418433-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen – VV Einkaufsgemeinschaft
OJ S 116/2026 18/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungKlinikum Peine AöR
E-Mailde-vergabeverfahren@kpmg-law.com
Rechtsform des ErwerbersÖffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersGesundheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelVV Einkaufsgemeinschaft
BeschreibungDie Klinikum Peine AöR beabsichtigt, sich im Wege dieses Wettbewerblichen Dialogs einer Einkaufsgemeinschaft anzuschließen, die über ein digitales Abrufsystem medizinisches und nicht-medizinisches Verbrauchsmaterial und sonstige typische kranken-hausspezifische Bedarfe einschließlich gegebenenfalls krankenhausbezogener Investitionsgüter bereitstellt, über das die genannten Produkte / Leistungen durch den Auftraggeber bezogen werden können. Gegebenenfalls werden zusätzlich Markterkundungsleistungen und sonstige typische Mehrwertleistungen von Krankenhaus-Einkaufsgemeinschaften abgefragt. Die Vertragslaufzeit beträgt 5 Jahre mit viermaliger Verlängerungsoption um jeweils ein weiteres Jahr durch den Auftraggeber.
Kennung des Verfahrens76c8019e-570e-4350-a528-ca14c2831c86
Interne KennungO028-26-002
VerfahrensartWettbewerblicher Dialog
Zentrale Elemente des VerfahrensEinzelheiten sind unter Punkt 5.1.6 zu finden.
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 85140000 Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79418000 Beschaffungsberatung
2.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftVirchowstraße 8h  
StadtPeine
Postleitzahl31226
Land, Gliederung (NUTS)Peine (DE91A)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen#Bekanntmachungs-ID: CXP4YNZMJS0#
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachungAuftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen§§ 123 bis 126 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung§§ 123 bis 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten§§ 123 bis 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung§§ 123 bis 126 GWB
Betrug§§ 123 bis 126 GWB
Korruption§§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels§§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern§§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen§§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen§§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen§§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen§§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit§§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter§§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit§§ 123 bis 126 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften§§ 123 bis 126 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten§§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs§§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren§§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens§§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen§§ 123 bis 126 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren§§ 123 bis 126 GWB
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelVV Einkaufsgemeinschaft
BeschreibungDie Klinikum Peine AöR beabsichtigt, sich im Wege dieses Wettbewerblichen Dialogs einer Einkaufsgemeinschaft anzuschließen, die über ein digitales Abrufsystem medizinisches und nicht-medizinisches Verbrauchsmaterial und sonstige typische kranken-hausspezifische Bedarfe einschließlich gegebenenfalls krankenhausbezogener Investitionsgüter bereitstellt, über das die genannten Produkte / Leistungen durch den Auftraggeber bezogen werden können. Gegebenenfalls werden zusätzlich Markterkundungsleistungen und sonstige typische Mehrwertleistungen von Krankenhaus-Einkaufsgemeinschaften abgefragt. Die Vertragslaufzeit beträgt 5 Jahre mit viermaliger Verlängerungsoption um jeweils ein weiteres Jahr durch den Auftraggeber.
Interne KennungO028-26-002
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 85140000 Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79418000 Beschaffungsberatung
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftVirchowstraße 8h  
StadtPeine
Postleitzahl31226
Land, Gliederung (NUTS)Peine (DE91A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit5 Jahre
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen4
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit beträgt 5 Jahre mit viermaliger Verlängerungsoption um jeweils ein weiteres Jahr durch den Auftraggeber.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenNoch nicht bekannt
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
Zusätzliche InformationenEinzelheiten zum Teilnahmewettbewerb Der Teilnahmewettbewerb dient insbesondere dazu, geeignete Unternehmen für die Dialog- und Angebotsphase zu identifizieren. Der Auftraggeber stellt nach der EU-Bekanntmachung des Vergabeverfahrens die weiteren Vergabeunterlagen zur Verfügung. Die Vergabeunterlagen enthalten u.a. einen Warenkorb (Dokument Nr. 18 Warenkorb), der für den Auftraggeber relevante Artikel enthält. Aus Geheimschutzgründen wird das Dokument Nr. 18 Warenkorb erst nach Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung (Dokument-Nr. 20 Verschwiegenheitserklärung) zur Verfügung gestellt. Interessierte Unternehmen sind vor diesem Hintergrund aufgefordert, das Dokument-Nr. 20 Verschwiegenheitserklärung unmittelbar nach Bekanntmachung des Vergabeverfahrens als formlose Bieternachricht über die Vergabeplattform ausgefüllt an den Auftraggeber zurückzugeben. Es wird darum gebeten, das Dokument-Nr. 20 Verschwiegenheitserklärung nicht als Teilnahmeantrag - sondern eben als formlose Bieternachricht - einzureichen, da der Auftraggeber auf als Teilnahmeantrag eingereichte Unterlagen technisch erst nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen Zugriff erhält. Bereits mit dem Teilnahmewettbewerb sollen Bewerber informatorisch mitteilen, ob ihr Portfolio die im Warenkorb genannten Artikel enthält. Es wird darauf hingewiesen, dass das Dokument Nr. 18 Warenkorb noch unverbindlich ist und aller Voraussicht nach in den späteren Phasen des Vergabeverfahrens angepasst wird. Während der laufenden Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen führt der Auftraggeber ein Bewerberkolloquium durch, um interessierten Unternehmen den Auftragsgegenstand und den Ablauf des Vergabeverfahrens näher zu erläutern. Interessierte Unternehmen können sich über die Vergabeplattform www.dtvp.de formlos im Wege einer Nachricht zum Vergabeverfahren zum Bewerberkolloquium anmelden. Es darum gebeten, die Anmeldung nicht als Teilnahmeantrag - sondern eben als formlose Bieternachricht - einzureichen, da der Auftraggeber auf als Teilnahmeantrag eingereichte Unterlagen technisch erst nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen Zugriff erhält. Mit der Anmeldung sollen die interessierten Unternehmen die E-Mail-Adressen der einzuladenden Personen mitteilen. Das Bewerberkolloquium wird voraussichtlich anonymisiert stattfinden, sodass die interessierten Unternehmen keine Kenntnis voneinander erhalten. Die Unternehmen werden während der Informationsveranstaltung die Möglichkeit haben, Fragen einzureichen. Die Fragestellungen und Antworten werden im Nachgang sämtlichen interessierten Unternehmen über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Einzelheiten zur Dialogphase und Anforderungen des Auftraggebers am besten erfüllt werden können. Der Auftragsgegenstand wird im Rahmen der Dialogphase anhand der in der Auftragsgrundlagen-Übersicht (Dokument-Nr. 10 Auftragsgrundlagen-Übersicht) festgelegten Ziele weiter konkretisiert. Zu Beginn der Dialogphase ist ein weiteres Bieterkolloquium vorgesehen, um den Bietern den Ablauf der Dialogphase nochmals näher zu erläutern. Die Bieter werden im Rahmen der Dialogphase aufgefordert, anhand eines Fragenkatalogs grobe indikative Lösungsskizzen zu erstellen. Auf Basis der indikativen Lösungsskizzen finden sodann Dialoggespräche statt. Nach Abschluss der Dialoggespräche findet eine Testangebotsphase statt, die zur Identifizierung und Klärung etwaiger Verhandlungsbedarfe dient. Zu Beginn der Testangebotsphase legt der Auftraggeber den Leistungsgegenstand indikativ weiter fest und fordert die Bieter zur Abgabe indikativer Testangebote auf. Gegebenenfalls finden nach Eingang der Testangebote Aufklärungsgespräche zu den Testangeboten statt. Der Auftraggeber behält sich vor, in der Dialogphase die Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. die Anzahl der Bieter nach Maßgabe von § 18 Abs. 6 VgV zu verringern. Der Auftraggeber behält sich zudem für sämtliche Phasen des Vergabeverfahrens vertiefte Prüfungen im Hinblick auf Risiken von Geschäftsmodellen vor. Dies betrifft insbesondere Risiken, die gegebenenfalls aus einem gesellschaftsrechtlichen Beitritt zu einem Bieter als Gesellschafter resultieren. Dies betrifft zudem vergaberechtliche Risiken der Geschäftsmodelle der Bieter. Einzelheiten zur Angebotsphase Anschließend schließt der Auftraggeber die Dialogphase ab und fordert die Bieter auf, verbindliche Angebote abzugeben. Gegebenenfalls führt der Auftraggeber nach Eingang der verbindlichen Angebote mit dem Bestbieter nach Maßgabe von § 18 Abs. 9 VgV Verhandlungen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Hinblick auf das anzubietende digitale Abrufsystem mit dem Bestbieter eine validierende Teststellung durchzuführen. Für den Fall, dass im Rahmen dieser Teststellung nach dem Angebotsinhalt zugesicherte Eigenschaften des digitalen Abrufsystems nicht nachgewiesen werden können, behält sich der Auftraggeber vor, den Bestbieter auszuschließen und das Vergabeverfahren mit den übrigen Bietern fortzusetzen. Eignungskriterien Es erfolgt eine Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers nach Maßgabe folgender Eignungskriterien anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise (vgl. § 122 GWB, § 42 VgV). Die Eignungsprüfung einschließlich der Auswahl der zur Dialogphase aufzufordernden Bewerber erfolgt wie folgt: Im ersten Schritt wird der Auftraggeber prüfen, ob der Bewerber die nachfolgend benannten Mindeststandards erfüllt. Bewerber, die die nachfolgend benannten Mindeststandards nicht erfüllen, werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Im zweiten Schritt wird der Auftraggeber die Bewerber, die die aufgestellten Mindeststandards erfüllen, im Wege einer Eignungsprognose daraufhin überprüfen und bewerten, ob und in welchem Maß der Bewerber a. über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt (§ 45 Abs. 1 Satz 1 VgV); b. über die erforderlichen personellen und technischen Mittel sowie ausreichende Erfahrungen verfügt, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können (§ 46 Abs. 1 Satz 1 VgV). Kommt der Auftraggeber im Rahmen dieser Eignungsprognose zu dem Ergebnis, dass der Bewerber a. nicht über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt (§ 45 Abs. 1 Satz 1 VgV) b. und/oder nicht über die erforderlichen personellen und technischen Mittel und/oder ausreichende Erfahrungen verfügt, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können (§ 46 Abs. 1 Satz 1 VgV), (negative Eignungsprognose) wird der Bewerber aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die vorbeschriebene Eignungsprognose durch den Auftraggeber erfolgt unter Ausübung seines Beurteilungsspielraums im Rahmen einer Gesamtbetrachtung der vom Bewerber im Teilnahmewettbewerb eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Dabei sind insbesondere die vom Bewerber im Teilnahmewettbewerb vorgelegten Referenzen von Bedeutung.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsZum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen: Handelsregister- bzw. Berufsregisterauszug oder vergleichbarer Existenznachweis Es sind vom Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jedem eignungsleihenden Unternehmen Angaben zum Handels- bzw. Berufsregister oder vergleichbaren Existenznachweisen zu machen. Hierzu ist das vom Auftraggeber bereitgestellte Dokument Nr. 9 Erklärung zu Ausschlussgründen und zur Eignung nebst den darin enthaltenen Angaben und Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben und einzureichen. Zudem haben die Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jedes eignungsleihende Unternehmen als Anlage zu Dokument Nr. 9 Erklärung zu Ausschlussgründen und zur Eignung einen Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister oder dem Berufsregister vorzulegen. Im Handelsregister und Berufsregister nicht eingetragenen Bewerbern ist es gestattet, vergleichbare, gleichwertige Nachweise vorzulegen. Der jeweilige Nachweis soll nicht älter als sechs Monate sein. Die Vorlage von Nachweisen, die älter als sechs Monate sind, führt nicht zwingend zum Ausschluss. Der Auftraggeber wird in diesem Fall einen aktuellen Nachweis von der entsprechenden Registerstelle einholen. Ist dem Auftraggeber dies nicht möglich, wird er einen aktuellen Nachweis vom Bewerber nachfordern.

KriteriumAllgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsEs sind vom Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft Angaben zu Gesamtjahresumsätzen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre zu machen und einzureichen. Der Auftraggeber wird die Angaben im Rahmen der oben beschriebenen Eignungsprognose heranziehen. Bei negativer Eignungsprognose wird der Bewerber aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber/Jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft hat die in Dokument Nr. 9 Erklärung zu Ausschlussgründen und zur Eignung genannte Erklärung zur Haftpflichtversicherung abzugeben und einzureichen. Die Bewerber erklären darin das Bestehen einer Haftpflichtversicherung in angemessener Höhe oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung in angemessener Höhe sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung. Der Auftraggeber wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung auffordern. Der Auftraggeber wird die Eigenerklärung sowohl im Hinblick auf die Erfüllung der nachfolgend genannten Mindeststandards als auch im Rahmen der oben beschriebenen Eignungsprognose heranziehen. Die Abgabe der Eigenerklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung in angemessener Höhe oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung in angemessener Höhe sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung durch den Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein Mindeststandard. Bei Nichterfüllung des aufgestellten Mindeststandards werden Bewerber aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Bei negativer Eignungsprognose wird der Bewerber ebenfalls aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsEs sind vom Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft Angaben zu Referenzen zu machen und einzureichen. Der Bewerber hat mit seinem Teilnahmeantrag anhand von 5 Referenzen seine Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen, d. h. Bereitstellung von Abrufsystemen für medizinisches und nicht-medizinisches Verbrauchsmaterial und sonstige typische krankenhausspezifische Bedarfe, über das die genannten Produkte / Leistungen durch den Auftraggeber bezogen werden können, nachzuweisen. Der Auftraggeber wird die Angaben der Bewerber sowohl im Hinblick auf die Erfüllung der nachfolgend genannten Mindeststandards als auch im Rahmen der oben beschriebenen Eignungsprognose heranziehen. Mindeststandard: Es sind 5 Referenzen vorzulegen, die folgende Anforderungen erfüllen: -Referenz betrifft die Bereitstellung eines Abrufsystems für medizinisches und nicht-medizinisches Verbrauchsmaterial und sonstige typische krankenhausspezifische Bedarfe, über das die genannten Produkte / Leistungen durch den Auftraggeber bezogen werden können. -Bereitstellung des Abrufsystems im Rahmen des Referenzprojekts als digitale Lösung. -Auftraggeber der Referenz ist Krankenhausträger und öffentlicher Auftraggeber im Sinne des Vergaberechts. -Der Auftraggeber der Referenz hat im Rahmen des Referenzprojekts mindestens über ein Jahr Lieferungen / Leistungen mit einem Einkaufsvolumen in Höhe von 3 Mio. EUR netto abgerufen. -Leistungserbringung innerhalb der letzten 5 Jahre ab Bekanntmachung des Vergabeverfahrens. Bei Nichterfüllung des aufgestellten Mindeststandards werden Bewerber aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Bei negativer Eignungsprognose wird der Bewerber ebenfalls aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Folgende Angaben sind jeweils zu den Referenzprojekten zu machen und einzureichen: -Projektbezeichnung; -Angabe des Unternehmens, das die Leistungen im Referenzprojekt erbracht hat; -Auftraggeber des referenzierten Projektes; -Ansprechpartner beim Auftraggeber des referenzierten Projekts mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. (Sollte die Nennung des Ansprechpartners dem Bewerber nicht zumutbar sein, hat er dies zu begründen. Für den Fall, dass der Bewerber eine fehlende Zumutbarkeit geltend macht, wird der Auftraggeber im Rahmen der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge über das weitere Vorgehen entscheiden.); -Aussagefähige Projektbeschreibung; -Zeitraum der Leistungserbringung; -Angabe, ob die Referenz die Bereitstellung eines Abrufsystems für medizinisches und nicht-medizinisches Verbrauchsmaterial und sonstige typische krankenhausspezifische Bedarfe, über das die genannten Produkte / Leistungen durch den Auftraggeber bezogen werden können, betrifft. -Angabe, ob das Abrufsystem im Rahmen des Referenzprojekts als digitale Lösung bereitgestellt wird. -Angabe, ob der Auftraggeber der Referenz ein Krankenhausträger und ein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des Vergaberechts ist. -Angabe, ob der Auftraggeber der Referenz im Rahmen des Referenzprojekts mindestens über ein Jahr Lieferungen / Leistungen mit einem Einkaufsvolumen in Höhe von 3 Mio. EUR netto abgerufen hat.

KriteriumMaßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des EignungskriteriumsEs sind vom Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft Angaben zum Einkaufsvolumen zu machen, das in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren über ihre Einkaufgemeinschaft umgesetzt wurde. Der Auftraggeber wird die Angaben im Rahmen der oben beschriebenen Eignungsprognose heranziehen. Bei negativer Eignungsprognose wird der Bewerber aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumMaßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des EignungskriteriumsEs sind vom Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft Angaben zur Anzahl der Krankenhäuser zu machen, die im Zeitpunkt der Bekanntmachung Teilnehmer/Mitglieder ihrer Einkaufgemeinschaft sind. Der Auftraggeber wird die Angaben im Rahmen der oben beschriebenen Eignungsprognose heranziehen. Bei negativer Eignungsprognose wird der Bewerber aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des EignungskriteriumsEs sind vom Bewerber / jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft Angaben zur Mitarbeiteranzahl zu machen und einreichen. Konkret ist die Anzahl der Vollzeitäquivalente anzugeben, die in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigt wurden. Der Auftraggeber wird die Angaben im Rahmen der oben beschriebenen Eignungsprognose heranziehen. Bei negativer Eignungsprognose wird der Bewerber aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen08/07/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNZMJS0/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNZMJS0
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNZMJS0
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge20/07/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDer Auftraggeber führt nach pflichtgemäßem Ermessen eine allgemeine Aufklärungs- und Nachforderungsrunde gemäß § 56 VgV durch.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsDer Auftraggeber sieht vor, von Bietern und ihren Unterauftragnehmern im Rahmen der Angebotsphase Erklärungen zu Mindestentgelten nach § 4 Abs. 1 NTVergG abzufragen und vertragliche Regelungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben der §§ 13 bis 15 NTVergG zu vereinbaren. Um bereits im Teilnahmewettbewerb sicherzustellen, dass die Bewerber bestimmte Anforderungen erfüllen können, die der Auftraggeber im Rahmen der Angebotsphase aufstellen wird, haben die Bewerber zudem die Bestätigung von Ausführungsbedingungen (Dokument Nr. 15 Bestätigung von Ausführungsbedingungen) abzugeben. Dabei haben sie zu bestätigen, dass ihr Geschäftsmodell öffentlichen Auftraggebern eine vergaberechtskonforme Beschaffung von Produkten und Leistungen ermöglicht.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich insbesondere aus § 160 Abs. 3 GWB. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten darüber hinaus insbesondere die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltKlinikum Peine AöR
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtKlinikum Peine AöR
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungKlinikum Peine AöR
RegistrierungsnummerAmtsgericht Hildesheim, HRB 207104
PostanschriftVirchowstr. 8h
StadtPeine
Postleitzahl31226
Land, Gliederung (NUTS)Peine (DE91A)
LandDeutschland
E-Mailde-vergabeverfahren@kpmg-law.com
Telefon+49 5171930
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Registrierungsnummert:04131153308
PostanschriftAuf der Hude 2
StadtLüneburg
Postleitzahl21339
Land, Gliederung (NUTS)Lüneburg, Landkreis (DE935)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon+49 4131 153308
Fax+49 4131 152943
Internetadressehttp://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/ausicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung2fbe7699-0033-4c93-91dd-682e1597caec  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung17/06/2026 12:18:51 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung418433-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe116/2026
Datum der Veröffentlichung18/06/2026