Art des öffentlichen Auftraggebers Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en) Andere Tätigkeit: Lehre und Forschung
Abschnitt II: Gegenstand
II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Messgeräte für die Kleinsatellitenplattform
Referenznummer der Bekanntmachung: M/HSB1/LT375/9910-EIT3.2_KD
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil 38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
II.1.3.
Art des Auftrags Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Auftragsgegenstand sind Messgeräte mitsamt optionaler Ausstattung für die Labore im Rahmen des DTEC.BW-Projekts Seamless Radio Access Networks for Internet of Space (SeRANIS). Der obsiegende Bieter muss die Messgeräte bis spätestens zum 30.11.2021 liefern.
Die UniBw M gibt einen festen Preis von € 1,55 Mio. (netto) vor und wertet die Angebote auf der 1. Wertungsstufe ausschließlich anhand des Zuschlagskriteriums der Qualität auf Grundlage der inkludierten Ausstattung. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
II.1.6.
Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s) 38300000 Messinstrumente, 38600000 Optische Instrumente, 38900000 Bewertungs- und Testinstrumente, 38500000 Apparate und Geräte zum Prüfen und Testen, 38100000 Navigationsinstrumente und meteorologische Instrumente, 38200000 Geologische und geophysikalische Instrumente
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21H München, Landkreis
Hauptort der Ausführung:
Siehe Verzeichnis der Empfängeranschriften
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) hat am 11. August 2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr" (kurz DTEC.Bw) gegründet. DTEC.Bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Forschungsprojekt "Seamless Radio Access Networks for Internet of Space", kurz SeRANIS, wurde bereits vom BMVg genehmigt und soll nun realisiert werden. In SeRANIS werden drei komplexe und aufeinander abgestimmte Laborumgebungen für die Forschung an zukunftsweisenden Kommunikationsnetzen und -technologien zwischen Weltraum und Boden geschaffen. Ziel von SeRANIS ist es mit Hilfe der drei aufzubauenden Forschungslabore den militärischen Nutzen und die technologische Reife von Schlüsseltechnologien der Digitalisierung zu untersuchen und zu demonstrieren. Die drei Labore "Netzwerke und Technologieelemente", "Experimentalnutzlast" sowie "Experimentelle Satellitentechnik" sollen daher so aufgebaut und ausgestattet werden, dass sich Fragestellungen zum Nutzen und der technologischen Reife der Schlüsseltechnologien beantworten lassen. Zu den Schlüsseltechnologien und den damit verbundenen Themenbereichen gehören unter anderem: • Mobile terrestrische 5G / 6G Netzwerke einschließlich der Anbindung an Satellitennetzwerke • Laserkommunikationsnetzwerke, optische Netzwerke Space-to-Ground und Ground-to-Space • Internet-of-Things Anwendungen und Technologien • Experimentelle Nutzlasttechnologien, Laserkommunikation, digitale Signalverarbeitung im Orbit • Moderne Strukturen der Satellitentechnik • Resilienz von Satellitensystemen • Elektrische Antriebssysteme, moderne Satellitenbetriebsverfahren Besonders herausfordernd ist die Realisierung des Experimentalsatelliten, der im Rahmen von SeRANIS entstehen soll. Das Projekt-Konsortium für SeRANIS besteht aus zehn universitären Instituten mit 14 Professuren sowie weiteren drei Professuren aus dem Hochschulbereich für Angewandte Wissenschaften (HAW) gebildet. Bis zur vollständigen Einsatzbereitschaft der SeRANIS-Labore werden 4 Jahre benötigt. Einzelne Labore und Laboreinheiten werden früher einsatzbereit sein und sukzessive in Betrieb genommen. Das Projekt-Konsortium benötigt Messgeräte mitsamt Optionen für die Labore im Rahmen des Projekts SeRANIS.Der obsiegende Bieter muss die Messgeräte bis spätestens zum 30.11.2021 liefern. Die UniBw M gibt einen festen Preis von € 1,55 Mio. (netto) vor und wertet die Angebote auf der 1. Wertungsstufe ausschließlich anhand des Zuschlagskriteriums der Qualität auf Grundlage der inkludierten Ausstattung. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 099-260781
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation
Abschnitt V: Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1.
Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes