Beschreibung der Beschaffung
Für das Polizeipräsidium in Trier soll ein neues zentrales Notruf- und Einsatzmanagement (zNuE) in der Polizeiliegenschaft Kürenzerstraße 3 (ehemaliges Postareal) entstehen. Zu diesem Zweck soll die ehemalige Schalterhalle der Post (Bauteil 1) umgebaut werden.
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Das Bestandsgebäude Bauteil 1 soll bis auf den Rohbau/die Tragstruktur zurückgebaut werden. Hierfür wird ein Fachplaner eingeschaltet.
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Es soll ein hochtechnisiertes Gebäude entstehen, welches es in enger Abstimmung mit den technischen Gewerken umzusetzen gilt.
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Die Vorgaben des Landeskriminalamts (LKA) und die polizeispezifischen Vorgaben der qualitativen Bedarfsanforderung sind in allen Planungsschritten zugrunde zu legen. Die Vorgaben des LKAs werden dem AN in Form der sicherungstechnischen Stellungnahme bei Vertragsschluss zu Verfügung gestellt. Das geforderte Raumprogramm wurde im Rahmen der Vorplanung mit der Polizei bereits abgestimmt. In der "Grobkostenschätzung" der Baumaßnahme (August 2021) wurde die Vorplanung konkretisiert. Diese dient als Grundlage für die weitere Planung.
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Das umzubauende Gebäude ist zweigeschossig und besteht aus dem Untergeschoss (UG) und dem Erdgeschoss (EG) mit Flachdach.
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Die zurückgebauten Bauteile und Materialien müssen fachgerecht durch vom AG beauftragte Unternehmen entsorgt werden.
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Die bestehenden technischen Anlagen der AnlGr. 1, 2, 3 und 8 werden vollständig zurückgebaut und komplett erneuert.
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Da in dem Sicherheitsbereich mit erhöhten Wärmelasten durch die Leitstände zu rechnen ist und aufgrund der Sicherheitsanforderungen keine Fenster geöffnet werden können, ist ein besonderes Augenmerk auf das Lüftungs- und Klimatisierungskonzept zu legen.
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Ein noch zu erstellendes Brandschutzkonzept ist bei der Planung zu berücksichtigen.
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Die Baumaßnahme erfordert in hohem Maß die Abstimmung der technischen Gewerke untereinander zur Vermeidung von Kollisionspunkten (z.B. Umsetzung der DIN EN 50518 - Alarmempfangsstellen Elektrotechnik, Klimatisierung/Kühlung Versorgungstechnik etc.).
Zur Optimierung des Bauvorhabens wird ein Inbetriebnahmemanager/Technisches Monitoring-Dienstleister beauftragt. Daher ist eine entsprechende Zuarbeit und Abstimmung mit diesem Fachplaner zu erbringen.
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Aufgrund der besonderen Anforderungen ist das Thema "Sicherheit" besonders hervorzuheben. Die spezifischen Vorgaben der Polizei und die sicherheitstechnischen Vorgaben des LKAs sind bei der Planung und Durchführung der Maßnahme zu beachten. Sollte es bezüglich dieser Anforderungen Probleme bzgl. der Ausführung geben, hat der AN erforderlichenfalls bei einer Lösungsfindung mitzuwirken.
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Der AN ist verpflichtet, ab der LPH 8 bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme ein vom AG bereitgestelltes Baustellenbüro ausreichend zu besetzen.
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Geschätzte Baukosten nach DIN 276 (Grobkostenschätzung), brutto:
Die Brutto-Baukosten nach DIN 276 betragen für die
AnlGr. 1 ca. 61 000 EUR,
AnlGr. 2 ca. 160 000 EUR,
AnlGr. 3 ca. 740 000 EUR und
AnlGr. 8 ca. 214 000 EUR.
Als Gesamtkosten sind ca. 5,6 Mio. Euro veranschlagt.
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BGF/BRI/Nutzflächen (aus Grobkostenschätzung):
BGF: ca. 950 m²
BRI: ca. 4 500 m³
NUF 1-7: ca. 680 m²
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Voraussichtliche Termine:
Bauunterlage: 09/22 - 06/23
Genehmigungsplanung: 07/23
Ausführungsplanung und LV Erstellung: 03/24 - 03/25
Vergabe Gewerke: 12/24 - 11/25
Bauausführung: 12/25 - 07/27
Inbetriebnahme: 07/27 - 10/27
Nutzungsbeginn: 11/27
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