Beschreibung der Beschaffung
Der Neubau der radiologischen Abteilung der KdSK auf deren Gelände in Köln-Merheim ist als "Haus 21" als Funktionsbau mit einer Nutzfläche von ca. 1.350 m² in vorgefertigter Raummodulbauweise zu erstellen. Das Bestandsgebäude "Haus 20" ist ein zehngeschossiges
Gebäude mit mehreren OP-Sälen, der Patientenaufnahme und der Notfall-Radiologie im Erdgeschoss. Der Funktionsbau ist über zwei Verbindungsgänge - zum einen im ehem. Haupteingangsbereich des Klinikums (Windfang) und zum zweiten im Bereich der Kasse
/Pat.Aufnahme - im Erdgeschoss an das Bestandsgebäude "Haus 20" anzuschließen.
Die gesamte Baumaßnahme wird im laufenden Krankenhausbetrieb stattfinden. Das Baufeld befindet sich in der Nähe des Haupteingangs.
Der Neubau der Radiologie ist in vorgefertigter Raummodulbauweise herzustellen, so dass mit einem kleinen Montage-Zeitfenster vor Ort der Krankenhausbetrieb geringstmöglich beeinträchtigt wird.
Der Neubau/Anbau wird als zweigeschossiges Gebäude errichtet. Im Erdgeschoss sind Mammo-/ Sonographie, Röntgen, Schnittbildzentrum (CT und MRT) und Angiographie, sowie die zugehörigen Nebenraumzonen angesiedelt.
Das Obergeschoss, welches vierseitig gegenüber dem Erdgeschoss zurückversetzt ist, enthält die Technikzentrale mit Lüftungstechnik und den Medienverteilungen sowie die Elektroräume für AV und SV.
Auf der Ostseite des Neubaus befindet sich etwas abgesetzt ein Versorgungskomplex. Dieser besteht aus einem Container der Netzersatzanlage, einer Trafostation mit zwei Transformatoren, die Übergabestation für Wasser und Fernwärme ist im unterirdischen
Versorgungskanal mit Zugang außerhalb des Gebäudes untergebracht.
Am Bestandsgebäude "Haus 20" ist vor dem Aufstellen des neuen Gebäudes ein großes Vordach zu entfernen, zudem sind einzelne Schiebetüren sowie einzelnen Bestandsfenster für die Anbindung rauszunehmen und zu entsorgen und das Gebäude anschließend wieder fachgerecht gemäß Beschreibung im LV zu schließen.
Auf dem Baufeld bestehende Lüftungstürme (Frischluftansaugung) sind entsprechend der Planung zurück zu bauen und zu verschließen. Ein neuer vertikaler Schacht als Verbindung zwischen dem bestehenden unterirdischen Betonkanal und dem Neubau ist zu
errichten.