Beschreibung der Beschaffung
Die KBS ist Mehrheitsgesellschafterin der folgenden sechs Krankenhausträgergesellschaften
- Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum GmbH
- Knappschaftskrankenhaus Bottrop GmbH
- Knappschaftsklinikum Saar GmbH
- Klinikum Vest GmbH
- Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH
- Klinikum Westfalen GmbH
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines oder mehrerer Krankenhäuser einschließlich Ausbildungsstätten sowie sonstiger Nebeneinrichtungen und Nebenbetriebe. Die Gesellschaften verfolgen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Drei dieser Krankenhausträgergesellschaften sind jeweils Alleingesellschafter einer Servicegesellschaft, die Dienstleistungen wie z. B. Reinigung und Betrieb einer Cafeteria für die Krankenhäuser erbringen.
- KKS Service GmbH
- Klinikum Vest Service GmbH
- KW Service GmbH
Für die Knappschaftskrankenhaus Bottrop GmbH und die Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum GmbH werden diese Dienstleistungen von der DSL - Dienst- und Serviceleistungen-GmbH Knappschaftskrankenhäuser Bochum-Langendreer und Bottrop erbracht.
Darüber hinaus hält die KBS 100 % der Gesellschaftsanteile an der Knappschaft Kliniken GmbH, die die Geschäftsführung der Gesellschaften gewährleistet. Des Weiteren ist die KBS Mehrheitsgesellschafterin der Knappschaft Kliniken Service GmbH, die für die zentrale IT-Steuerung sowie den Einkauf der Klinikgruppe zuständig ist.
Zudem hat die Klinikum Westfalen GmbH eine 100 % Tochtergesellschaft, die MVZ Klinikum Westfalen GmbH.
Des Weiteren hält die KBS 50 % der Gesellschaftsanteile an der Rhein-Maas Klinikum GmbH. Zudem hat die Rhein-Maas Klinikum GmbH eine 100 % Tochtergesellschaft, die Rhein-Maas Klinikum Service GmbH.
Die Finanzbuchhaltung der meisten Gesellschaften erfolgt in eigenen Buchungskreisen im zentralen SAP System der KBS. Ein EDV-Zugriff auf das Rechnungswesen dieser Gesellschaften ist von der Hauptverwaltung in Bochum aus möglich. Eine Gesellschaft setzt ein anderes System ein, auf das kein Zugriff aus der Hauptverwaltung in Bochum besteht.
Ziel ist es, die Gesellschaften durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nach einheitlichen Grundsätzen prüfen zu lassen.