
gesamte Dauer der Baumaßnahme wird bis Anfang/Mitte des Jahres 2024 geschätzt und hat im November 2021
begonnen.
Nach Fertigstellung der Gebäudehüllensanierung inkl. Rückbau Fassadengerüst, startet der Tiefbau.
Der ausgeschriebene Verbau verläuft 27m parallel zur Gebäuderückseite und wird über eine Länge von 10m in einem
90° Winkel über Eck geführt. Die Vorhaltezeit wurde ursprünglich auf 5 Monate geschätzt.
— 1 psch Verbaustatik und Planung inkl. Prüfstatik
— 1 psch Baustelleneinrichtung Verbauträger einbringen
— 1 psch Baustelleneinrichtung Verbauträger ziehen
— 37 lfm freistehender Berliner Verbau (h=3,40-4,40m)
— 37 m Absturzsicherung Trägerbohlwand
— 60m² Rückbau Holzausfachung bis ca. 1,50m unter OKG
Nachtrag I: Sondierungsbohrungen im Verbaubereich waren voerst nicht vorgesehen und waren dementsprechend
nicht Bestandteil des LV. In Folge mussten Sondierungsbohrungen vor Baubeginn mit dem Nachtrag I
nachbeauftragt werden.
Nachtrag II: enthält zusätzliche Leistungen, die im Zuge der eigentlichen Verbauarbeiten erforderlich wurden.
Diese sind u.a. zusätzlich benötigte Verbauträger gem. Statik wegen Sonderauflasten, sowie das
Durchbohren von vorgefundenen Bodenhindernissen.
Nachtrag III: Die Kalulation für LV-Pos. 03.7 „Vorhaltung Berliner Verbau“ sei aufgrund der deutlichen Verlängerung
der Vorhaltung aus Sicht des Bauherren nicht länger gerechtfertigt und nicht tragbar. Infolge wurde sich
mit Fa. Lemming auf die Kalkulation eines neuen Preises bei geänderter Abrechnungseinheit geeinigt (1
Stück Verbau mit einer Vorhaltedauer von 9 Monaten statt zuvor qm/Wo). Diese Ersatzposition ist
Bestandteil des Nachtrags III.
Nachtrag IV: Der Nachtrag enthält zusätzliche Stillstandszeiten der Bauarbeiten und dadurch entstehende
Mehraufwände für die ausführende Firma. Sowie zusätzlich statische Sicherungsmaßnahmen in Form
eines Zugbandes zur Verbindung der Verbauträger, als Widerstand gegen Kippen.
Nachtrag V: enthält überwiegend Mehrmengen aufgrund von Verbauerweiterung durch eine vergrößerte Baugrube.
Dies war notwendig da wider Erwarten Kabel und Leitungen im Bereich der geplanten Betonarbeiten
vorgefunden wurden, welche sich im Verbau, bzw. im Böschungsbereich nicht sichern ließen sowie die
weiteren Arbeiten blockierten.