Beschreibung der Beschaffung
Leistungsbeschreibung (Kurzfassung)
Die Kennwerte, die mit dem Spaltzug-Schwellversuch gemäß den Technischen Prüfvorschriften TP Asphalt-StB, Teil 24 „Beständigkeit gegen Ermüdung“ sowie Teil 26 „Bestimmung der Steifigkeit“ ermittelt werden, bilden die Eingangsgrößen für die rechnerische Dimensionierung gemäß den RDO Asphalt 09.
Die Kenntnis über die Präzision dieser beiden Prüfverfahren ist somit Grundvoraussetzung für den Einsatz der rechnerischen Dimensionierung im Rahmen von Bauverträgen. Nur mit den Präzisionsdaten können Toleranzen festgelegt werden. Erst mit diesen Kennwerten ist eine rechnerische Dimensionierung auf einem gesicherten Niveau und die Anwendung der RDO Asphalt 09 für konventionelle Bauverträge möglich. Die gewonnenen Erkenntnisse würden folglich die Grundlage für die Abnahme und Abrechnung von Bauleistungen von konventionellen Bauverträgen darstellen, bei denen die RDO Asphalt angewendet werden.
Im Rahmen von Ringversuchen ist die Präzision der Prüfverfahren zu ermitteln.
Gegenstand des vorliegenden Forschungsvorhabens sind Ringversuche zur Ermittlung der Kennwerte für die Genauigkeit (Richtigkeit und Präzision) gemäß des „Merkblattes über die statistische Auswertung von Prüfergebnissen“ der FGSV. Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der zum Einsatz kommenden Prüfmaschinen sind diese im Vorfeld der Ringversuche einer Kalibrierung und Systemprüfung zu unterziehen („Geräteaudit“). Erst mit einer nachweislich erfolgreichen Teilnahme darf die jeweilige Prüfstelle am Ringversuch teilnehmen.
Im Rahmen der Ringversuche sind für die TP Asphalt-StB, Teil 24 und die TP Asphalt-StB, Teil 26 je fünf Mischgüter zu untersuchen. Die Mischgüter sollen so ausgewählt werden, dass unterschiedliche Messniveaus zu erwarten sind.
Die Anzahl der am Ringversuch beteiligten Prüfstellen sollte je Versuchstyp mindestens 12 betragen. Je Prüfstelle sind mindestens zwei Ergebnisse je Messniveau zu ermitteln.