453748-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Sanierung denkmalgeschützter Stadtbahnhof Tuttlingen - Tragwerksplanung
OJ S 131/2025 11/07/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungStadt Tuttlingen
E-Mailbauservice@tuttlingen.de
Rechtsform des ErwerbersLokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelSanierung denkmalgeschützter Stadtbahnhof Tuttlingen - Tragwerksplanung
BeschreibungDie Stadt Tuttlingen beabsichtigt, nach der Fertigstellung des neuen Bahnhofsvorplatz als multimodaler Verkehrsknotenpunkt, die Sanierung des denkmalgeschützten Stadtbahnhofs in Tuttlingen. Der Stadtbahnhof wurde im Jahr 1931 eingeweiht und war zur damaligen Zeit in Tuttlingen eines der modernsten Gebäude und stellte eine neue Art des Bauens dar. Dies ist unter anderem ein Grund warum der Stadtbahnhof unter Denkmalschutz steht. Im Laufe der Jahrzehnte wurde auf der Westseite ein Anbau als erweiterte Küche der dort vorhandenen Gastronomie genutzt und im darunter liegenden Kellergeschoss wurde eine Diskothek eingebaut. Die oberen Geschosse auf der Westseite sind bisher als Büros genutzt worden. Auf der Ostseite befinden sich Wohnung die auch zukünftig als Wohnungen genutzt werden sollen. Seit einigen Jahren befindet sich der Bahnhof in städtischer Hand. In mehreren Schritten soll nun das gesamte Areal entwickelt werden. Für das Bahnhofsgebäude wurde eine umfassende Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese bildet die Grundlage für die spätere denkmalgerechte Sanierung. Das Gebäude soll in der äußeren Erscheinung auf den Urzustand von 1931 zurückgeführt werden. Dazu gehören die Sanierung der Fassade mit Fenstern, die Dächer und die Eingangshalle. Das EG soll durch verschiedene Nutzung wie Gastro, Kiosk, Reisebüro belebt und attraktiv gestaltet werden. Die komplette Haustechnik soll bei der Sanierung im UG und EG erneuert werden. Bisher stehen noch keine endgültigen Nutzer für die oberen Ebenen fest. Bis dahin sollen diese bis in die jeweiligen Ebenen durch Übergabepunkte versorgt werden. Ansonsten ist ein Mieterausbau geplant, bei dem bis auf die Sanitärkerne und Teeküchen, die restlichen Ausbauten vom Nutzer kommen. Perspektivisch soll der Bahnhof durch das städtische Fernwärmenetz versorgt werden. Dieser Zeithorizont kann aber bis zu zehn Jahre betragen. In der Zwischenzeit soll die bestehende Heizung erhalten bleiben und ggf. ergänzt werden. Der Bahnhof befindet sich zwar im Besitz der Stadt Tuttlingen ist aber weiterhin in den öffentlich für Bahnkunden zugänglichen Bereichen der Deutschen Bahn gewidmet. Dadurch ist es nötig, die dortigen Umbauten und Sanierungen von der Bahn genehmigen zu lassen. Gerade im Hinblick auf den Brandschutz stellt die Deutsche Bahn erhöhte Anforderungen.
Kennung des Verfahrensa443a5c7-0af2-4654-a091-d1ad3b082365
Interne Kennung25-37
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
Zentrale Elemente des Verfahrens2-stufiges Verfahren mit voran geschaltetem Teilnahmewettbewerb: 1. Stufe - Teilnahmewettbewerb: Für den Teilnahmewettbewerb ist der beigefügte Bewerberbogen mit den Formblättern A-E) zu verwenden, der herunter geladen werden kann. Dieser ist vollständig ausgefüllt zusammen mit den angeforderten Nachweisen und Erklärungen fristgemäß einzureichen. Bei Erfüllung aller Mindestanforderungen ist die Rangfolge der nach Wertung erreichten Punktezahl maßgeblich. Die drei - höchstens vier Bewerber, die die Kriterien am besten erfüllen, kommen weiter in die Stufe 2 des Verfahrens; bei Gleichstand entscheidet das Los, vgl. § 75 Abs. 6 VgV. 2. Stufe - Verhandlungsverfahren: Die für die zweite Stufe zugelassenen Teilnehmer werden dazu aufgefordert, ein Honorarangebot zu unterbreiten. Die Angebotsfrist gemäß § 17 Abs. 7 VgV wird von 30 wird auf 15 Kalendertage verkürzt, wenn die Bewerber damit einverstanden sind (siehe Formblatt D). Jeder zugelassene Teilnehmer wird zu einem Vorstellungs- und Verhandlungsgespräch eingeladen, bei dem er sich und sein Planungsteam vorstellt. Der Termin wird dann noch rechtzeitig bekannt gegeben.
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71310000 Technische Beratung und Konstruktionsberatung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 92522000 Dienstleistungen im Bereich Denkmalschutz
2.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftBahnhof 1  
StadtTuttlingen
Postleitzahl78532
Land, Gliederung (NUTS)Tuttlingen (DE137)
LandDeutschland
Zusätzliche InformationenDenkmalgeschütztes Gebäude Stadtbahnhof Tuttlingen Bahnhof 1 - Flurstücknummern 5248/4, 5248/16, 5248/17, 5248/18 (siehe Lageplan)
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenBekanntmachungs-ID: CXP4Y6U5X75 Die Bieterkommunikation findet bis zur Angebotsöffnung ausschließlich elektronisch über den Button "Kommunikation" auf der Vergabeplattform DTVP statt; danach auch schriftlich oder in Textform. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass Antworten auf während der Bewerbungsfrist gestellte Fragen auf der Vergabeplattform DTVP eingestellt werden. Die Bewerber haben sich fortlaufend eigenverantwortlich darüber zu informieren. Die Angebote können ausschließlich elektronisch über den Button "Angebote" über diese Plattform eingereicht werden. Schriftliche und anderweitig eingereichte Angebote werden zurück gewiesen. Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zum Vergabemarktplatz und zur elektronischen Angebotsabgabe über das Bietertool finden Sie im Service Support Center von Cosinex unter https://support.cosinex.de/. Die Informations-Schreiben nach § 134 GWB, die die 10-tägige Info- und Wartefrist auslösen, werden über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform an die Bieter versendet; ebenso im Anschluss das Schreiben bzgl. Auftragserteilung.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Beteiligung an einer kriminellen VereinigungZwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1 Ziff. 1 und Abs. 2 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen AktivitätenZwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1 Ziff. 1 und Abs. 2 GWB
Geldwäsche oder TerrorismusfinanzierungZwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1 Ziff. 2, 3 und Abs. 2 GWB
BetrugZwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1 Ziff. 4, 5 und Abs. 2 GWB
KorruptionZwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1 Ziff. 6, 7, 8, 9 und Abs. 2 GWB und fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 9 GWB. Unzulässige Interessenwahrnehmung: Zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1 Ziff. 7 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des MenschenhandelsZwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1 Ziff. 10 und Abs. 2 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von SteuernZwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 4 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von SozialversicherungsbeiträgenZwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 4 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche VerpflichtungenFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 1 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche VerpflichtungenFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 1 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche VerpflichtungenFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 1 GWB
ZahlungsunfähigkeitFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 2 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen InsolvenzverwalterFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 2 GWB
Einstellung der gewerblichen TätigkeitFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 2 a.E. GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler RechtsvorschriftenFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 2 GWB
Schwerwiegendes berufliches FehlverhaltenFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 3 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des WettbewerbsFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 4 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem VergabeverfahrenFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 5 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des VergabeverfahrensFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 6 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare SanktionenFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 7 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem VerfahrenFakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziff. 5, 8 und 9 GWB
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelSanierung denkmalgeschützter Stadtbahnhof Tuttlingen - Tragwerksplanung
BeschreibungLeistungserbringung Verfahren I - Tragwerksplanung: Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI. Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 - 6, gemäß § 51 HOAI mit Anlage 14) entsprechend Teilleistungstabelle in den Unterlagen. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor. Ein besonderes Augenmerk des Auftraggebers liegt in der gemeinsamen Abstimmung aller an der Planung beteiligten Planern. Hier sollte neben allen anderen Anforderungen eine wirtschaftliche Gesamtbetrachtung stattfinden. Die Belange des Brandschutzes, speziell Eingangshalle und die Anforderungen der Deutschen Bahn, müssen hierbei berücksichtigt werden; der Umgang mit verschiedenen Nutzergruppen von Infrastrukturgebäuden oder vergleichbaren Gebäuden, idealerweise auch im Zusammenhang mit Denkmalschutz bei größeren Projekten ist unerlässlich.
Interne Kennung25-37
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71310000 Technische Beratung und Konstruktionsberatung, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 92522000 Dienstleistungen im Bereich Denkmalschutz
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftBahnhof 1  
StadtTuttlingen
Postleitzahl78532
Land, Gliederung (NUTS)Tuttlingen (DE137)
LandDeutschland
Zusätzliche InformationenDenkmalgeschütztes Gebäude Stadtbahnhof Tuttlingen Bahnhof 1 - Flurstücknummern 5248/4, 5248/16, 5248/17, 5248/18 (siehe Lageplan)
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit3 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsSoweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem entsprechenden Register (z.B. Berufs- oder Handelsregister,..) nicht älter als 12 Monate hinsichtlich Datum der Absendung der Bekanntmachung oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers. -> sofern notwendig, bei Nichtvorlage Ausschluss

KriteriumReferenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung zum Russlandbezug gemäß EU-Verordnung 2022/576. -> bei Nichtvorlage Ausschluss

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers für mit der hier ausgelobten Leistung vergleichbare Leistungen in Euro/netto im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (max. 2 Punkte >/= 1,0 Mio. EUR netto). Bei Arbeitsgemeinschaften (ARGE) ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der ARGE einzeln abzugeben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau)2,00

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsNachweis einer Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage eines Versicherungsscheins, der nicht älter als 6 Monate ist hinsichtlich Datum der Absendung der Bekanntmachung oder Bestätigung eines Versicherungsunternehmens über die geforderte Deckung für das ausgelobte Projekt im Auftragsfall. Bei Arbeitsgemeinschaften muss eine Versicherung für alle ARGE-Mitglieder gemeinsam nachgewiesen werden. Die Bestätigung muss gerade auf die Bieter-/Arbeitsgemeinschaft lauten. Alternativ kann jedes ARGE-Mitglied alleine eine Versicherung in der geforderten Höhe nachweisen, jedoch muss jeder Versicherungsbestätigung dabei entnommen werden können, dass die Tätigkeit der ARGE gesamtschuldnerisch mitversichert ist. Zudem muss ein Nachweis darüber erbracht werden, dass die geforderten Deckungssummen mindestens 2-fach pro Jahr zur Verfügung stehen. Die geforderten Mindestsummen sind für Personenschäden >/= 3 Mio. EUR, für sonstige Schäden >/= 3 Mio. EUR. Sollten diese Nachweise zur Berufshaftpflichtversicherung nicht vorgelegt werden, erfolgt ein Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des EignungskriteriumsAngaben zum Durchschnitt der in den letzten 3 Jahren festangestellten Beschäftigten mit Bezug auf die für die Leistung relevanten Abteilung (max. 2 Punkte bei >/= 10 festangestellten Beschäftigten)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau)2,00

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsReferenzen (die Angaben sind im Formblatt B zu machen), Referenzportfolio, Kontaktdaten des Auftraggebers, Auskunftsstelle, Art des Auftraggebers (als informelle Angaben), Abschluss der Leistungsphase 6 zwingend im Zeitraum von 07/2020 bis Datum der Absendung der Bekanntmachung, erbrachte Leistungsphasen gemäß HOAI (max. 2 Punkte bei Lph 2-6), Gegenstand des Auftrags bei Sanierung eines Infrastrukturgebäudes oder vergleichbar (max. 2 Punkte), Projektgegenstand nach § 49 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 14 für Tragwerksplanung mit Planungsanforderung für Infrastrukturgebäude, Verwaltungsgebäude oder Bürogebäude von mindestens Honorarzone II oder höher (max. 1 Punkt) , Sanierung im Denkmalschutz, bzw. erhöhte Anforderungen an Integration (max. 4 Punkte), Vergleichbarkeit Infrastrukturgebäude (max. 1 Punkt). Auch bei Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft können in der Summe nur maximal 5 Referenzprojekte (Formblatt B) eingereicht werden. Die drei besten (höchste erreichte Punktzahl) Referenzen werden gewertet. Bei Vorlage von weniger als 2 Referenzen -> Ausschluss aus dem Verfahren
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau)10,00

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten -> Verweis auf die einschlägige Rechts- und Verwaltungsvorschrift: Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" zu tragen, über Vergleichbares verfügt oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien über die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur/in tätig zu werden. Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufserfahrung verfügen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung des Auftrags eine/n entsprechende/n Ingenieur/in benennen. -> Ausschluss bei Nichtvorlage

KriteriumAnteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums- Erklärung zur Eignungsleihe über die Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen zur Erbringung der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit. - Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen, dass diesen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen sowie deren Eigenerklärung nach §§ 123 und 124 GWB -> Ausschluss bei Nichtvorlage
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungProjekteinschätzung
BeschreibungErkennen der Aufgabenstellung und der Projektanforderung (Herangehensweise): 15%, Organisation und zeitliche Abfolge der Projektabwicklung: 10 %, Erwartete Zusammenarbeit mit Auftraggeber und Projektbeteiligten: 5%.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPräsentation der fachlichen Leistung
BeschreibungAnhand einer vergleichbaren Aufgabenstellung: Erwartete fachliche Leistung hinsichtlich Entwurfsqualität, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit: 15 %, Methodik zur Termineinhaltung: 5 %, Methodik zur Kosteneinhaltung: 5 %.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungEindrücke aus dem Bewerbungsgespräch
BeschreibungVorgesehener Projektleiter - Planung: 15 %, Vorgesehenes Projektteam - Planung: 5 %.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungHonorar
BeschreibungHonorarangebot - vorzugsweise im Rahmen der HOAI. Das niedrigste Honorarangebot wird mit 5 Punkten (volle Punktzahl) bewertet. Die übrigen Honorarangebote werden mit einem prozentualen Abzug entsprechend der Abweichung vom niedrigsten Angebot bewertet (ab + 100% = 0 Punkte). Zwischenwerte werden linear interpoliert und auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungGesamteindruck der Präsentation
BeschreibungGesamteindruck der Präsentation
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl10
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6U5X75/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6U5X75
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung01/09/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6U5X75
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge11/08/2025 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDer Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen innerhalb einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ein Anspruch des Bieters darauf besteht jedoch nicht. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den vom Bewerber ausgefüllten Unterlagen gehen zu seinen Lasten.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsSiehe angehängtes Vertragsmuster mit Teilleistungstabelle, insbesondere Einhaltung der Regelungen zum Mindestlohn. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphasen 1 - 3. Es ist beabsichtigt weitere Stufen zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung weiterer Stufen besteht jedoch nicht.
Elektronische RechnungsstellungZulässig
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetnein
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformHaftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner, Benennung eines geschäftsführenden, vertretungsberechtigten Mitglieds, dass die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsverfahren wird nur auf Antrag eingeleitet. Der Antrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Tuttlingen
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtStadt Tuttlingen
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungStadt Tuttlingen
Registrierungsnummer08327050-A8299-56
PostanschriftRathausstraße 1
StadtTuttlingen
Postleitzahl78532
Land, Gliederung (NUTS)Tuttlingen (DE137)
LandDeutschland
KontaktpersonFachbereich 9.1 - Bauservice Vergabestelle und Vertragsmanagement
E-Mailbauservice@tuttlingen.de
Telefon+49 7461-99232
Fax+49 7461-995232
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer08-A9866-40
PostanschriftDurlacher Allee 100
StadtKarlsruhe
Postleitzahl76137
Land, Gliederung (NUTS)Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon+49 721-9268730
Fax+49 721-9263985
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung82eef245-69fc-4818-8009-dfed5a1fedfb  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung09/07/2025 15:44:13 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung453748-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe131/2025
Datum der Veröffentlichung11/07/2025