Im vorliegenden Fall spielt die Modulare Supercomputing Architektur (MSA) eine zentrale Rolle im HPCQS Projekt. Diese Architektur wurde am FZJ (Forschungszentrum Jülich GmbH) erfunden und durch die EU-geförderten DEEP Projekte entwickelt. Es benötigt einen bestimmten Software-Support, um, unter anderem, Anwendungen auf mehrere Module des Computersystems zu verteilen. Diese Unterstützung ist zurzeit ausschließlich im Software-Paket "ParaStation Modulo" der Firma ParTec verfügbar, die deswegen auch bereits in den modularen Produktionssystemen JURECA und JUWELS am JSC angewendet wird. Dieselben Funktionalitäten werden im HPCQS Projekt benötigt. Deswegen ist ParTec der einzig mögliche Kandidat am Markt, der als F&E Unterauftragnehmer für das FZJ in diesem Projekt in Frage kommt. Da nur ein bestimmtes Unternehmen aus Gründen des gewerblichen Schutzrechts die Leistung erbringen kann, liegt ein Ausnahmetatbestand nach § 14 Abs. 4 Nr. 3 Buchst. c VgV vor.