500371-2025 - Ergebnis
Deutschland – Kantinen- und Verpflegungsdienste – Versorgung städtischer Schulen und der Kindertagesstätten/Horteinrichtungen mit Speisen und Getränken in der Ganztagsversorgung in kommunaler Trägerschaft der Stadt Oranienburg
OJ S 145/2025 31/07/2025
Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
E-Mailvergabestelle@oranienburg.de
Rechtsform des ErwerbersLokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelVersorgung städtischer Schulen und der Kindertagesstätten/Horteinrichtungen mit Speisen und Getränken in der Ganztagsversorgung in kommunaler Trägerschaft der Stadt Oranienburg
BeschreibungDie Stadt Oranienburg (nachfolgend kurz: "AG") beabsichtigt, die Verpflegungsleistungen für städtische Kindertagesstätten (Horte) und Schulen ab dem 01.08.2025 hiermit im Wege mehrerer einrichtungsbezogener (Teil-)Lose zu vergeben. Die Vergabe dieser Leistungen erfolgt im Rahmen eines EU-weiten offenen Verfahrens nach § 15 VgV.
Kennung des Verfahrense8cfaa16-afbe-4e8b-be71-d46a630414a3
Interne KennungVGV-0263/2024-40
VerfahrensartOffenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.19 063 259,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenBekanntmachungs-ID: CXP9YR1HB0J
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelKita Friedrich Fröbel
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung1
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftKitzbüheler Str. 1  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0002
TitelKita Schmachtenhagen
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung6
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftSchmachtenhagener Dorfstraße 33a  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftSchmachtenhagener Dorfstraße 33c  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0003
TitelKita Kleine Strolche Sachsenhausen
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung8
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftFriedrichstraße 42  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0004
TitelKita Stadtspatzen
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung9
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftSpeyerer Straße 29  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0005
TitelKita Zwergenhaus Friedrichsthal
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung10
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftStraße zum Wald 14  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0006
TitelKita Baumhaus
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung11
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftDr.-Kurth-Schumacher-Strasse 42  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0007
TitelGrundschule und Hort Friedrichsthal
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung12
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftFriedrichsthaler Chaussee 65  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0008
TitelGrundschule und Hort Comenius
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung13
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftJenaer Straße 5  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0009
TitelGrundschule und Hort Havelschule
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung14
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftAlbert-Buchmann-Straße 11  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0010
TitelGrundschule und Hort Sachsenhausen
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung16
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftFriedrichstr. 44 a  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0011
TitelGrundschule und Hort Lehnitz
Beschreibung- In den Losen 1, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16 und 17 obliegt die Wahl und der ordnungsgemäße Betrieb des Küchensystems dem Auftragnehmer. In Betracht kommen folgende Küchensysteme: - Cook & Hold - Cook & Chill - Cook & Freeze. Der Bieter darf pro Los nur ein Küchensystem anbieten, dieses darf sich bei Angebotsabgabe von mehreren Losen unterscheiden. Hinweis: Das Küchensystem Cook & Serve ist in allen Küchen nicht möglich, da es sich an allen Standorten nur um Verteilerküchen zur Ausgabe handelt. Ein Kochvorgang ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht gegeben. - Es stehen ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen für das Küchensystem zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden. - In den Liegenschaften kann ein Elektroanschluss CEE 32A bzw. zwei CEE 32A zur Verfügung gestellt werden, um einen Konvektionsofen zu betreiben. - Der Auftragnehmer hat die jeweiligen konkreten örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen (technisch und räumlich), die im Besichtigungsprotokoll Anlage d festgehalten werden, bei dem zum Einsatz kommenden Küchensystem zwingend zu berücksichtigen.
Interne Kennung17
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftDianastraße 13  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0012
TitelKita Flax und Krümel
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung2
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftRüdesheimer Str. 6-8  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0013
TitelKita Lehnitz
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung3
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftFriedrich-Wolf-Straße 24  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0014
TitelKita Knirpsenland
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung4
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftSandhausener Weg 9  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0015
TitelKita Drehrumbum und Kita Rappelkiste
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung5
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftHauptstraße 17  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftAlte Dorfstraße 23  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0016
TitelGrundschule und Hort Waldgrundschule
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung15
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftKölner Straße 21  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0017
TitelKita Krümelhausen
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung7
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftWernigeroder Str. 26 a  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0018
TitelGrundschule und Hort Schmachtenhagen
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung18
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftSchmachtenhagener Dorfstraße 33  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0019
TitelGrundschule und Hort Germendorf
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung19
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftWiesenweg 4 a  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0020
TitelSonnengrundschule und Hort
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung20
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftSchlossplatz 4  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
5.1.
LosLOT-0021
TitelJean-Clermont-Oberschule Sachsenhausen
Beschreibung- Als Küchensystem ist in den Losen 2, 3, 4, 5, 7, 15, 18, 19, 20, 21 aus technischen und räumlichen Gründen ausschließlich Cook & Hold (Warmverpflegungssystem) zulässig. - Das bedeutet, dass das Essen täglich in der/ den Produktionsküche(n) des/ der künftigen Auftragnehmer(s) frisch gekocht und im gegarten, warmen Zustand in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kurzen Wegen zu den Einrichtungen transportiert und dort zügig an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird. - Es stehen auch für diese Lose ausschließlich die in den Einrichtungen bislang vorgesehenen Verteilerküchen zur Verfügung. Flure oder andere Räumlichkeiten dürfen, auch aus Brandschutzgründen, nicht zur Schaffung zusätzlicher Kochkapazitäten oder der Aufstellung weiterer technischen Geräte eingebunden werden.
Interne Kennung21
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 55523000 Verpflegungsdienste für sonstige Unternehmen oder andere Einrichtungen, 55524000 Verpflegungsdienste für Schulen, 55321000 Zubereitung von Mahlzeiten, 55322000 Kochen von Mahlzeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftHermann-Löns-Str. 5  
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/08/2025
Enddatum der Laufzeit31/07/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDie Vertragslaufzeit verlängert sich um ein Jahr (01.08.2028 - 31.07.2029), wenn der Vertrag nicht spätestens fünf Monate vor dem Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiswertung
BeschreibungBei der losbezogenen Preisbewertung Kindertagesstätten und Grundschulen (Krippe, Kindergarten, Hort) werden die folgenden Angebotspreise gemäß Preisblatt berücksichtigt: a) Summe Netto-Preis "Mittagessenversorgung (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 15 b) Summe Netto-Preis "Frühstück und Vesper", Maximale Wertungspunkte 15 c) Summe Netto-Preis "Ganztags-Getränkeversorgung pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 d) Summe Netto-Preis "Sonderkost (incl. Getränk) pro Tag und Teilnehmer", Maximale Wertungspunkte 5 Zur Ermittlung der jeweiligen Wertungspunkte wird wie folgt interpoliert: Das Angebot mit den günstigsten Gesamtkosten (Summe Netto-Preis) erhält die jeweils für die Lose angegebene Maximalpunktzahl. Die anderen Angebote werden in Relation zum preisgünstigsten Angebot gewertet (lineare Interpolation). Das bedeutet z. B., dass ein Preis, der 10 % teurer ist als der günstigste Preis, 10 % weniger Wertungspunkte erhält. Preise, die mind. 100 % teurer sind als der günstigste Preis (= 2-fache der günstigsten Gesamtkosten), erhalten null Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungAufgrund von Platzmangel wird das Kriterium "Versorgungskonzept" in zwei Reiter dargestellt (1. Reiter "Versorgungskonzept" Punkt 2.1 bis Bd), 2. Reiter "Versorgungskonzept" ab Punkt Be) bis 2.2). Die Gewichtung erfolgt jedoch nur einmal. Anders ist die Abbildung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg nicht möglich. Im Rahmen der qualitativen Wertung des Versorgungskonzeptes können für alle Lose max. 60 Wertungspunkte (WP) erreicht werden. 2.1 Form des und Inhalt des Versorgungskonzepts Es ist insgesamt ein Versorgungskonzept pro Bieter abzugeben, ungeachtet auf welche / wie viele Lose sich ein Bieter bewirbt. Die Prüfung und Wertung der Inhalte des Versorgungskonzepts erfolgt nach Maßgabe von Ausschlusskriterien (A-Kriterien) und Bewertungskriterien (B-Kriterien). Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, müssen von den Bietern zwingend mit Angebotsabgabe vorgelegt werden. Es handelt sich insoweit um qualitative Mindestanforderungen. Die A-Kriterien werden qualitativ nicht bewertet. Dies gilt für folgende Konzeptbestandteile: Aa) Darstellung der Produktionsküche des Bieters - Wo ist/sind die Produktionsküche/n für das/die angebotene/n Los/e? - Für wie viele Portionen ist die Produktionsküche/n ausgelegt? - Wird für das angebotene Verpflegungssystem / die angebotenen Verpflegungssysteme in einer Produktionsküche vorbereitet oder an mehreren Standorten (falls letzteres zutreffend, bitte jeweils je Los benennen)? Ab) Musterspeiseplan für 4 Wochen unter Beachtung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der Lebensmittelkennzeichnungspflicht. Die A-Kriterien gelten als erfüllt, wenn die v. g. Konzeptbestandteile unter Aa) bis Ab) beantwortet/vorgelegt wurden. Für die zuvor genannten Konzeptbestandteile (Aa - Ab), die nach Maßgabe der A-Kriterien geprüft werden, bestehen keine zwingenden Formvorgaben. Diese sind als Anlagen dem Versorgungskonzept, das nach B-Kriterien bewertet wird (hierzu sogleich), beizufügen. Werden die Konzeptbestandteile a) - b) nicht oder nur teilweise mit Angebotsabgabe vorgelegt, kann keine Bewertung der B Kriterien (Ba - Bl) erfolgen. Eine Nachforderung kann nur in den Grenzen des § 56 VgV erfolgen. Konzeptbestandteile, die nach Maßgabe der B-Kriterien bewertet werden, werden qualitativ bewertet. Dies betrifft folgende Konzeptteile: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems Bc) Organisation des Kochprozesses Bd) Organisation der Essensausgabe Be) Transportzeiten Bf) Schulungskonzept Bg) Individuelle Betreuung Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern Bk) Evaluation Bl) Ökologische Nachhaltigkeit Das Versorgungskonzept darf in Bezug auf die B-Kriterien (Ba - Bl) einen Umfang von insgesamt fünfundzwanzig DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) nicht überschreiten. Eine Nachforderung dieser leistungsbezogenen Unterlage, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien betrifft, ist ausgeschlossen (§ 46 Abs. 3 VgV). Die Nichteinhaltung der einleitend genannten Formvorgaben für das Versorgungskonzept, insbesondere eine Überschreitung des vorgegebenen Konzeptumfangs, wird nachteilig berücksichtigt und führt zu entsprechenden Punktabzügen bei der Qualitätswertung. Konkret werden 5 Wertungspunkte abgezogen für jede DIN A4 Seite, die den Umfang von 25 Seiten überschreitet. -- Bsp. Bieter 1 erhält für sein Konzept 55 Wertungspunkte, reicht aber 28 DIN A4 Seiten ein. Es werden 15 Wertungspunkte abgezogen, d. h. er erhält insgesamt noch 40 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept. Eine Wertung unter 0 Punkten für das Versorgungskonzept ist ausgeschlossen. Es werden insbesondere folgende konkrete Inhalte im Rahmen der B-Kriterien bewertet, bei denen die Bieter jeweils max. 5 Wertungspunkte je Konzeptteil erreichen können: Ba) Frühstücks- und Vesperversorgung sowie Sonderkost (5 WP) - In welcher Art und Weise werden die geforderten Lebensmittelgruppen für die Frühstück- und Vesperverpflegung zur Verfügung gestellt? (z. B. Brot frisch oder tiefgekühlt; Benennung der Bezugsquelle von Brot / Brötchen, Bevorzugung von saisonaler Frischware aus der Region). - Stellen Sie die tägliche Frühstücksversorgung exemplarisch dar. - Beschreiben Sie ebenfalls exemplarisch, in welcher Form Sie Sonderkost (nach medizinischer Indikation) für das Frühstück und Vesper sowie für die Mittagsversorgung anbieten. Bb) Darstellung des losbezogenen Verpflegungssystems - Beschreiben Sie die Umsetzung des angebotenen Verpflegungssystems / der angebotenen Verpflegungssysteme in den jeweiligen Einrichtungen. - Welche technischen Geräte der Energieeffizienzklasse A (Konvektomaten, zusätzliche Kühlschränke, Tiefkühlschränke, Bain Marie o. Ä.) werden für das jeweilige System in der entsprechenden Einrichtung eingesetzt? Bc) Organisation des Kochprozesses (5 WP) - Welche Personen (Anzahl, Qualifikation) sind für den Kochvorgang und für die Ausgabe vor Ort zuständig? - Bitte treffen Sie Aussagen darüber, welche abschließenden Arbeiten der Zubereitung vor Ort in den Ausgabeküchen erfolgen (z. B. wird Obst und Gemüse in der Koch- oder Ausgabeküche zubereitet/aufbereitet? Wie werden die einzelnen Komponenten serviert?). Bd) Organisation der Essensausgabe (5 WP) - Bennen Sie zu der in der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 2.4.1 und 2.4.2) hinausgehende Möglichkeiten zur Essensausgabe? - Wie wird die reibungslose Kommunikation mit den Mitarbeitern der Einrichtungen und den Kindern sichergestellt? - Wie wird für den Krankheitsfall von Ausgabekräften vor Ort vorgesorgt?
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungVersorgungskonzept
BeschreibungBe) Transportzeiten (5 WP) - Wie lang sind die jeweiligen Wege und die Transportzeiten von der / den Produktionsküche(n) zu der/den zu beliefernden einzelnen Einrichtung(en)? - Wie wird sichergestellt, dass keine Verspätungen bei der Essensauslieferung auftreten können? - Gibt es einen Notfallplan, wenn das Essen die Einrichtung nicht erreicht oder zu wenig geliefert wurde? Bf) Schulungskonzept (5 WP) - Wie wird das Personal im Umgang mit Hygiene geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Lebensmitteln, insbesondere in Umsetzung der DIN 10514: Lebensmittelhygieneschulung, geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Geräten geschult? - Wie wird das Personal im Umgang mit Kindern geschult? - Wie wird bei den Schulungsangeboten ein ggf. unterschiedliches sprachliches Ausgangsniveau des einzusetzenden Personals berücksichtigt? Bg) Individuelle Betreuung (5 WP) - Gibt es eine personelle vor Ort Kundenbetreuung? - Gibt es eine/n Ansprechpartner/in bezüglich der Rechnungstellung und der An- und Abmeldung der Portionen? - Besteht die Möglichkeit für Feedbackgespräche durch AG / die Einrichtungen / die Kinder? - Wie werden Beschwerden bearbeitet? Bh) Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Besonderheiten (5 WP) - Inwieweit kann der Anbieter auf die Wünsche bzw. einrichtungsspezifischen Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bei der Essenversorgung eingehen? - In welchen Umfang kann Nachschlag angeboten werden? Bi) Flexibilität der Verpflegung bei besonderen Anlässen (5 WP) - In welcher Form und Diversität werden Lunchpakete und andere Formen der flexiblen Verpflegung zu Exkursionen und Veranstaltungen angeboten? - Sind Lunchpakete auch an einem Montag erhältlich? - Können die Lunchpakete am Tag des Ausflugs (bis 08:00 Uhr) frisch hergestellt und in die jeweilige Einrichtung geliefert werden? - Gibt es ein besonderes Verpflegungsangebot für Feste / Feierlichkeiten? Bitte beschreiben Sie dieses. Bj) Verfügbare pädagogische Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern (5 WP) - Welche pädagogischen Projekte und Aktionen zur Förderung einer gesunden Lebensweise werden angeboten? Bk) Evaluation (5 WP) - Wie gestalten Sie konkret das in Ziff. 2.6 der Leistungsbeschreibung geforderte Feedbacksystem? - In welcher Form wird die Auftraggeberin über das Ergebnis informiert? - Wie werden die Ergebnisse der Evaluation für die zukünftige Versorgung einbezogen? Bl) Ökologische Nachhaltigkeit (5 WP) - Beschreiben Sie die Faktoren in Ihrem Produktionsprozess (von der Produktion bis zur Entsorgung), welche die Höhe der Treibhausgasemissionen nachhaltig reduzieren, die über die zwingenden Vorgaben der Leistungsbeschreibung (insb. Ziff. 3.8) hinausgehen. 2.2 Wertung des Versorgungskonzepts und Bewertungsmaßstäbe Die qualitative Bewertung des formgerecht eingereichten Versorgungskonzeptes erfolgt jeweils für die Unterkriterien anhand eines Schulnotensystems mit folgenden Zielerreichungsgraden: - Schulnote sehr gut - ...wenn der Konzeptteil die Erwartungen der Auftraggeberin übertrifft und es durchweg in besonderem Maße überzeugt, so dass es eine insgesamt sehr gute Leistungsqualität erwarten lässt. (5 WP) - Schulnote gut - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin vollständig entspricht und es durchweg überzeugt, so dass es eine insgesamt gute Leistungsqualität erwarten lässt. (4 WP) - Schulnote befriedigend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin zwar überwiegend entspricht, es allerdings vereinzelte Mängel aufweist und nicht vollständig überzeugt, so dass es eine insgesamt befriedigende Leistungsqualität erwarten lässt. (3 WP) - Schulnote ausreichend - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nur in Teilen entspricht, weil es eine Vielzahl von Mängeln aufweist und gerade noch überzeugt, so dass es trotz verbleibender Zweifel eine insgesamt ausreichende Leistungsqualität erwarten lässt. (2 WP) - Schulnote mangelhaft - ...wenn der Konzeptteil den Erwartungen der Auftraggeberin nicht mehr entspricht, weil es überwiegend Mängel aufweist und nicht mehr überzeugt, so dass es eine insgesamt mangelhafte iSv zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (1 WP) - Schulnote ungenügend - ...wenn der Konzeptteil fehlt bzw. den Anforderungen der Auftraggeberin in keiner Weise entspricht, weil es ausschließlich Mängel aufweist und in keiner Weise überzeugt, so dass es eine insgesamt ungenügende iSv höchst zweifelhafte Leistungsqualität erwarten lässt. (0 WP) Die Wertung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums eine Punktzahl erhält. Der Auftraggeber übt dabei seinen Beurteilungsspielraum aus. Besonderes Gewicht wird dabei auf folgende Gesichtspunkte gelegt: - Detaillierungstiefe der Darstellungen im Konzept - Plausibilität/Nachvollziehbarkeit der Darstellungen im Konzept - Projektbezogenheit/Umsetzbarkeit der Darstellungen im Konzept, d. h. inwieweit wird ein Bezug zu den konkreten Besonderheiten der Einrichtungen hergestellt. Die erreichten Wertungspunkte für die Unterkriterien Ba) bis Bl) werden addiert. Es können max. 60 Wertungspunkte für das Versorgungskonzept erreicht werden.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Tel.: +49 331 8661719, Fax: +49 331 8661652, E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat und/oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen mit den dort festgelegten Rügefristen). Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
6. Ergebnisse
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge8 851 889,98 EUR
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0001
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0001
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge3
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0002
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungVielfaltMenü GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_17442876214624218fe37-db6e-468c-aba8-31fb0f2cd142
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0002
Wert des Angebots2 846 985,88 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008/25000009
TitelVielfaltMenü GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge3
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0003
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungVielfaltMenü GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_17442876214624218fe37-db6e-468c-aba8-31fb0f2cd142
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0003
Wert des Angebots2 846 985,88 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008/25000009
TitelVielfaltMenü GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge3
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0004
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0004
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge4
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0005
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0005
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge3
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0006
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0006
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge3
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0007
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0007
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge5
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0008
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0008
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge4
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0009
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0009
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge4
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0010
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0010
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge4
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0011
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0011
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge5
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0012
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungVielfaltMenü GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_17442876214624218fe37-db6e-468c-aba8-31fb0f2cd142
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0012
Wert des Angebots2 846 985,88 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008/25000009
TitelVielfaltMenü GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge4
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0013
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungVielfaltMenü GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_17442876214624218fe37-db6e-468c-aba8-31fb0f2cd142
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0013
Wert des Angebots2 846 985,88 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008/25000009
TitelVielfaltMenü GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge4
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0014
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungVielfaltMenü GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_17442876214624218fe37-db6e-468c-aba8-31fb0f2cd142
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0014
Wert des Angebots2 846 985,88 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008/25000009
TitelVielfaltMenü GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge4
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0015
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungVielfaltMenü GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_17442876214624218fe37-db6e-468c-aba8-31fb0f2cd142
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0015
Wert des Angebots2 846 985,88 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008/25000009
TitelVielfaltMenü GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge4
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0016
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0016
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge3
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0017
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0017
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge4
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0018
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0018
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge8
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0019
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0019
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge3
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0020
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_1744359665428f2e1340e-0ca8-4b85-8f5c-6cbcc952fd68
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0020
Wert des Angebots6 004 904,10 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008
TitelSunshine Catering Service GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge3
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0021
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungVielfaltMenü GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsBB_17442876214624218fe37-db6e-468c-aba8-31fb0f2cd142
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0021
Wert des Angebots2 846 985,88 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des Auftrags25000008/25000009
TitelVielfaltMenü GmbH
Datum des Vertragsabschlusses22/07/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge3
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungStadt Oranienburg, Der Bürgermeister
Registrierungsnummer12-12992262160151-72
PostanschriftSchloßplatz 1
StadtOranienburg
Postleitzahl16515
Land, Gliederung (NUTS)Oberhavel (DE40A)
LandDeutschland
KontaktpersonZentrale Vergabestelle
E-Mailvergabestelle@oranienburg.de
Telefon+49 3301600647
Internetadressehttp://www.oranienburg.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Registrierungsnummer12-121096894457006-49
PostanschriftHeinrich-Mann-Allee 107
StadtPotsdam
Postleitzahl14473
Land, Gliederung (NUTS)Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
LandDeutschland
E-MailVergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de
Telefon+49 3318661719
Fax+49 3318661652
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungVielfaltMenü GmbH
Größe des WirtschaftsteilnehmersGroßunternehmen
RegistrierungsnummerDE209783710
StadtBerlin
Postleitzahl12099
Land, Gliederung (NUTS)Berlin (DE300)
LandDeutschland
Rollen dieser Organisation
Bieter
Wirtschaftlicher Eigentümer
Staatsangehörigkeit des EigentümersDeutschland
Gewinner dieser LoseLOT-0012, LOT-0013, LOT-0014, LOT-0015, LOT-0002, LOT-0003, LOT-0021
8.1.
ORG-0004
Offizielle BezeichnungSunshine Catering Service GmbH
Größe des WirtschaftsteilnehmersGroßunternehmen
RegistrierungsnummerDE159353481
StadtBerlin
Postleitzahl10117
Land, Gliederung (NUTS)Berlin (DE300)
LandDeutschland
Rollen dieser Organisation
Bieter
Wirtschaftlicher Eigentümer
Staatsangehörigkeit des EigentümersDeutschland
Gewinner dieser LoseLOT-0001, LOT-0017, LOT-0004, LOT-0005, LOT-0006, LOT-0007, LOT-0008, LOT-0009, LOT-0016, LOT-0010, LOT-0011, LOT-0018, LOT-0019, LOT-0020
8.1.
ORG-0005
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachungb2f495cc-f329-4217-9516-ce721c4bc69b  -  01
FormulartypErgebnis
Art der BekanntmachungBekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung29/07/2025 15:04:43 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung500371-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe145/2025
Datum der Veröffentlichung31/07/2025