508468-2021 - ErgebnisDeutschland-Freising: Medizinsoftwarepaket
OJ S 196/2021 08/10/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Klinikum Freising GmbH
Postanschrift: Alois-Steinecker-Straße 18
Ort: Freising
NUTS-Code: DE21B Freising
Postleitzahl: 85354
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Klinikum Freising GmbH, Herr Thomas Sauer, Alois-Steinecker-Straße 18, 85354 Freising
E-Mail: sauert@klinikum-freising.de
Telefon: +49 8161243100
Fax: +49 81612436100
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.klinikum-freising.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Ex Ante: Lieferung und Implementierung epias mit Integration in MEDICO
Referenznummer der Bekanntmachung: 2021-KFS-01-A02
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
48180000 Medizinsoftwarepaket
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Ex Ante: Im Klinikum Freising GmbH soll um die Belastungen in der Versorgungseinheit „Notaufnahme“ zu reduzieren und zeitgleich die bestmögliche Versorgung der Notaufnahmepatienten zu gewährleisten die Notaufnahmesoftware „epias ED“ vollständig integriert werden. Die Voraussetzungen für die Nutzung der Vollintegration des „epias ED“ ist die bereits im Klinikum Freising GmbH eingerichtete Notfallambulanz auf CGM MEDICO Seite und die Nutzung des Neutralen Leistungskonzepts in CGM MEDICO.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 1,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
48180000 Medizinsoftwarepaket
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21B Freising
Hauptort der Ausführung: Freising
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Ex Ante: Im Klinikum Freising GmbH soll um die Belastungen in der Versorgungseinheit „Notaufnahme“ zu reduzieren und zeitgleich die bestmögliche Versorgung der Notaufnahmepatienten zu gewährleisten die Notaufnahmesoftware „epias ED“ vollständig integriert werden. Die Voraussetzungen für die Nutzung der Vollintegration des „epias ED“ ist die bereits im Klinikum Freising GmbH eingerichtete Notfallambulanz auf CGM MEDICO Seite und die Nutzung des Neutralen Leistungskonzepts in CGM MEDICO.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Der Gesamtwert der Beschaffung (Ziff. II.1.7) ist zur Wahrung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen des AN nicht bekanntzumachen, § 39 Abs. 6 VgV. Er wird daher fiktiv mit 1,00 EUR angegeben.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Die Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen können aus folgenden Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden:
    • nicht vorhandener Wettbewerb aus technischen Gründen
Erläuterung:
Der Auftraggeber hat, bei der Fa. CGM Clinical Europe GmbH die Vollintegration der Notaufnahmesoftware „epias ED“ beauftragt. Im Klinikum Freising GmbH wird um die Belastungen in der Versorgungseinheit „Notaufnahme“ zu reduzieren und zeitgleich die bestmögliche Versorgung der Notaufnahmepatienten zu gewährleisten die Notaufnahmesoftware „epias ED“ implementiert. Hierbei handelt es sich um eine Software, welche es ermöglicht, jederzeit in der Notaufnahme den Überblick zu behalten. Implementiert werden daher dynamische Lagepläne mit allen Prozesszeiten und dem jeweiligen aktuellen Prozessstatus der Patienten und Leistungen. Ferner soll ein klinisches Triage-Systems eingebunden werden, welches eine sichere Einschätzung der Behandlungsdringlichkeit von Notfallpatienten ermöglicht. Standardisierte Prozessanweisungen und symptomabhängige Versorgungsprofile sollen die Anwender dabei unterstützen, schnell den roten Faden für die Versorgung der Patienten zu definieren. Durch den Einsatz von epias ED werden die Planungsprozesse optimiert, die Warte-/Behandlungs-/Untersuchungszeiten verkürzt, erforderliche Informationen erfasst und dokumentiert. Damit einhergehend wird die Belastung und das Haftungsrisiko für Ärzte und Pflegekräfte signifikant reduziert werden.
Die Voraussetzungen an die direkte Auftragsvergabe an die Fa. CGM Clinical Europe GmbH über die Vollintegration des „epias ED“ sind vorliegend erfüllt. Wesentlicher Grund für die Direktbeauftragung ist, dass die Fa. CGM Clinical Europe GmbH durch die Vollintegration über Alleinstellungsmerkmale gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 b), Abs. 6 VgV verfügt, so dass kein anderes am Markt tätiges Unternehmen diese Leistungen erbringen kann.
Die Voraussetzungen für die Nutzung der Vollintegration des „epias ED“ ist die bereits im Klinikum Freising GmbH eingerichtete Notfallambulanz auf CGM MEDICO Seite und die Nutzung des Neutralen Leistungskonzepts in CGM MEDICO. Mit der bidirektionalen Einbindung wird die Lösung für die Notaufnahme epias ED der epias GmbH in das CGM MEDICO Portal integriert. Mit der CGM MEDICO Einbindung „epias ED“ stehen dem klinischen Personal wichtige Informationen in der CGM MEDICO Benutzeroberfläche zur Verfügung. Das klinische Personal der Notaufnahme kann nur mittels der Vollintegration von epias ED im Arbeitsplatz Notaufnahme im CGM MEDICO Portal ohne Wechsel der Benutzeroberfläche und den damit verbundenen Risiken bzw. zusätzlichen Arbeitsbelastung durch ein weiteres subsidiäres System auf Listen und Funktionen von epias ED zugreifen. Damit stehen nur bei dieser bezeichneten Lösung „epias ED“ und die für die Notaufnahme benötigten „CGM MEDICO“ Funktionen in einer Benutzeroberfläche im gleichen Kontext über die gleiche Schnittstelle zur Verfügung.
Weitere am Markt erhältliche Lösungen im Bereich Notaufnahmesoftware lassen sich zum Einen nicht vollständig integrieren und zum Anderen erfolgt die Datenübertragung ausschließlich mittels HL7-Schnittstelle. Die Kosten zur Bereitstellung bzw. Programmierung einer HL7-Schnittstelle, insbesondere zum bzw. vom KIS-System stehen in keinem Verhältnis zur beabsichtigten Investition.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 166-434377
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 2021-KFS-01-A02
Bezeichnung des Auftrags:
Ex Ante: Lieferung und Implementierung epias mit Integration in MEDICO
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
20/09/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: CGM Clinical Europe GmbH
Postanschrift: Karl‐Zucker‐Straße 18
Ort: Erlangen
NUTS-Code: DE252 Erlangen, Kreisfreie Stadt
Land: Deutschland
E-Mail: info@cgm.com
Telefon: +49 26180000
Fax: +49 26180001166
Internet-Adresse: https://www.cgm.com
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Der Vertragsschluss ist nach Veröffentlichung der zu Grunde liegenden Ex-ante-Transparenzbekanntmachung und nach Ablauf der danach vorgesehenen Wartefrist des § 135 Abs. 3 Nr. 3 GWB erfolgt.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
Internet-Adresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/index.html
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
§§ 160 Abs. 3, 134, 135 GWB
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
04/10/2021