Zusätzliche Angaben
Los 1:
Die verbauten Netzwerk Core/Edge Switches der Fa. Extreme Networks, mit dem bei uns im Einsatz
befindlichen Standard IEEE 802.1ad und dem darin festgehaltenen Feature „Shortest Path Bridging“, bilden die
Netzwerkinfrastruktur der jeweiligen Standorte, als physikalische Einheiten. Die dabei eingesetzte „Campus
Fabric“ von Extreme Networks, bildet eine essentielle Funktion des „Shortest Path Bridging (SPB)“ ab und
vernetzt die einzelnen Standorte. Mit diversen komplexen Schnittstellen zu den etablierten dezentralen Alarmservern OScAR und Mobicall, sowie dem Monitoring System „ExtremeCloud IQ Site Engine“, werden
diese überwacht und gesteuert.
Aus Gründen der Netzwerksicherheit ist zusätzlich ein auf das Netzwerk speziell abgestimmtes Network Access
Control System der Fa. HPE Aruba, der „ClearPass Policy Manager“ angebunden, welches die Integrität des
Netzwerkes sichert und kontrolliert im Einklang mit den Switches die VLAN Zuweisungen auf den einzelnen
Ethernet Ports.
In den Kontrollsystemen werden Schwellwertüberschreitungen, Ausfälle, Eindringlinge und Störer erkannt,
was einen automatisierten Eingriff in das Regelwerk der Netzwerkinfrastruktur zur Folge hat. Diese
zentralisierten Funktionen richten sich an eine homogene, stabile SPB Plattform, um Paketlaufzeiten zu
wahren, im Falle von Ausfällen Routen automatisiert zu schwenken und unterbrechungsfrei alternative
Netzwerkwege zu aktivieren.
Im Klinikumfeld ist eine stabile und vor allem sichere Netzwerk Infrastruktur unabdingbar. Dazu werden die
von uns beschafften Systeme sorgfältig vorab ausgewählt, geprüft und getestet.
Los 2:
Es handelt sich um ein zentralisiertes „Aruba Management“ und „Aruba Mobility Controller“ Konzept, welches
das Rückgrat des Systems bildet und auf die jeweiligen Standorte, als virtuelle bzw. physikalische Einheiten
verbaut sind. Die WLAN Access Points werden von den Controller provisioniert und mit Firmware bzw.
Konfigurationen versorgt. Von den Aruba Mobility Controller gibt es Schnittstellen zu den dezentralen
Alarmservern wie OScAR, Mobicall, EKAHAU und dem Monitoring System von HPE Aruba. Diese sind
wiederrum in das zentrale Netzwerk Monitoring integriert, welches ebenfalls in vorhandene Alarmketten eingebunden ist. Somit werden Fremd WLAN Sender erkannt, Ausfallmeldungen detektiert, Störer erkannt,
Schwellwertüberschreitungen gemeldet und an die Alarmsysteme durch die etablierten Schnittstellen
weitergeleitet.
Die Alarmierungs- und Ortungstechnik von Airista EKAHAU ist im Wesentlichen von einer stabilen WLAN
Umgebung abhängig. Fallen Sender aus oder kommt es zu Störeinflüssen wird die Ortung und Alarmierung
beeinträchtigt und es kommt zu Fehlortungen. In einem Forensischen- und im Klinikumfeld ist eine stabile und
vor allem sichere Alarmierung/Ortung unabdingbar. Dazu werden die von uns beschafften Systeme sorgfältig
vorab ausgewählt, geprüft und getestet.