Beschreibung der Beschaffung
Als eines von 19 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft beschäftigt das HZB rund 1.100 Mitarbeiter - davon zirka 800 in Berlin-Wannsee und 300 in Berlin-Adlershof – und verfügt über einen Gesamthaushalt von zirka 110 Millionen Euro. Das HZB arbeitet eng mit den Universitäten und Fachhochschulen in Berlin-Brandenburg zusammen. Das Helmholz-Zentrum Berlin (HZB) baut gemeinsam mit dem Fritz-Haber-Institut (FHI), dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) und in enger Zusammenarbeit mit der Industrie im Technologiepark Berlin-Adlershof die Forschungsplattform für Katalyse „CatLab“ auf.
Dieses langfristig angelegte Aufbauprojekt bildet den Kern eines neuen Forschungsschwerpunkts am HZB und verfolgt das Ziel, neuartige katalytische Systeme auf Basis von Dünnschicht- und Nanotechnologie für die Erzeugung, den Transport und die Speicherung von grünem Wasserstoff zu entwickeln.
CatLab soll eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und Industrie schlagen und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Im Rahmen des CatLab Projektes werden neuartige Dünnschicht- Katalysatoren evaluiert, synthetisiert und charakterisiert. Viele potentielle Katalysatoren benötigen eine Wärmebehandlung, um aktiviert zu werden. Um eine Synthese auch auf kostengünstigen Trägermaterialien zu realisieren sollen Linienlasersysteme eingesetzt werden, um die benötigten Materialien auch auf nieder-Temperatur Substraten herzustellen. Aufgrund der geringen Lichtabsoption der Katalysatoren sind kurzwellige Laser für diesen Einsatz erforderlich.
Zur Erweiterung des nutzbaren Materialspektrums soll ein Diodenlasersystem im kurzwelligen Spektralbereich <=465 nm beschafft werden, welches durch unterschiedliche Prozessoptiken eine flexible Strahlformung erlaubt. Das System besteht aus 2 Diodenlaserquellen, welche beliebig kombiniert eingesetzt werden sollen. Dabei dient ein Laser als Vorheizlaser mit vergleichsweise großflächiger Strahlgeometrie sowie ein zweiter Laser als Prozesslaser, welcher über eine scharf fokussierte Linien-Geometrie verfügt. Die Optiken sollen einander angepasst sein. Dies bedeutet, dass wenn die Strahlen überlagernd genutzt werden, die Länge der Linie des Vorheizlasers gleich oder größer ist, als die des Prozess-Lasers.