Beschreibung der Beschaffung
Die an den einzelnen Standorten zu implementierenden Dosimetriesysteme sollen auf einer einheitlichen standardisierten Dosimetriesoftware und -hardware basieren. Je nach Bedarf des einzelnen Standortes muss es möglich sein die nicht benötigten Funktionen (siehe Beschreibungen im vorliegenden Leistungsverzeichnis) zu deaktivieren.
Das angestrebte System gliedert sich in mehrere Aufgabenstellungen.
1) Datenerfassung: Dies beinhaltet die Erfassung der Dosisdaten sowie die Übermittlung an die Dosimetriesoftware.
2) Das System sollte so aufgebaut sein, dass beliebig viele Ein- / Ausgangsleser und Dosimeter eingesetzt werden können.
3) Das System ist so auszulegen, dass neben dem im Rahmen der Erstinstallation vorgesehenen Ein- / Ausgangsleser zu einem späteren Zeitpunkt weitere Ein- / Ausgangsleser angeschlossen werden können.
4) Das System muss eine getrennte Erfassung der Dosisdaten mehrerer Kontrollbereiche (z. B. LAW-Lager und HAW-Lager) ermöglichen (Verknüpfung von Dosimeterleser zu Kontrollbereich).
5) Verwaltung und Prüfung der EPD Das Dosimetriesystem PADE der Firma NIS wird an den Standorten jeweils auf einem eigens hierfür bereitgestellten Server installiert. Je nach Standort kann die Anzahl der Dosimeterleser variieren. Weiterhin wird der Dosimeter-Prüfplatz nicht an allen Standorten benötigt.
Die angebotenen Hardwarekompenenten müssen unbedingt mit der vorhandenen Software kompatibel sein.
Als Dosimetriesoftware wird zukünftig an allen Standorten das System PADE der Firma Siempelkamp NIS Ingenieurgesellschaft mbH genutzt. Es ist daher sicherzustellen, dass die angebotene Dosimetriehardware gemäß dem vorliegenden Leistungsverzeichnis mit dem vorgenannten System kompatibel ist und eine einwandfreie Funktionalität gegeben ist. Ggf. erforderliche Lizenzen zur Anbindung der Dosimetrie-Hardware an das vorgenannte Dosimetriesystem der NIS sind mitzuliefern und im Angebot entsprechend darzustellen.