Beschreibung der Beschaffung
Der Ersatzneubau soll wieder als Sport- und Mehrzweckhalle mit einem
Lehrschwimmbecken erstellt werden. Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen
geplant:
- Abriss und Ersatzneubau der 1968 errichteten Schulsporthalle 15 x 27 m und den dazugehörigen Geräteräumen, Umkleiden, Sanitärräumen und Nebenräumen in Normgröße nach DIN, Bayer. Schulbauverordnung und Vorschriften des KGUV
- Ausrüstung des Ersatzbaues zur Nutzung als Mehrzweckhalle mit Bühne und Nebenräumen
- Abriss und Ersatzbau des im Souterrain befindlichen Lehrschwimmbades 8 m x 16,66 m mit höhenverstellbarem Hubboden und den zugehörigen Geräteräumen, Umkleiden, Sanitärräumen und Nebenräumen
- Ersatzbau einer Küche zur Versorgung der umliegenden Schulen in der Mittagsbetreuung und Nutzung durch
Veranstaltungen in der Mahrzweckhalle
- Gesamtes Bauvorhaben barrierefrei
- Schaffung von Parkplatzkapazitäten, die eine immissionsschutzrechtlich konforme Nutzung als
Mehrzweckhalle auch nach 22 Uhr zulassen
- Optional: Schaffung von Kapazitäten für den gestiegenen Bedarf an Ganztagsbetreuungsplätzen im Bereich
der Grundschulkinder-Betreuung
Bei diesem Projekt werden Förderungen beantragt werden.
Die Leistungsphasen 1-2 wurden bereits erbracht. Diese sind beschlossene Grundlage der weiteren Planungen und müssen übernommen werden.
Das Büro, welches die Leistungen der LPH 1+2, bereits erbracht hat, gilt als vorbefasster Bewerber. Sollte
der Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Teilnehmern der Vergabeverhandlung zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. Auch ohne Teilnahme des vorbefassten Büros, werden die Unterlagen den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt.
Zeitschiene:
Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Mitte Februar 2022 statt. Die Auftragsvergabe und der
unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für Mitte / Ende März 2022 vorgesehen. Die Fertigstellung soll im 4. Quartal 2024, die Inbetriebnahme (mit abgeschlossener Mängelbeseitigung) zum bis Ende 2024 erfolgen.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Frist für die Einreichung der Angebote (in der 2.
Verfahrensstufe) gemäß § 17 Abs. 7 VgV zu verkürzen. Die Frist wird jedoch mindestens 10 Tage betragen, gerechnet ab dem Tag nach der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe.