Beschreibung der Beschaffung
Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4+5, optional 6 (Elektro), LPH 1-9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe, ebenso hält sich der Aufraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Leistungsstufe selbst oder durch Dritte erbringen zu lassen.
Die Fachplanung TGA HLS und Schwimmbadtechnik ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung.
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Das Hallenbad (Baujahr 1970) soll als DIN-konformes Schwimmbad weiterentwickelt, saniert und umstrukturiert werden. Die Schwimmhalle steht im Regelbetrieb für Schulsportunterricht, Vereinssport sowie für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung. Neben der Neustrukturierung des Grundrisses soll auch eine barrierefreie Nutzung ermöglicht und das Gebäude energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Das bestehende Schwimmbecken hat ein Beckenmaß von 25 x 10 m, mit 4 Bahnen und 4 Startsockeln bei 1,80 m Wassertiefe. Aufgrund der hohen Wartungskosten und der oft auftretenden Nutzungskonflikte, soll der in einem Teilbereich des Beckens bestehende Hubboden rückgebaut und der Nichtschwimmerbereich mit 1,35m Tiefe in einem neuen Becken realisiert werden. Der bestehende Saunabereich soll zu Gunsten eines neu zu planenden Kinderbeckenbereichs mit 0,3m Wassertiefe entfallen.
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Das für den Ersatzneubau der 3-Feld-Sporthalle vorgesehene Grundstück ist der am westlichen Randbereich des Schulgeländes angesiedelte Sportplatz. Die Halle wird im Regelbetrieb für den Schulsportunterricht genutzt. Außerdem wird die Sporthalle für unterschiedliche schulische Veranstaltungen sowie für den Vereinssport und außerschulischen Sportveranstaltungen genutzt. Die Halle wird als reine Sporthalle ausgewiesen, in der nur wenige größere Veranstaltungen im Jahr stattfinden. Damit Einzelveranstaltungen möglich sind, müssen die Vorgaben aus der VstättVO zur Ausführung und Bemessung der Rettungswege sowie zur Ausbildung tragender und aussteifender Bauteile eingehalten werden. Die tragenden Bauteile der Sporthalle sind in Stahlbeton geplant, alternativ soll die Möglichkeit einer Holz- bzw. Holz-Hybrid Konstruktion untersucht werden.
In der Sporthalle finden auch Veranstaltungen statt. Zur Versorgung der Besucher wird eine Ausgabeküche vorgesehen. Die Küchenplanung ist nicht Bestandteil der Ausschreibung Fachplanung TGA HLS.
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Kostenschätzung:
Neubau Sporthalle 6,3 Mio € netto KG 300+400,
Generalsanierung Hallenbad 6,3 Mio € netto KG 300+400 .
Summe NUF Schwimmhallenbereich 1.205m²,
Summe NUF Sporthallenbereich 2.161m² .
Für das Projekt sollen Fördermittel (Programm für städtebauliche Erneuerung und Entwicklung, Förderung kommunaler Sportstättenbau) beantragt werden.
Die Gemeinde beabsichtigt die Planung der Sporthalle und des Schwimmbads zeitgleich, die Realisierung jedoch bauabschnittsweise vorzunehmen. Der Neubau der Sporthalle soll im ersten Bauabschnitt realisiert werden.
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Energiebedarfsdeckung:
Energieversorgung über Fernwärmenetz (Primärenergiefaktor fp = 0,42): technische Anlagen sind im Schulgebäude untergebracht und versorgen neben der bestehenden Sport- und Schwimmhalle auch die Grundschule mit ihrer Turnhalle.
Mindestanforderungen an eine möglichst CO2- neutrale Energieversorgung stellt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) dar.
Nachhaltigkeit:
Das Gebäude soll möglichst aus nachwachsenden Rohstoffen, bzw. rezyklierten mineralischen Baustoffen oder als anderweitig nachhaltige Konstruktion vorgeschlagen werden. Auf eine materialgerechte und damit wirtschaftliche Planung ist zu achten.
Eine Photovoltaikanlage wäre wünschenswert.
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Die Gemeinde Loßburg begrüßt die Unterstützung der „Nachhaltigkeitskriterien im staatlich geförderten kommunalen Hochbau“.