511755-2023 - ErgebnisDeutschland-Peine: Server
OJ S 163/2023 25/08/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Peine
Postanschrift: Kantstraße 5
Ort: Peine
NUTS-Code: DE91A Peine
Postleitzahl: 31224
Land: Deutschland
E-Mail: franziska.gloger@stadt-peine.de
Telefon: +49 5171/49-9566
Fax: +49 5171/49-7414
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.peine.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Beschaffung RZ-Komponenten für die Stadt Peine
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
48820000 Server
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Die Stadtverwaltung Peine plant, die Hardware des stadteigenen Rechenzentrums zu erneuern. Die konzeptionellen Arbeiten dazu sind bereits weit fortgeschritten. Im Rahmen dieser Ausschreibung wird die Lieferung von Hardware sowie erforderlicher Lizenzen beschrieben.
Der Auftraggeber fordert nach Zuschlag ein Aufbaukonzept, welches die Umsetzung, die Planung und die Durchführung der Implementierung beinhaltet. Dieses ist gemeinsam mit dem AG nach dessen Vorgaben umzusetzen. Darüber hinaus werden die Installation und Integration gefordert. Der AG unterstützt den AN bei der Inbetriebnahme sowie bei weiteren Migrationsleistungen.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 491 541,40 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
32428000 Netzwerkaufrüstung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE91A Peine
Hauptort der Ausführung: Rathaus der Stadtverwaltung Peine
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Ausgangssituation:
Die Stadt Peine setzt für diverse Anwendungen auf eine IT-Landschaft aufgeteilt in eine VSI-Umgebung (VMware-Server) und eine VDI-Umgebung zur Desktop-Virtualisierung. Die vorhandenen Server für diese Umgebungen sollen durch neue Server ersetzt
werden. Bei diesen Servern soll es sich um hyperkonvergente Infrastruktur-Systeme (HCI-Systeme) handeln, die für den Einsatz von VMware und im speziellen für VMware vSAN optimiert sind.
Als Speicherablage wird zurzeit ein zentrales SAN-Storage eingesetzt. Dieses SAN soll durch eine Software-Defined-Storage-(SDS)-Lösung ersetzt werden. Als Software für das SDS soll vSAN von VMware eingesetzt werden.
Durch die stetig wachsenden Anforderungen an Hard- und Software hat die eingesetzte Umgebung ihre Leistungsgrenze erreicht.
Die Stadt Peine beabsichtigt daher die Neuausschreibung der Rechenzentrumsinfrastruktur. Das zugrundeliegende Konzept enthält die notwendigen (Hardware-)Bestandteile. Ausgeschrieben wird die Lieferung von Hardware sowie erforderlicher Lizenzen, Dienstleistungen zum Aufbau sowie der Implementierung und Integration der Systeme.
Zielkonzept:
Die zu beschaffenden Systeme sollen HCI-Systeme sein und in das bestehende Netzwerk sowie die RZ-Infrastruktur integriert werden.
Die Systeme sind für den Einsatz als VDI-Umgebung mit der Virtualisierungssoftware von VMware geplant.
Es sollen etwa 300 VDI-Clients genutzt werden. Jeder VDI-Client soll die folgenden Ressourcen (Image Master) zur Verfügung gestellt bekommen:
- hyperkonvergente Infrastruktur-Systeme (HCI)
- 4 vCPU
- 8 GB RAM
- 100 GB HDD
Als Betriebssystem für die VDI-Clients soll ein aktuelles Win 10 verwendet werden.
Für die Storage-Virtualisierung soll vSAN von VMware genutzt werden, die Systeme müssen daraufhin optimiert sein.
Es sollen mehrere HCI-Systeme zu einem Cluster unter VMware zusammengefasst werden, damit der Ausfall von einzelnen Systemen durch die verbleibenden Systeme übernommen werden kann.
- Die Systeme sollen aus hyperkonvergenten Infrastruktur-Systemen (HCI) bestehen.
- Die geplante Gesamtlösung soll aus acht Knoten bestehen, die sich in vier Cluster aufteilen.
- Vier Systeme mit Storage sollen für die virtuelle Desktop Infrastruktur (VDI) zur Verfügung stehen.
- Vier Systeme sollen für die virtuelle Serverinfrastruktur (VSI) zur Verfügung stehen.
- Die Nodes sind derart mit NVIDIA A16 GPU zu bestücken, dass eine ausreichende Grafikleistung für max. 50 CAD-User bereitgestellt wird.
- Ebenso sollen sie über den internen vSAN Data Store den kompletten Speicherbedarf für die VDI- und VSI-Umgebung zur Verfügung stellen.
- Die Speicherkapazität soll mindestens 100 TB netto für die angeschlossenen Systeme betragen.
- Die Rechenleistung des VDI-Clusters soll ca. 400-450 GHz bei 4 TB RAM erreichen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Leistung / Gewichtung: 50 %
Preis - Gewichtung: 50 %
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
zu Nummer II.2.5 - Auswertungsmethode:
Die Wertung der Angebote erfolgt nach der einfachen Richtwertmethode gemäß UfAB 2018.
Dabei wird im ersten Schritt das Verhältnis von Leistung und Preis als Quotient zu einer Kennzahl „Z“ errechnet:
Z = Leistungspunkte (L) / Angebotspreis (P)
Die Formelparameter werden wie folgt definiert:
Z = Kennzahl für Preis-Leistungsverhältnis des zu bewertenden Angebots
L = Leistungspunktzahl (Bewertungspunkte x Gewichtung und anschließender Summierung) des zu bewertenden Angebots
P = Gesamtpreis (in EUR) des zu bewertenden Angebots
Die Bewertung der angebotenen Leistungsinhalte erfolgt über den vom Bieter ausgefüllten Kriterienkatalog zur Leistungsbeschreibung. Die Gewichtung der Einzelkriterien ist im Kriterienkatalog dargestellt.
Nähere Angaben sind den Bewerbungsbedingungen unter Punkt 7.2.2 ff "Auswertungsmethode" zu entnehmen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2023/S 101-319243
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 27/2023
Bezeichnung des Auftrags:
Beschaffung RZ-Komponenten für die Stadt Peine
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
21/08/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: ACP IT Solutions AG
Postanschrift: Oberes Feld 6
Ort: Paderborn
NUTS-Code: DEA47 Paderborn
Postleitzahl: 33106
Land: Deutschland
E-Mail: acp.nord@acp.de
Telefon: +49 40822168600
Internet-Adresse: www.acp.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 491 541,40 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
Telefon: +49 4131-15-3306
Fax: +49 4131-15-2943
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen.
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
Telefon: +49 4131-15-3306
Fax: +49 4131-15-2943
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
22/08/2023