429357-2021 - ErgebnisDeutschland-Freilassing: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
OJ S 163/2021 24/08/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freilassing
Postanschrift: Münchener Str. 15
Ort: Freilassing
NUTS-Code: DE215 Berchtesgadener Land
Postleitzahl: 83395
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@freilassing.de
Telefon: +49 86543099650
Fax: +49 86543099150
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.freilassing.de
Adresse des Beschafferprofils: https://my.vergabe.bayern.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Objektplanung (Leistungsbild Verkehrsanlagen) nach § 47 HOAI (Leistungsphase 3 bis 9)
Referenznummer der Bekanntmachung: TB-631-1913-02
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Vergabe der Objektplanung (Leistungsbild Verkehrsanlagen) nach § 47 HOAI für den Ausbau der Reichenhaller Str. in Freilassing
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 251 975,19 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE215 Berchtesgadener Land
Hauptort der Ausführung: 83395 Freilassing
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Reichenhaller Straße stellt als ehemalige Bundesstraße eine Hauptverbindungsstraße (Sammelstraße) in
Nord-Süd-Ausrichtung zum Bahnhof und fortführend in die Innenstadt dar und nimmt daher eine zentrale Rolle
in den Verkehrsplanungen der Stadt ein. Der Bauzustand von Fahrbahn und Gehwegen erfordert aufgrund
vieler erfolgter Aufgrabungen und Flickarbeiten eine grundlegende Sanierung mit begleitendem Straßenausbau.
Zeitgleich planen die Stadtwerke Freilassing eine baubegleitende Erneuerung der Trinkwasserleitung mit
Hausanschlüssen (nicht im Auftragsumfang).
Die Untersuchung durch ein von der Stadt Freilassing beauftragtes Ingenieurbüro bewertete die bestehende
Situation und erarbeitete Konzepte für eine Verbesserung und Attraktivierung der Nord-Süd-Achse. Als
Verkehrsteilnehmer wurde ein Mix aus Fußgänger, Radfahrer, Schüler, Autos, Busse und Lkw’s benannt.
Künftig sollen neben einem angemessenen Straßenausbau insbesondere sichere Straßenüberquerungen für
Fußgänger, sowie Verbesserungen für Fahrrad- und ruhendem Verkehr die Attraktivität der Straße erhöhen.
Die Stadt Freilassing plant nunmehr vor diesem Hintergrund den Ausbau der Reichenhaller Straße. Die
Konzeptplanung hat einen durchgehenden Regelquerschnitt von 12,5m Ausbaubreite ergeben. Die Situierung
bzw. Verlegung von Bushaltestellen, Signalanlagen und Querungen wird derzeit im Rahmen der Vorplanung
untersucht. Die Baukosten werden mit rund 3,6 Mio. EUR (netto) geschätzt.
Im Jahr 2017 wurde mit dem Beschluss zum Ausbau der Reichenhaller Straße von der Bahnhofstraße bis
zur Teisenbergstraße die Möglichkeit geschaffen, dass die Regierung von Oberbayern die erforderlichen
Ausbaukosten unter Berücksichtigung von Fördermitteln zu 50 % der Herstellkosten durch eine Erstattung
von Ausbaubeiträgen übernimmt. Voraussetzung für die Ausbaubeitragserstattung ist eine vorliegende
Endabrechnung bis zum 31. Dezember 2024. Die Weiterführung des Ausbaus von der Teisenbergstraße bis zur
Dachsteinstraße wurde gem. Stadtratsbeschluss in die Planung mit aufgenommen.
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Objektplanung (Leistungsbild
Verkehrsanlagen) nach § 47 HOAI (LPH 3-9).
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektumsetzung / Gewichtung: 40 %
Kostenkriterium - Name: Gesamthonorar nach HOAI / Gewichtung: 60 %
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 092-238549
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: TB-631-1913-02
Bezeichnung des Auftrags:
Objektplanung (Leistungsbild Verkehrsanlagen) nach § 47 HOAI (Leistungsphase 3 bis 9)
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
19/08/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 3
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Steinbacher-Consult Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG
Postanschrift: Richard-Wagner-Straße 6
Ort: Neusäß
NUTS-Code: DE276 Augsburg, Landkreis
Postleitzahl: 86356
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 251 975,19 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
1) Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren nach der VgV. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die geeigneten Bewerber teilnehmen.
2) Die Bewerber sollen ihren Teilnahmeantrag unter Nutzung des Bewerbungsbogens zum Teilnahmeantrag beim Auftraggeber einreichen. Dieses Dokument ist unter der in Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten URL kostenlos verfügbar.
3) Der Teilnahmeantrag ist elektronisch in Textform nach § 126b BGB über die Projektplattform einzureichen. Die Abgabe des Teilnahmeantrags ausschließlich in Papierform, per Fax oder E-Mail oder über das Kommunikationstool der Projektplattform ist nicht zugelassen.
4) Den höchstens drei qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 werden sodann die Vergabeunterlagen für die Stufe 2 zum Download zur Verfügung gestellt. Die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse über ihre Nichtberücksichtigung informiert.
5) Für den Fall, dass mehr als drei Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen, erfolgt eine Auswahl entsprechend der Eignungskriterien wie folgt:
Zur Gewichtung der einzelnen Eignungsnachweise sind die jeweiligen Klammerzusätze aufgenommen.
Es findet eine vergleichende Wertung der Teilnahmeanträge statt. Für die entsprechend gewichteten Eignungskriterien erfolgt eine Bewertung nach einer Punkteskala von 0 bis 5 Punkte, deren Anforderungen für die entsprechenden Kriterien transparent in dem Bewerbungsbogen aufgenommen sind.
Die erreichte Punktzahl wird sodann mit der Gewichtung multipliziert und ergibt die gewichtete Punktezahl.
Grundlage für die Auswahl der drei Bewerber im Teilnahmewettbewerb sind die im Ergebnis höchsten Punktzahlen. Gibt es hier einen Gleichstand, kann der Auftraggeber die Entscheidung per Los nach § 75 Abs. 6 VgV treffen. Die Einzelheiten zum Vorgehen bei der Bewertung sind im Bewerbungsbogen festgelegt.
6) Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern eigenhändig zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter eigenhändig zu unterzeichnen.
7) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Nachweise berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
8) Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin digital über die Projektplattform eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
9) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie per E-Mail oder über die Projektplattform bis spätestens 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge über die Projektplattform (in Ziffer I.3) ist die URL genannt) gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der
vergaberechtlichen Erfordernisse durch Einstellung der Antworten auf der Projektplattform, die die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 50538
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freilassing
Postanschrift: Münchener Str. 15
Ort: Freilassing
Postleitzahl: 83395
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@freilassing.de
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
19/08/2021