Beschreibung der Beschaffung
Die Leistungen umfassen die bedarfsgerechte Entsorgung/Verwertung von entwässerten
Eisenhydroxidschlamm (EHS) aus der Wasserbehandlungsanlage Plessa (WBA), die sich bis
voraussichtlich IV. Quartal 2022 noch im Bau befindet. Für die Zwischenspeicherung des EHS
stehen i.d.R. Schlammsilos mit einem Volumen von mind. ca. 200 m³ zur Verfügung.
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Wesentliche Inhalte der zu erbringenden Leistungen sind:
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1. Containergestellung mit Antransport und Abtransport zur Entsorgungs-/Verwertungsanlage sowie
Tausch der Container vor Ort. Miete und Standzeiten sind zu berücksichtigen.
Betrifft insbesondere Zeiträume mit geringem EHS-Anfall.
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2. Bereitstellung Transportfahrzeuge zur Direktverladung des EHS einschließlich Antransport und
Abtransport zur Entsorgungs-/Verwertungsanlage.
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3. Entsorgung und Verwertung des EHS (inkl. Entsorgungskosten)
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Es handelt sich hier um die Verwertung von nicht gefährlichen Abfällen in den Zuordnungsklassen:
bis Z 1.2
> Z 1.2 bis Z2
> Z2
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Die Eisenhydroxidschlämme weisen eine rotbraune Färbung durch einen hohen Anteil eisenhaltiger
Inhaltsstoffe auf. Es handelt sich dabei um Eisenhydroxidschlämme aus der Wasserklärung (ASN: 190902).
Aufgrund der geogenen Hintergrundbelastung kann es zur Überschreitung einzelner Parameter kommen
(Zuordnungsklasse > Z2, Art und Höhe der Parameter erlauben eine Einstufung in nicht gefährlichen Abfall).
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Voraussichtliche durchschnittliche jährliche Abnahmemenge (im Einfahrbetrieb): ca. 17.000 Tonnen entwässerter EHS.
Im Zeitraum der Inbetriebnahme/Probebetrieb ist mit weniger EHS-Anfall zu rechnen.
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Die Verladung erfolgt durch den AN in vorheriger Abstimmung mit dem Betreiber. Durch den Betreiber
erfolgt ausschließlich die Freigabe der Verladung und Fernüberwachung.
Eventuell anfallende Nebenkosten, die für die Ausführung der Leistungen erforderlich sind,
sind in die Leistungen mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
Die Abfuhr des EHS (mind. 20 % TS) muss bedarfsgerecht erfolgen.
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