505326-2021 - Vorankündigung – DirektvergabeDeutschland-Lüneburg: Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung
OJ S 194/2021 06/10/2021
Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Hansestadt Lüneburg
Postanschrift: Am Ochsenmarkt 1
Ort: Lüneburg
NUTS-Code: DE935 Lüneburg, Landkreis
Postleitzahl: 21335
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Stabsstelle 06 - Bauverwaltungsmanagement
E-Mail: dirk.carmincke@stadt.lueneburg.de
Telefon: +49 4131-3093428
Fax: +49 4131-309503428
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.hansestadtlueneburg.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Anschaffung der Software P&I LogaAll-In
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
48450000 Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Anschaffung der Software P&I LogaAll-In
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 862 500,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE93 Lüneburg
Hauptort der Ausführung: Lüneburg
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des Vertrages ist die Überlassung der jeweils aktuellen Softwareprodukte des Auftragnehmers (P&I AG) auf vom Auftragnehmer konfigurierten Servern zur Nutzung im P&I Data Center für eine Laufzeit von 5 Jahren als Software as a Service-Vertrag einschließlich der Erbringung von Pflege-, Wartungs-, und Schulungsleistungen durch ein Upgrade der Software Loga 3 auf LogaAll-in.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
Erläuterung:
Zwischen dem Auftraggeber und der P&I AG existieren langjährige Vertragsbeziehungen über die Software P&I Loga 3. Der Auftraggeber plant, die bestehende Software P&I Loga 3 für alle seine Abrechnungsmandanten weiterhin zu nutzen. Hierfür möchte der Auftraggeber zukünftig diese im SaaS-Betrieb einsetzen. Aufgrund der besonderen Komplexität und den speziellen technischen Anforderungen an die vorhandene IT-Infrastruktur für den Betrieb des Personalwirtschaftssystems inklusive der Bedienung der vorhandenen Schnittstellen und der Administration der Datenbanken ist vorliegend aufgrund technischer Besonderheiten nur ein einziges Unternehmen, nämlich die P&I AG Wiesbaden, zur Auftragsausführung in der Lage. Die aktuell eingesetzte Lösung verfügt zudem über einen großen Teil individuell für die HLG entworfener und bereitsgestellter Prozesse und Funktionen sowie umfangreicher historischer Daten. Der ASP-Betrieb zielt darauf ab, einen Großteil der bereits entwickelten und bezahlten Komponenten weiter zu nutzen, sowie die Betriebsstabilität zu verbessern. Neben dem Vorliegen ausschließlicher Rechte im Sinne von § 14 Abs. 4 Nr. 2 c) VgV ist der jetzige Auftrag aus den oben genannten Gründen eng mit den bereits im Einsatz befindlichen Leistungen der P&I AG verbunden und soll diese ergänzen. Es handelt sich um ein Upgrade des bestehenden Systems. Aufgrund der Komplexität ist nur die P&I AG technisch in der Lage, das gegenwärtige Beschaffungsvorhaben umzusetzen. Für die Auftragsvergabe kommt aus den oben genannten Gründen daher allein die P&I AG in Betracht.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
Anschaffung der Software P&I LogaAll-In
V.2.
Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1.
Tag der Zuschlagsentscheidung
30/09/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: P&I AG
Postanschrift: Kreuzberger Ring 56
Ort: Wiesbaden
NUTS-Code: DE71 Darmstadt
Postleitzahl: 65205
Land: Deutschland
E-Mail: info@pi-ag.com
Telefon: +49 6117147-0
Fax: +49 6117147-220
Internet-Adresse: https://www.pi-ag.com/
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/Loses/der Konzession: 862 500,00 EURGesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 862 500,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 4131/151334-36
Fax: +49 4131/152943
Internet-Adresse: http://www.mw.niedersachsen.de
VI.4.2.
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 4131/151334-36
Fax: +49 4131/152943
Internet-Adresse: http://www.mw.niedersachsen.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Nachprüfungsantrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:
1. Der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf zur Frist der Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
01/10/2021