451978-2021 - ErgebnisDeutschland-Salzgitter: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
OJ S 173/2021 07/09/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung
Postanschrift: Willy-Brandt-Straße 5
Ort: Salzgitter
NUTS-Code: DE912 Salzgitter, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 38226
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@bfe.bund.de
Telefon: +49 30187-676761521
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.base.bund.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
4721E03210 - Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) für die Standortauswahl von tiefen geologischen Endlagern
Referenznummer der Bekanntmachung: Z 6 - BASE62214/4721E03210
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Bei der Standortsuche für ein nukleares Endlager ist die Qualität und Güte der zur Verfügung stehenden geowissenschaftlichen Daten und Informationen von entscheidender Bedeutung. Gleiches gilt aber auch für die Evaluierung und Interpretation dieser Daten. Die verfügbaren Informationen und Datensätze stammen aus zahlreichen, unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und sind verschiedenen Ursprungs (z.B. Labor-, Felddaten, synthetisch generierte Datensätze) und decken sowohl, räumlich, als auch zeitlich große Skalenbereiche ab. Neben der daraus resultierenden Herausforderung die großen, heterogenen Datenmengen zu verarbeiten, hat die Bestimmung von Ungewissheiten in den verschiedenen Prozesschritten des Standortauswahlverfahrens einen hohen Stellenwert. Die Beschreibung der Zuverlässigkeit und Gewährleistung der Objektivität der Interpretation geowissenschaftlicher Datensätze kann hier exemplarisch erwähnt werden.
Techniken und Anwendungen der künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens, die in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erfahren haben und eine immer breitere Anwendung finden, bieten die Möglichkeit aus vorhandenen großen Datenbeständen und Algorithmen Muster und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und alternative Lösungswege zu entwickeln. Selbstlernende oder zu trainierende Neuronale Netze, die die Grundlage der Künstlichen Intelligenz darstellen, könnten damit einen Beitrag zu den geowissenschaftlichen Herausforderungen im Rahmen der Standortauswahl liefern.
Ziel dieses FoV ist es, einen gründlichen Überblick und eine Bewertung der Anwendbarkeit von KI Methodiken im Standortauswahlverfahren zu erhalten. Das FoV konzentriert sich auf Endlager für hochradioaktive Abfälle. Es soll aber auch einen Ausblick auf die Anwendbarkeit der Methoden auf Endlager für andere radioaktive Abfälle geben.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 230 309,88 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung: Berlin
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Bei der Standortsuche für ein nukleares Endlager ist die Qualität und Güte der zur Verfügung stehenden geowissenschaftlichen Daten und Informationen von entscheidender Bedeutung. Gleiches gilt aber auch für die Evaluierung und Interpretation dieser Daten. Die verfügbaren Informationen und Datensätze stammen aus zahlreichen, unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und sind verschiedenen Ursprungs (z.B. Labor-, Felddaten, synthetisch generierte Datensätze) und decken sowohl, räumlich, als auch zeitlich große Skalenbereiche ab. Neben der daraus resultierenden Herausforderung die großen, heterogenen Datenmengen zu verarbeiten, hat die Bestimmung von Ungewissheiten in den verschiedenen Prozesschritten des Standortauswahlverfahrens einen hohen Stellenwert. Die Beschreibung der Zuverlässigkeit und Gewährleistung der Objektivität der Interpretation geowissenschaftlicher Datensätze kann hier exemplarisch erwähnt werden.
Techniken und Anwendungen der künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens, die in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erfahren haben und eine immer breitere Anwendung finden, bieten die Möglichkeit aus vorhandenen großen Datenbeständen und Algorithmen Muster und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und alternative Lösungswege zu entwickeln. Selbstlernende oder zu trainierende Neuronale Netze, die die Grundlage der Künstlichen Intelligenz darstellen, könnten damit einen Beitrag zu den geowissenschaftlichen Herausforderungen im Rahmen der Standortauswahl liefern.
Ziel dieses FoV ist es, einen gründlichen Überblick und eine Bewertung der Anwendbarkeit von KI Methodiken im Standortauswahlverfahren zu erhalten. Das FoV konzentriert sich auf Endlager für hochradioaktive Abfälle. Es soll aber auch einen Ausblick auf die Anwendbarkeit der Methoden auf Endlager für andere radioaktive Abfälle geben.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität - Erfüllung der inhaltlichen Ziele der LB / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Zweckmäßigkeit - Eignung der Methoden zur Erreichung der Ziele der LB / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Detaillierungs-grad und Nach-vollziehbarkeit des Angebotes / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 30
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 074-187865
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z 6 - BASE62214/4721E03210
Bezeichnung des Auftrags:
4721E03210 - Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) für die Standortauswahl von tiefen geologischen Endlagern
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
30/07/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 1
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 5
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Öko-Institut e.V.
Ort: Freiburg
NUTS-Code: DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 149 374,01 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 230 309,88 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren des Bundes ist das Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn. Gemäß §160 Abs. 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften spätestens innerhalb von zehn Kalendertagen bei der Vergabestelle des Auftraggebers gerügt werden. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, vergl. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
02/09/2021