441139-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Planungsleistungen im Bauwesen – Stadt Babenhausen - Durchgängigkeitsmaßnahmen an der Gersprenz Bereich: Stadtmühle Babenhausen
OJ S 121/2026 26/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungMagistrat der Stadt Babenhausen, Fachbereich IV – Tiefbau & Kläranlage
E-Mailzavs@ladadi.de
Rechtsform des ErwerbersVon einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelStadt Babenhausen - Durchgängigkeitsmaßnahmen an der Gersprenz Bereich: Stadtmühle Babenhausen
BeschreibungIm Stadtgebiet von Babenhausen fließt die Gersprenz bei Flusskilometer 12,9 durch die sog. Stadtmühle. Dort befindet sich eine stillgelegte Wasserkraftanlage, die derzeit ein Wanderhindernis darstellt. Im Rahmen der ausgeschriebenen Maßnahme sollen die wasserführenden Teile der Wasserkraftanlage rückgebaut sowie die Durchgängigkeit unter Betrachtung und Bewahrung der umliegenden örtlichen Verhältnisse hergestellt werden. Es findet eine Aufteilung des Gesamtprojekts in zwei in sich geschlossene Teilprojekte statt – der Rückbau der ehemaligen Wasserkraftanlage (Los 1) und die Herstellung der Fischdurchgängigkeit (Los 2). Beide Maßnahmen stehen in einem funktionalen und räumlichen Zusammenhang und sind planerisch aufeinander abzustimmen. Zum Rückbau der Wasserkraftanlage (Los 1) werden folgende Planungsleistungen ausgeschrieben: - Objektplanung für Ingenieurbauwerke gem. Teil 3, Abschnitt 3 HOAI – LPH 1-9, sowie besondere Leistungen (Honorarzone III) - Tragwerksplanung gem. Teil 4, Abschnitt 1 HOAI- LPH 1-6, sowie besondere Leistungen (Honorarzone II) - Beratungsleistungen gem. Anlage 1 HOAI o Geotechnische Untersuchungen und Beratung, - Teilleistungen a bis c gemäß Ziff. 1.3.3 Abs. 3 Spalte 1 Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI, sowie besondere Leistungen (Honorarzone II) o Leistungen zur Ingenieurvermessung (Honorarzone III) - Leistungen der Umweltbaubegleitung gem. Heft 27 der AHO-Schriftenreihe - Leistungen nach der Baustellenverordnung Zur Herstellung der Fischdurchgängigkeit (Los 2) wird zusätzlich zu den o.g. Leistungen folgende Planungsleistung ausgeschrieben: - Landschaftspflegerischer Begleitplan gem. §26 HOAI Im Ingenieurvertrag ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die erste Stufe umfasst die Leistungsphasen 1-2. Ein Anspruch auf die Beauftragung aller ausgeschriebenen Leistungen besteht nicht. Weitere detailliertere Informationen befinden sich in der Leistungsbeschreibung sowie den Honorarermittlungsbögen.
Kennung des Verfahrensd7ab3a4e-b38d-45ac-a78a-231db178149c
Interne KennungFDG-Stadtmühle-2026
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71313440 Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Umweltfolgenabschätzung im Bau, 71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik, 71420000 Landschaftsgestaltung, 71521000 Baustellenüberwachung
2.1.2.
Erfüllungsort
StadtBabenhasen
Postleitzahl64832
Land, Gliederung (NUTS)Darmstadt-Dieburg (DE716)
LandDeutschland
Zusätzliche InformationenAchtung: Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über die Vergabeplattform subreport ELViS abzugeben. Teilnahmeanträge und Angebote in Schriftform (Papier) sind nicht zugelassen. • Nebenangebote sind nicht zugelassen. • Es ist eine losweise Vergabe vorgesehen. Die Vergabe erfolgt in folgenden Losen: Los 1: Planungsleistungen für den Rückbau der Wasserkraftanlage Los 2: Planungsleistungen für die Herstellung der Fischdurchgängigkeit • Teilnahmeanträge müssen für beide Lose abgegeben werden. Bei Vergabe beider Lose an einen Bieter umfasst die Leistung auch die übergeordnete Koordination beider Teilprojekte. • Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften und/oder die Benennung von Nachunternehmern (NU) sind zugelassen. • Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung(Formblatt zum Teilnahmeantrag) als eingescannte PDF-Datei hochzuladen. Das Original wird, wenn notwendig, gesondert nachgefordert. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Der bevollmächtigte Vertreter vertritt die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich und ist zur Entgegennahme der Zahlungen mit befreiender Wirkung berechtigt. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Ein Wechsel der Mitglieder einer Bietergemeinschaft ist dem Auftraggeber zuvor schriftlich anzuzeigen und nur mit dessen ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung möglich. Auf Grund der restriktiven Tendenz der vergaberechtlichen Rechtsprechung kann der Bieter im Regelfall nicht mit der Erteilung der Zustimmung rechnen. Mehrfachbewerbungen von Unternehmen, z. B. als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen Wettbewerbsverzerrung führen. • Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch, beruflich) anderer Unternehmen bedienen, so muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsbereiche in dem Formblatt Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe benennen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er mit Abgabe des Teilnahmeantrages diese Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen (Formblatt Verpflichtungserklärung Eignungsleihe) dieser Unternehmen vorzulegen. Dieses Formblatt ist zu unterschreiben und als eingescannte PDF-Datei hochzuladen. Das Original wird, wenn notwendig, gesondert nachgefordert. Für den Austausch von benannten Entleihern gelten im laufenden Vergabeverfahren die Maßgaben zum Wechsel der Mitglieder einer Bietergemeinschaft sinngemäß. • Möchte der Bewerber Teile der Leistungen durch NU erbringen lassen, so sind diese nach Art und Umfang in dem Formblatt Verzeichnis Nachunternehmer/ Eignungsleihe zu benennen (Formblatt zum Teilnahmeantrag). Der Auftraggeber behält sich vor, Eignungsnachweise für die NU im Wege der Aufklärung anzufordern. • Die erforderlichen Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur Eignung des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von NUs, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie der NUs mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. • Der Auftraggeber kann vom Bieter eine Urkalkulation elektronisch in einer vor der Einsichtnahme Dritter geschützten Form oder in einem gesonderten verschlossenen Umschlag verlangen. Die Urkalkulation kann bei der Angebotswertung, einem Nachtrag oder sonstigen zusätzlichen Vergütungsforderungen im Rahmen eines abgeschlossenen Vertrags zur Prüfung der Grundlagen der Preise eingesehen werden. Die Urkalkulation wird nach Freigabe der von beiden Vertragsparteienanerkannten Schlussrechnung an den Auftragnehmer zurückgegeben. • Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.• Die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue, Mindestlohn und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 4 Abs. 1 bis 3, § 6 und § 8 Abs. 2HVTG) ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. • Die Eigenerklärung RU-Sanktionen bei der Vergabe ist ebenfalls von allen Bewerbern und den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.• Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind unzulässig. Die Bewerber müssen im Teilnahmeantrag nachvollziehbar darlegen, dass kein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb vorliegt. Fehlen entsprechend aussagekräftige Erklärungen wird vermutet, dass durch die Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden sämtliche betroffenen Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. • Die Bewerbungsunterlagen können ausschließlich digital und kostenlos unterwww.subreport.de heruntergeladen werden. Alle weiteren Informationen sind auf der Homepage www.ladadi.de/zavs abrufbar. • Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen über die Funktion „Bewerbung/Angebot abgeben“ elektronisch via: www.subreport.de• Es werden nur Bewerbungen mit fristgerecht eingereichtem, vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen. • Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. • Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber vorgegebenen Vergabeunterlagen zu verwenden. • Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 16.07.2026 über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten.
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.210 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann2
Auftragsbedingungen
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können2
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Schwerwiegendes berufliches FehlverhaltenSchwere Verfehlungen, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird, gemäß § 124 (1) Nr. 3 GWB und § 17 (1) HVTG) Eine Erklärung des Bieters, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde ist erforderlich. - wenn präqualifiziert, im PQ-Register - wenn nicht präqualifiziert mit Abgabe des Formblatts 124 Eigenerklärung zur Eignung oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen- Bildung krimineller Vereinigungen gemäß § 123 (1) Nr. 1 GWB - Bildung terroristischer Vereinigungen gemäß § 123 (1) Nr. 1 GWB - Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung gemäß § 123 (1) Nr. 2 und Nr. 3 GWB - Betrug oder Subventionsbetrug gemäß § 123 (1) Nr. 4 und Nr. 5 GWB - Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung gemäß § 123 (1) Nr. 6 bis Nr. 9 GWB - Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung gemäß § 123 (1) Nr. 10 GWB - Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen gemäß § 123 (4) GWB - Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen gemäß § 124 (1) Nr. 1 GWB - Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen gemäß § 124 (1) Nr. 1 GWB - Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen gemäß § 124 (1) Nr. 1 GWB - Einstellung der beruflichen Tätigkeit gemäß § 124 (1) Nr. 2 GWB - Zahlungsunfähigkeit gemäß § 124 (1) Nr. 2 GWB - Insolvenz gemäß § 124 (1) Nr. 2 GWB - Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren gemäß § 124 (1) Nr. 2 GWB - Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen gemäß § 124 (1) Nr. 4 GWB - Interessenkonflikt gemäß § 124 (1) Nr. 5 GWB - Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung gemäß § 124 (1) Nr. 6 GWB - Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags gemäß § 124 (1) Nr. 7 GWB - Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens gemäß § 124 (1) Nr. 8 und Nr. 9 GWB - Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben gemäß § 124 (4) GWB
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelDurchgängigkeitsmaßnahmen an der Gersprenz Los 1: Planungsleistungen für den Rückbau der Wasserkraftanlage
BeschreibungDie Stadt Babenhausen hat die Wasserkraftanlage an der sog. Stadtmühle endgültig stillgelegt und beabsichtigt die wasserführenden Teile zurückzubauen sowie die Fischdurchgängigkeit herzustellen. Es sind grundsätzlich folgende Maßnahmen nötig: a. Rückbau der Wasserkraftanlage innerhalb des Gewässers b. Herstellung einer verletzungsfreien abwärts gerichteten Fischpassage im Bereich der ehemaligen Wasserkraftanlage unter Beachtung einschlägiger Fachliteratur und den allgemein anerkannten Regeln der Technik Aktenzeichen:
Interne KennungLOT-0001 FDG-Stadtmühle-2026
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71313440 Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Umweltfolgenabschätzung im Bau, 71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik, 71420000 Landschaftsgestaltung, 71521000 Baustellenüberwachung
Optionen
Beschreibung der Optionenkeine Option Die Arbeiten sind unverzüglich nach Vertragsschluss zu beginnen. Die Vorplanung (Stufe 1, Lph 1+2) ist spätestens 4 Monate nach Beauftragung der Leistungen vorzulegen.
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftStadtmühle Babenhausen  
StadtBabenhausen
Postleitzahl64832
Land, Gliederung (NUTS)Darmstadt-Dieburg (DE716)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit33 Monate
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.85 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumDurchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsUmsatz des Unternehmens (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils von gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Hinweis: Der Umsatz fließt ein in die Bewertung anhand der Auswahlkriterien.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall Die Versicherung muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: Im Auftragsfall muss durch eine Haftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1,5 Mio. EUR, mit mindestens doppelter Maximierung pro Jahr nachgewiesen werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Wenn ein solcher Versicherungsschutz noch nicht oder nicht in der geforderten Höhe besteht, ist mit dem Angebot eine schriftliche Eigenerklärung vorzulegen, wonach der Bieter dem Auftraggeber den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Zuschlagsfalle zusichert. Der Abschluss der (erhöhten) Versicherung ist im Zuschlagsfalle innerhalb von vier Wochen nach Zuschlag nachzuweisen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung zu einschlägigen Erfahrungen / einschlägigen Referenzen durch eine tabellarische Aufstellung der wesentlichen, innerhalb der abgeschlossenen sieben Kalenderjahre erbrachten Leistungen des Bewerbers, die inhaltlich sowie von Umfang und Komplexität mindestens vergleichbar mit der zu vergebenden Leistung sind. Vergleichbar sind Projekte, die - nach dem 01.01.2018 abgeschlossen oder begonnen wurden und - aus den ausgeschriebenen Leistungen in folgenden wasserwirtschaftlichen Baumaßnahmenbereichen kommen: o Gewässerrenaturierungen o Verlegung od. Neubau von Wehren od. Schleusen o Verlegung oder Ausbau von Fließgewässern o Hochwasserschutzmaßnahmen o Bau oder Erweiterung von Staudämmen oder Wasserkraftanlagen o Umbaumaßnahmen unter Einbeziehung denkmalgeschützter Bausubstanz (Los 1) o sonstige vergleichbare Projekte zur Herstellung der linearen Durchgängigkeit von Fließgewässern Anzugeben sind dabei – je Projekt/ Referenz – - Projektbezeichnung und -beschreibung - Auftragnehmer, - öffentlicher oder privater Auftraggeber (inkl. Ansprechpartner), - durch den Bewerber / Bieter ausgeführte Leistungen, - Ausführungszeit, - Auftragswert (gesamt und Anteil Bewerber / Bieter) Referenzbogen (Bei Bedarf geben Sie mehrere Dateien ab.) - Referenzen für vergleichbare Leistungen - Referenzen über vergleichbare Projekte im direkten Umfeld zu denkmalgeschützter Gebäudesubstanz - Referenzen i.V.m. Wasserkraftanlage - Referenzen über Herstellung der linearen abwärtsgerichteten Durchgängigkeit Ein Referenzprojekt kann auch mehrere Referenzbereiche abdecken. Referenzangaben werden für Los 1 und Los 2 gewertet, wenn diese zutreffend sind. Der Referenzbogen muss nicht mehrfach abgegeben werden. Bescheinigungen/Referenzschreiben des Auftraggebers können ergänzend zum Nachweis der Ordnungsmäßigkeit der Leistungserbringung vorgelegt werden. Mindestbedingung: Eigenerklärung des Bewerbers von mindestens zwei Referenzen für den Nachweis der Referenzen sind zunächst ausreichend; die Vergabestelle behält sich vor, weitergehende Nachweise zur tatsächlichen Durchführung anzufordern. Bei Nichterfüllen dieser Voraussetzungen wird der Teilnahmeantrag wegen nicht nachgewiesener Eignung und Unvollständigkeit vom Verfahren ausgeschlossen (Mindestanforderungen). - Bei Bietergemeinschaften wird das Vorliegen der erforderlichen Referenzen für die BG als Ganzes (Summe der einzelnen BG-Mitglieder) bei der Prüfung zur Erfüllung der Mindestanforderungen zugrunde gelegt. - Referenzen von vorgesehenen Unterauftragnehmern werden nur gewertet, sofern diese den vorgesehenen Leistungsanteil des Unterauftragnehmers betreffen und die erforderlichen Nachweise vorgelegt wurden. Hinweis: Ausgewählte Bereiche, in denen vergleichbare Referenzen durchgeführt wurden, fließen analog zur Auswahlmatrix des jeweiligen Loses in die Bewertung ein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMindestbedingung: Das vorgesehene Projektteam muss aus mindestens folgendem Personal dieser Fachrichtungen mit folgender Berufserfahrung bestehen: - Bauingenieurwesen (Wasserbau) oder eine vergleichbare Qualifikation Projektleitung: ≥ 5 Jahre Berufserfahrung und ≥ 4 Referenzprojekte davon ≥ 1 in der entsprechenden Rolle - Projektbearbeitung: 3 Jahre Berufserfahrung und ≥ 2 Referenzprojekte - Bauingenieurwesen (Tragwerksplanung) 3 Jahre Berufserfahrung und ≥ 2 Referenzprojekte - Landschaftspflege / Biologie od. vergleichbar 3 Jahre Berufserfahrung und ≥ 2 Referenzprojekte - Geotechnik 3 Jahre Berufserfahrung und ≥ 2 Referenzprojekte Kurzlebenslauf der für die Leistung verantwortlichen Personen im Formblatt 1-09b-Nachweis Qualifikationen Projektpersonal. Der Auftraggeber erwartet eine Bindung des vorgesehenen Personals für die Dauer des zu vergebenden Projekts insofern keine gewichtigen Gründe entgegenstehen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsAktueller Handelsregisterauszug oder vergleichbare Bescheinigung bei Unternehmen mit Sitz im Ausland; Mindestanforderung: nicht älter als 6 Wochen (Ausdruck von www.handelsregister.de genügt); auch für Nachunternehmen bei Eignungsleihe bzw. für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsKriterium: Vor-Ort-Verfügbarkeit Die Angabe der durchschnittlichen Anreisezeit vom Dienstsitz zum Sitz des Auftraggebers ist dem Teilnahmeantrag anzufügen (formlose Eigenerklärung) und fließt in die Bewertung der Auswahlkriterien ein. Hinweis: Die Vor-Ort-Verfügbarkeit fließt ein in die Bewertung anhand der Auswahlkriterien.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsEs werden nur Teilnahmeanträge von Bewerbern berücksichtigt, die für die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Auftrag erforderliche Eignung gemäß §§ 122 ff. GWB, 42 ff. VgV besitzen. Die Bewerber müssen ihre Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Bei Bewerbungen von Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Kriterien gemeinsam erfüllt sein (z.B. Zusammenrechnung der Referenzen); die Leistungsfähigkeit einzelner Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft reicht als Nachweis allerdings nur aus, sofern dieses Mitglied nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der relevanten Leistungen überwiegend zuständig sein soll. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend §§ 123 und124 GWB ist für jedes Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft gesondert zu erklären. Beabsichtigt der Bewerber, sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten zu berufen (Eignungsleihe i.S.v. § 47 VgV; z.B. durch Berufung auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so ist in diesen Fällen die Leistungsfähigkeit des Dritten durch Vorlage der entsprechenden Nachweise darzulegen. Darüber hinaus ist die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer vorzulegen. Die Formblätter für die Bewerber-/Bietergemeinschaft und für die Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung) sind zu unterschreiben und als Scan hochzuladen; die Vergabestelle behält sich vor, das Original ggf. nachzufordern. Ausländische Bewerber haben statt der etwa geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften des Herkunftslandes vorzulegen. Auf die Möglichkeit der Übermittlung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als (vorläufiger) Nachweis der Eignung gemäß § 50 VgV wird hingewiesen. Es werden von den Bewerbern über die bei konkreten Kriterien bereits benannten Unterlagen die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise gefordert; im Übrigen wird auf die Auflistung der einzureichenden Unterlagen im Anschreiben verwiesen: Folgende allgemeine Eigenerklärungen sind auf den zur Verfügung gestellten Formblättern über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen (Unterschriften werden grundsätzlich ersetzt durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB; besondere Anforderungen auf einzelnen Formblättern sind zu beachten): - Formblatt Teilnahmeantrag - Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn (sofern nicht bereits in einem Präqualifikationsregisterhinterlegt) - Eigenerklärung EU- Russland-Sanktionen bei der Vergabe - Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags als Bewerbergemeinschaft: Formblatt „Bewerbergemeinschaft" - Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags mit Nachunternehmerleistungen bei Eignungsleihe: Formblatt „Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe", im Falle der Eignungsleihe zusätzlich das Formblatt „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" -Wenn vorhanden, Vorlage eines Präqualifizierungszertifikats — Wenn keine Präqualifizierung vorliegt, Vorlage des Formblatts 124 Eigenerklärung Eignungskriterien und Gewichtung: Zur Auswahl und Bewertung zugelassen werden nur Bewerbungen, die fristgerecht eingereicht wurden, alle wesentlichen Bewerberangaben gemacht haben, die Zulassungskriterien und die Mindestanforderungen an die Referenzprojekte erfüllen sowie die geforderten Nachweise erbracht haben. Die Auswahl der Bieter erfolgt anhand der Auswahlkriterien in Formblatt „1-10 Auswahlkriterien Bewerbungsphase Los 1“ und setzt sich aus folgenden Kriterien mit folgenden Punktezahlen zusammen: Auswahlkriterium und Gewichtung: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Gewichtung 20 % Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Gewichtung 60 % Vor-Ort-Verfügbarkeit Gewichtung 20 % Bewerber, die bei der Bewertung der Auswahlkriterien eine Punktzahl < 40 Punkten erreichen, werden aus dem weiteren Verfahren ausgeschlossen. Nach erfolgter Prüfung und Auswertung der eingereichten Teilnahmeanträge anhand der Auswahlkriterien werden die Bewerber ausgewählt, die die Erfüllung der Eignungskriterien nachgewiesen haben, und zur Abgabeeines Erstangebots eingeladen. Hierbei sollen mindestens drei und höchstens fünf Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert werden. Soweit mehr als 5 Bewerber geeignet sind, werden die 5 Bewerber mit der höchsten Bewertungspunktzahl ausgewählt und zur Abgabe eines Erstangebotes zugelassen, bei Punktgleichheit entscheidet das Los. Alle anderen Bewerber werden im weiteren Auswahlverfahren nicht berücksichtigt. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich den Zuschlag auf das Erstangebot vor, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 17 Abs. 11 VgV). Nach erfolgter Prüfung und Auswertung der Teilnahmeanträge werden maximal 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. In der zweiten Phase, dem Verhandlungsverfahren, wird das Verfahren nur noch mit den am Ende der Phase 1 ausgewählten Bewerbern weitergeführt. Diese erhalten die Aufforderung zur Angebotsabgabe mit den entsprechenden weiteren Erläuterungen und geben ihre Erstangebote ab. Diese werden anhand der festgelegten Zuschlagskriterien bewertet. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass sich der Auftraggeber gemäß § 17 Abs. 11 VgV ausdrücklich vorbehält, bereits auf der Grundlage der Erstangebote den Auftrag zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Die zum Ablauf der Abgabefrist abgegebenen Erstangebote sind daher bereits verbindlich. Der Auftraggeber wird daher bereits die Erstangebote anhand der Zuschlagskriterien für Phase 2 bewerten. Sollte Verhandlungsbedarf bestehen und daher der Zuschlag nicht bereits auf ein Erstangebot erteilt werden, wird der Auftraggeber anschließend über die Erstangebote mit den Bietern verhandeln und diese sodann zur Abgabe finaler Angebote auffordern. Diese Angebote werden wiederum anhand der Zuschlagskriterien bewertet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
Beschreibung1 Preis: Gesamtangebotspreis brutto, Gewichtung: 40 % Bewertet wird jeweils der angebotene Preis nach der Maßgabe der im Honorarbogen aufgeführten Preisbestandteile für die mit Zuschlag zu beauftragenden Leistungen inklusive der optionalen Leistungen und Nebenkosten. Der Bieter mit dem geringsten angebotenen Gesamtpreis (brutto) erhält 100 Prozent bzw. 40 Punkte. Angebote größer gleich 50 % über dem niedrigsten Angebot erhalten 0 % bzw. 0 Punkte. Zwischenwerte werden interpoliert.
Kriterium
ArtQualität
Beschreibung2 Qualität: 60 % Die Bieter werden aufgefordert im Rahmen ihres Angebots für jedes angebotene Los ein Durchführungskonzept zur Darstellung der Herangehensweise an die Auftragsausführung einzureichen. Ziel ist es, die geplante methodische Herangehensweise zur Umsetzung der im Leistungsverzeichnis beschriebenen Leistungen innerhalb des vorgegebenen zeitlichen Rahmens zu bewerten – insbesondere im Hinblick auf Nachvollziehbarkeit, fachliche Plausibilität und strukturiertes Vorgehen. Die Darstellung soll sich auf die wesentlichen Leistungsteile beziehen und wird anhand der Kriterien im Formblatt „1-11-Zuschlagskriterien Angebotsphase Los 1 und Los 2“ bewertet.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen16/07/2026 23:59:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.subreport.de/E15697887
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.subreport.de/E15697887
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge27/07/2026 09:40:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDer Auftraggeber behält sich gemäß § 56 VgV vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen (insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise ) nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Fordert der Auftraggeber Angaben, Erklärungen oder Nachweise nach, sind diese vom Bewerber/Bieter an die die Erklärung anfordernde Stelle des Auftraggebers zu übermitteln (sofern in der Nachforderung nicht ausdrücklich anders bestimmt). Die Bewerber/Bieter können sich auf eine solche Nachforderung aber nicht verlassen.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
SchlichtungsstelleVergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2, 3 GWB).Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein. Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstelltVergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtSubmissionsstelle beim Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Organisation, die Angebote bearbeitetMagistrat der Stadt Babenhausen, Fachbereich IV – Tiefbau & Kläranlage
5.1.
LosLOT-0002
TitelDurchgängigkeitsmaßnahmen an der Gersprenz Los 2: Planungsleistungen für die Herstellung der Fischdurchgängigkeit
BeschreibungAuch nach Rückbau der bestehenden Wasserkraftanlage und Herstellung der abwärtsgerichteten Durchgängigkeit ist die aufwärtsgerichtete Fischdurchgängigkeit beispielsweise über ein rechtsseitiges Umgehungsgerinne unter Beachtung der fachtechnischen Anforderungen (insbesondere Merkblatt DWA-M-509) unter enger Abstimmung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde herzustellen. Die bestehende Wehranlage ist entsprechend den Erfordernissen, die sich aus einer eventuell veränderten Wasserführung der Gersprenz ergibt, baulich anzupassen. Aktenzeichen:
Interne KennungLOT-0002 FDG-Stadtmühle-2026
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71313440 Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Umweltfolgenabschätzung im Bau, 71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik, 71420000 Landschaftsgestaltung, 71521000 Baustellenüberwachung
Optionen
Beschreibung der Optionenkeine Option Die Arbeiten sind unverzüglich nach Vertragsschluss zu beginnen. Die Vorplanung (Stufe 1, Lph 1+2) ist spätestens 4 Monate nach Beauftragung der Leistungen vorzulegen.
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftStadtmühle Babenhausen  
StadtBabenhausen
Postleitzahl64832
Land, Gliederung (NUTS)Darmstadt-Dieburg (DE716)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit33 Monate
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.125 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumDurchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsUmsatz des Unternehmens (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils von gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Hinweis: Der Umsatz fließt ein in die Bewertung anhand der Auswahlkriterien.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall Die Versicherung muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: Im Auftragsfall muss durch eine Haftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1,5 Mio. EUR, mit mindestens doppelter Maximierung pro Jahr nachgewiesen werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Wenn ein solcher Versicherungsschutz noch nicht oder nicht in der geforderten Höhe besteht, ist mit dem Angebot eine schriftliche Eigenerklärung vorzulegen, wonach der Bieter dem Auftraggeber den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Zuschlagsfalle zusichert. Der Abschluss der (erhöhten) Versicherung ist im Zuschlagsfalle innerhalb von vier Wochen nach Zuschlag nachzuweisen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung zu einschlägigen Erfahrungen / einschlägigen Referenzen durch eine tabellarische Aufstellung der wesentlichen, innerhalb der abgeschlossenen sieben Kalenderjahre erbrachten Leistungen des Bewerbers, die inhaltlich sowie von Umfang und Komplexität mindestens vergleichbar mit der zu vergebenden Leistung sind. Vergleichbar sind Projekte, die - nach dem 01.01.2018 abgeschlossen oder begonnen wurden und - aus den ausgeschriebenen Leistungen in folgenden wasserwirtschaftlichen Baumaßnahmenbereichen kommen: o Gewässerrenaturierungen o Verlegung od. Neubau von Wehren od. Schleusen o Verlegung oder Ausbau von Fließgewässern o Hochwasserschutzmaßnahmen o Bau oder Erweiterung von Staudämmen oder Wasserkraftanlagen o sonstige vergleichbare Projekte zur Herstellung der linearen Durchgängigkeit von Fließgewässern Anzugeben sind dabei – je Projekt/ Referenz – - Projektbezeichnung und -beschreibung - Auftragnehmer, - öffentlicher oder privater Auftraggeber (inkl. Ansprechpartner), - durch den Bewerber / Bieter ausgeführte Leistungen, - Ausführungszeit, - Auftragswert (gesamt und Anteil Bewerber / Bieter) Referenzbogen (Bei Bedarf geben Sie mehrere Dateien ab.) - Referenzen für vergleichbare Leistungen - Referenzen über vergleichbare Projekte im direkten Umfeld zu denkmalgeschützter Gebäudesubstanz - Referenzen in Ortslage - Referenzen über Herstellung der linearen aufwärtsgerichteten Durchgängigkeit Ein Referenzprojekt kann auch mehrere Referenzbereiche abdecken. Referenzangaben werden für Los 1 und Los 2 gewertet, wenn diese zutreffend sind. Der Referenzbogen muss nicht mehrfach abgegeben werden. Bescheinigungen/Referenzschreiben des Auftraggebers können ergänzend zum Nachweis der Ordnungsmäßigkeit der Leistungserbringung vorgelegt werden. Mindestbedingung: Eigenerklärung des Bewerbers von mindestens zwei Referenzen für den Nachweis der Referenzen sind zunächst ausreichend; die Vergabestelle behält sich vor, weitergehende Nachweise zur tatsächlichen Durchführung anzufordern. Bei Nichterfüllen dieser Voraussetzungen wird der Teilnahmeantrag wegen nicht nachgewiesener Eignung und Unvollständigkeit vom Verfahren ausgeschlossen (Mindestanforderungen). - Bei Bietergemeinschaften wird das Vorliegen der erforderlichen Referenzen für die BG als Ganzes (Summe der einzelnen BG-Mitglieder) bei der Prüfung zur Erfüllung der Mindestanforderungen zugrunde gelegt. - Referenzen von vorgesehenen Unterauftragnehmern werden nur gewertet, sofern diese den vorgesehenen Leistungsanteil des Unterauftragnehmers betreffen und die erforderlichen Nachweise vorgelegt wurden. Hinweis: Ausgewählte Bereiche, in denen vergleichbare Referenzen durchgeführt wurden, fließen analog zur Auswahlmatrix des jeweiligen Loses in die Bewertung ein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsMindestbedingung: Das vorgesehene Projektteam muss aus mindestens folgendem Personal dieser Fachrichtungen mit folgender Berufserfahrung bestehen: - Bauingenieurwesen (Wasserbau) oder eine vergleichbare Qualifikation Projektleitung: ≥ 5 Jahre Berufserfahrung und ≥ 4 Referenzprojekte davon ≥ 1 in der entsprechenden Rolle - Projektbearbeitung: 3 Jahre Berufserfahrung und ≥ 2 Referenzprojekte - Bauingenieurwesen (Tragwerksplanung) 3 Jahre Berufserfahrung und ≥ 2 Referenzprojekte - Landschaftspflege / Biologie od. vergleichbar 3 Jahre Berufserfahrung und ≥ 2 Referenzprojekte - Geotechnik 3 Jahre Berufserfahrung und ≥ 2 Referenzprojekte Kurzlebenslauf der für die Leistung verantwortlichen Personen im Formblatt 1-09b-Nachweis Qualifikationen Projektpersonal. Der Auftraggeber erwartet eine Bindung des vorgesehenen Personals für die Dauer des zu vergebenden Projekts insofern keine gewichtigen Gründe entgegenstehen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsAktueller Handelsregisterauszug oder vergleichbare Bescheinigung bei Unternehmen mit Sitz im Ausland; Mindestanforderung: nicht älter als 6 Wochen (Ausdruck von www.handelsregister.de genügt); auch für Nachunternehmen bei Eignungsleihe bzw. für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsKriterium: Vor-Ort-Verfügbarkeit Die Angabe der durchschnittlichen Anreisezeit vom Dienstsitz zum Sitz des Auftraggebers ist dem Teilnahmeantrag anzufügen (formlose Eigenerklärung) und fließt in die Bewertung der Auswahlkriterien ein. Hinweis: Die Vor-Ort-Verfügbarkeit fließt ein in die Bewertung anhand der Auswahlkriterien.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsEs werden nur Teilnahmeanträge von Bewerbern berücksichtigt, die für die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Auftrag erforderliche Eignung gemäß §§ 122 ff. GWB, 42 ff. VgV besitzen. Die Bewerber müssen ihre Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Bei Bewerbungen von Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Kriterien gemeinsam erfüllt sein (z.B. Zusammenrechnung der Referenzen); die Leistungsfähigkeit einzelner Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft reicht als Nachweis allerdings nur aus, sofern dieses Mitglied nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der relevanten Leistungen überwiegend zuständig sein soll. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend §§ 123 und124 GWB ist für jedes Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft gesondert zu erklären. Beabsichtigt der Bewerber, sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten zu berufen (Eignungsleihe i.S.v. § 47 VgV; z.B. durch Berufung auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so ist in diesen Fällen die Leistungsfähigkeit des Dritten durch Vorlage der entsprechenden Nachweise darzulegen. Darüber hinaus ist die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer vorzulegen. Die Formblätter für die Bewerber-/Bietergemeinschaft und für die Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung) sind zu unterschreiben und als Scan hochzuladen; die Vergabestelle behält sich vor, das Original ggf. nachzufordern. Ausländische Bewerber haben statt der etwa geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften des Herkunftslandes vorzulegen. Auf die Möglichkeit der Übermittlung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als (vorläufiger) Nachweis der Eignung gemäß § 50 VgV wird hingewiesen. Es werden von den Bewerbern über die bei konkreten Kriterien bereits benannten Unterlagen die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise gefordert; im Übrigen wird auf die Auflistung der einzureichenden Unterlagen im Anschreiben verwiesen: Folgende allgemeine Eigenerklärungen sind auf den zur Verfügung gestellten Formblättern über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen (Unterschriften werden grundsätzlich ersetzt durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB; besondere Anforderungen auf einzelnen Formblättern sind zu beachten): - Formblatt Teilnahmeantrag - Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn (sofern nicht bereits in einem Präqualifikationsregisterhinterlegt) - Eigenerklärung EU- Russland-Sanktionen bei der Vergabe - Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags als Bewerbergemeinschaft: Formblatt „Bewerbergemeinschaft" - Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags mit Nachunternehmerleistungen bei Eignungsleihe: Formblatt „Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe", im Falle der Eignungsleihe zusätzlich das Formblatt „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" -Wenn vorhanden, Vorlage eines Präqualifizierungszertifikats — Wenn keine Präqualifizierung vorliegt, Vorlage des Formblatts 124 Eigenerklärung Eignungskriterien und Gewichtung: Zur Auswahl und Bewertung zugelassen werden nur Bewerbungen, die fristgerecht eingereicht wurden, alle wesentlichen Bewerberangaben gemacht haben, die Zulassungskriterien und die Mindestanforderungen an die Referenzprojekte erfüllen sowie die geforderten Nachweise erbracht haben. Die Auswahl der Bieter erfolgt anhand der Auswahlkriterien in Formblatt „1-10 Auswahlkriterien Bewerbungsphase Los 1“ und setzt sich aus folgenden Kriterien mit folgenden Punktezahlen zusammen: Auswahlkriterium und Gewichtung: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Gewichtung 20 % Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Gewichtung 60 % Vor-Ort-Verfügbarkeit Gewichtung 20 % Bewerber, die bei der Bewertung der Auswahlkriterien eine Punktzahl < 40 Punkten erreichen, werden aus dem weiteren Verfahren ausgeschlossen. Nach erfolgter Prüfung und Auswertung der eingereichten Teilnahmeanträge anhand der Auswahlkriterien werden die Bewerber ausgewählt, die die Erfüllung der Eignungskriterien nachgewiesen haben, und zur Abgabeeines Erstangebots eingeladen. Hierbei sollen mindestens drei und höchstens fünf Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert werden. Soweit mehr als 5 Bewerber geeignet sind, werden die 5 Bewerber mit der höchsten Bewertungspunktzahl ausgewählt und zur Abgabe eines Erstangebotes zugelassen, bei Punktgleichheit entscheidet das Los. Alle anderen Bewerber werden im weiteren Auswahlverfahren nicht berücksichtigt. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich den Zuschlag auf das Erstangebot vor, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 17 Abs. 11 VgV). Nach erfolgter Prüfung und Auswertung der Teilnahmeanträge werden maximal 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. In der zweiten Phase, dem Verhandlungsverfahren, wird das Verfahren nur noch mit den am Ende der Phase 1 ausgewählten Bewerbern weitergeführt. Diese erhalten die Aufforderung zur Angebotsabgabe mit den entsprechenden weiteren Erläuterungen und geben ihre Erstangebote ab. Diese werden anhand der festgelegten Zuschlagskriterien bewertet. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass sich der Auftraggeber gemäß § 17 Abs. 11 VgV ausdrücklich vorbehält, bereits auf der Grundlage der Erstangebote den Auftrag zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Die zum Ablauf der Abgabefrist abgegebenen Erstangebote sind daher bereits verbindlich. Der Auftraggeber wird daher bereits die Erstangebote anhand der Zuschlagskriterien für Phase 2 bewerten. Sollte Verhandlungsbedarf bestehen und daher der Zuschlag nicht bereits auf ein Erstangebot erteilt werden, wird der Auftraggeber anschließend über die Erstangebote mit den Bietern verhandeln und diese sodann zur Abgabe finaler Angebote auffordern. Diese Angebote werden wiederum anhand der Zuschlagskriterien bewertet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
Beschreibung1 Preis: Gesamtangebotspreis brutto, Gewichtung: 40 % Bewertet wird jeweils der angebotene Preis nach der Maßgabe der im Honorarbogen aufgeführten Preisbestandteile für die mit Zuschlag zu beauftragenden Leistungen inklusive der optionalen Leistungen und Nebenkosten. Der Bieter mit dem geringsten angebotenen Gesamtpreis (brutto) erhält 100 Prozent bzw. 40 Punkte. Angebote größer gleich 50 % über dem niedrigsten Angebot erhalten 0 % bzw. 0 Punkte. Zwischenwerte werden interpoliert.
Kriterium
ArtQualität
Beschreibung2 Qualität: 60 % Die Bieter werden aufgefordert im Rahmen ihres Angebots für jedes angebotene Los ein Durchführungskonzept zur Darstellung der Herangehensweise an die Auftragsausführung einzureichen. Ziel ist es, die geplante methodische Herangehensweise zur Umsetzung der im Leistungsverzeichnis beschriebenen Leistungen innerhalb des vorgegebenen zeitlichen Rahmens zu bewerten – insbesondere im Hinblick auf Nachvollziehbarkeit, fachliche Plausibilität und strukturiertes Vorgehen. Die Darstellung soll sich auf die wesentlichen Leistungsteile beziehen und wird anhand der Kriterien im Formblatt „1-11-Zuschlagskriterien Angebotsphase Los 1 und Los 2“ bewertet.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen16/07/2026 23:59:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.subreport.de/E15697887
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.subreport.de/E15697887
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge27/07/2026 09:40:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDer Auftraggeber behält sich gemäß § 56 VgV vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen (insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise ) nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Fordert der Auftraggeber Angaben, Erklärungen oder Nachweise nach, sind diese vom Bewerber/Bieter an die die Erklärung anfordernde Stelle des Auftraggebers zu übermitteln (sofern in der Nachforderung nicht ausdrücklich anders bestimmt). Die Bewerber/Bieter können sich auf eine solche Nachforderung aber nicht verlassen.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
SchlichtungsstelleVergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2, 3 GWB).Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein. Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstelltVergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtSubmissionsstelle beim Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Organisation, die Angebote bearbeitetMagistrat der Stadt Babenhausen, Fachbereich IV – Tiefbau & Kläranlage
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungZentrale Auftragsvergabestelle-Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg
RegistrierungsnummerBerichtseinheit-ID 00002636
PostanschriftJägertorstr. 207
StadtDarmstadt
Postleitzahl64289
Land, Gliederung (NUTS)Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
LandDeutschland
E-Mailzavs@ladadi.de
Telefon+4961518811600
Internetadressehttp://www.ladadi.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Registrierungsnummer061511126603
PostanschriftWilhelminenstraße 1-3
StadtDarmstadt
Postleitzahl64283
Land, Gliederung (NUTS)Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer@rpda.hessen.de
Telefon+49 6151126603
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
Schlichtungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungSubmissionsstelle beim Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Registrierungsnummer00002636
StadtDarmstadt/Kranichstein
Postleitzahl64289
Land, Gliederung (NUTS)Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
LandDeutschland
E-Mailzavs@ladadi.de
Telefon+49 61518811600
Rollen dieser Organisation
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0004
Offizielle BezeichnungMagistrat der Stadt Babenhausen, Fachbereich IV – Tiefbau & Kläranlage
Registrierungsnummer64823
PostanschriftMarktplatz 2
StadtBabenhausen
Postleitzahl64823
Land, Gliederung (NUTS)Darmstadt-Dieburg (DE716)
LandDeutschland
KontaktpersonZentrale Auftragsvergabestelle
E-Mailzavs@ladadi.de
Telefon+49 61518811600
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0005
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung3659028a-2e89-4eb3-8cd6-03aa3bb0e067  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung24/06/2026 14:11:20 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung441139-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe121/2026
Datum der Veröffentlichung26/06/2026