Es wird ein Helium/Neon/Gallium-Rasterionenmikroskop benötigt. Das System soll als Plattform zur Nanostrukturierung im Rahmen einer Vielzahl von Projekten in der neuen Abteilung für Mikrostrukturierte Quantenmaterie von Philip Moll eingesetzt werden. Ziel des Einsatzes der Plattform zur Nanostrukturierung ist die Herstellung nanometrischer Strukturen in kristallinen Bauteilen aus vorstrukturierten Quantenmaterialien. Die Plattform ermöglicht die direkte Strukturierung von Quantenmaterialien mit Hilfe von fokussierten Helium-/Neon-Ionenstrahlen ebenso wie die Herstellung von nanometrischen Strukturen in Fotolack für Reinraum-Fertigungsschritte durch Abscheidung oder Ätzen. Mit dieser Methode lassen sich fortschrittliche und chemisch schwierige Leiter in Siliziumchips integrieren und funktionsfähige Prototypen herstellen. Es gibt derzeit keine Verfahren, mit denen man einen gleichwertigen oder zumindest vergleichbaren Herstellungsprozess in einer Vielzahl an Quantenmaterialien initiieren könnte. Das Helium/Neon/Gallium-Rasterionenmikroskop der Fa. Carl Zeiss Microscopy GmbH ist derzeit das einzige am Markt verfügbare System, das für den geplanten Einsatz geeignet ist.