5115-2019 - WettbewerbDeutschland-Pockau-Lengefeld: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
OJ S 4/2019 07/01/2019
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Postanschrift: Rauenstein 6A
Ort: Pockau-Lengefeld
NUTS-Code: DED42 Erzgebirgskreis
Postleitzahl: 09514
Land: Deutschland
E-Mail: Betrieb.FMZ@ltv.sachsen.de
Telefon: +49 37367310-0
Fax: +49 37367310-130
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.talsperren-sachsen.de
I.3.
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.evergabe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Geotechnische Fachbauleitung, Hochwasserschutzmaßnahmen an der Zwönitz in Burkhardtsdorf M 1.11
Referenznummer der Bekanntmachung: FMZ-2019-3
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau hat im Ergebnis der Hochwasserschutzkonzeption Nr. 27 Los 3, Chemnitz mit Würschnitz und Zwönitz, zur Umsetzung des festgelegten Schutzzieles für die Gemeinde Burkhardtsdorf verschiedene Hochwasserschutzmaßnahmen geplant.
Die Maßnahmeabschnitte sind baulich voneinander getrennt und werden zeitlich versetzt gebaut. Als erster Maßnahmeabschnitt der M1.11 soll der Abschnitt VGE 1.11-1 zwischen Fluss-km 16+528 bis 17+094 baulich umgesetzt werden. Daran anschließend soll der zweite Maßnahmeabschnitt der M1.11, der Abschnitt VGE 1.11-2 zwischen Fluss-km 17+102 bis 17+570 baulich umgesetzt werden.
II.1.5.
Geschätzter Gesamtwert
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DED42 Erzgebirgskreis
Hauptort der Ausführung: Burkhardtsdorf, DE
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die vorliegende Angebotsabfrage für die geotechnische Baubegleitung umfasst beide Maßnahmeabschnitte der M1.11 (VGE 1.11-1 und 1.11-2), Bereich Fluss-km 16+528 bis 17+094.
Im gesamten Maßnahmengebiet werden 4 verschiedene Querschnitte gebaut:
— HWS-Wand mit Rückverankerung (rückverankerte Wand),
— rückversetzte Wand,
— HWS-Wand als Schwergewichtswand,
— Erhöhung vorhandene Ufermauer.
Die geplanten Maßnahmen VGE 1.11-1 und VGE 1.11-2 stellen einen zusammenhängenden Teilabschnitt innerhalb der Gesamtmaßnahme im Gemeindegebiet von Burkhardtsdorf dar. Die genauen Maßnahmenbereiche und vorgesehen Maßnahmen können der Aufgabenstellung und den beigefügten Planunterlagen entnommen werden.
Für die Bauausführung ist, unter Berücksichtigung der Erkundungsergebnisse, eine geotechnische Begleitung erforderlich.
Zu den erforderlichen Leistungen der geotechnischen Baubegleitung zählen:
Baustellentermine zur ingenieurtechnischen Baubegleitung für Baugrundabnahme, Abnahme der Mikropfähle, Trägerbohlwände und sonstige Abstimmungen/ Beratun- gen im Zusammenhang mit dem Baugrund.
Abfalluntersuchungen an Haufwerksproben bzw. Probenahmestellen nach gesonderter Aufforderung durch den AG.
Die Leistungen sind jeweils in enger Abstimmung mit der örtlichen Bauüberwachung zu erbringen, mit dieser zu kommunizieren und zu koordinieren. Hierbei wird vom AN auch die Bereitschaft erwartet, bei Bedarf an Bauberatungen teilzunehmen oder weitere Beratungsleistungen je nach Erfordernis zu erbringen.
In Abhängigkeit der Homogenität der örtlichen Baugrundverhältnisse und des geplanten Bauablaufes können die tatsächlich auszuführenden Leistungen schwanken. Für die Honorarkalkulation ist daher zunächst von folgenden Leistungen und Annahmen auszugehen:
Leistungen:
1) Baugrundabnahme/Abnahme Mikropfähle/Abnahme Trägerbohlwände;
2) Abfalltechnische Untersuchungen:
— Probenahme, Verpackung, Beschriftung und Dokumentation,
— Mindestuntersuchung TR LAGA Boden nach Tab. II.1.2-1, unspezifischer Verdacht,
— Mindestuntersuchung TR LAGA Bauschutt, Tab. II.1.4-5+1.4-6,
— Untersuchungen DepV (DK I oder II) Ergänzung für LAGA,
— Auswertung Laboranalyse und Dokumentationa.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6.
Geschätzter Wert
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/05/2019 Ende: 30/06/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10.
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: EFRE Förderperiode 2014 bis 2020, FV-Reg.-Nr. 102959052
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1.
Teilnahmebedingungen
III.1.1.
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Siehe Vergabeunterlagen
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ist bei bestehender Eintragung in das Handelsregister die Eintragung in das Berufs- und Handelsregister mit dem Angebot vorzulegen.
III.1.2.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Siehe Vergabeunterlagen
Es ist der Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre im Fachgebiet geotechnische Fachbauleitung anzugeben.
Es ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung zu führen.
Die Deckungssumme für Personenschäden muss mindestens 3,0 Mio EUR betragen.
Die Deckungssumme für sonstige Schäden muss mindestens 1,5 Mio EUR betragen.
Der Nachweis kann durch Vorlage einer Kopie der entsprechenden Versicherungspolice oder durch eine Erklärung der Versicherung darüber, dass im Auftragsfall Versicherungsschutz in oben genannter Höhe gewährt wird, geführt werden. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied bestehen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
III.1.3.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Siehe Vergabeunterlagen
Nachweis Berufsstand für Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter (Bauingenieur oder Geologe, Diplom oder Masterabschluss),
Der Bieter muss für den Projektleiter 2 Referenzen im Bereich der geotechnischen Fachbauleitung bei Wasserbauvorhaben benennen.
Als vergleichbare Referenzen gilt (für alle genannten Nachweise) ein Bearbeitungszeitraum ab dem 1.1.2010).
Es ist das Deckblatt für Referenzobjekte zu verwenden!
Angaben zum Referenzobjekt:
— Bezeichnung des Vorhabens,
— Herstellungskosten,
— Erbrachter Leistungsumfang,
— Bearbeitungszeitraum,
— Angaben zum Ansprechpartner des AG (Name des AG, Name des Ansprechpartners, Funktion und Telefonnummer des Ansprechpartners).
Weitere mit dem Angebot vorzulegende Nachweise:
Kurzporträt des Bieters, mit Anzahl Mitarbeiter
Vorgesehenes Personal mit Qualifizierungsnachweis
Maßnahmen zur Leistungsabsicherung im Falle von Urlaub und Krankheit des vorgesehenen Personals
Einsatz- und Kontrollzeiten/Überwachungsrhythmus
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
III.2.
Bedingungen für den Auftrag
III.2.1.
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehaltenVerweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Bauingenieur oder Geologe, Studienabschluss Diplom oder Master
III.2.2.
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags
Siehe Vergabeunterlagen
III.2.3.
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.2.
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/02/2019 Ortszeit: 14:00
IV.2.3.
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4.
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch
IV.2.6.
Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 12/05/2019
IV.2.7.
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 12/02/2019 Ortszeit: 14:00
Ort:
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
09514 Pockau-Lengefeld
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Bieter oder deren Vertreter sind nicht zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1.
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 3419771040
Fax: +49 3419771049
Internet-Adresse: http://www.lds.sachsen.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
03/01/2019