Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags
Der Bahnübergang auf der Strecke 5420, km 1,146 soll im Zuge des Hasenweidweges Ost in Lindau durch eine höhenfreie Kreuzung ersetzt werden. Dafür wird eine Eisenbahnüberführung, eine Grundwasserwanne und somit eine neue Zuwegung in das Gleisdreieck gebaut. Die Strecke ist mit einem eigenen Bauwerk zu überführen.
Der unterführte Hasenweidweg ist ein Geh- und Radweg sowie eine einspurige Straße. Im Rahmen der Planung soll eine geeignete wirtschaftliche Ausführungsvariante gefunden werden, die sowohl die technischen Regelwerke als auch umweltrechtlichen Anforderungen und Belange berücksichtigt. Im Rahmen der Vorentwurfsplanung (VP) ist eine Variantenuntersuchung durchzuführen
und die Varianten in einer Bewertungsmatrix zu bewerten.
Es handelt sich um eine Maßnahme nach §§ 3, 13 Eisenbahnkreuzungsgesetz. In Rahmen dieses Vertrages sind Leistungen gem. HOAI 2013 §§ 43, 47 und 51 zu erbringen.
Von der Stadt Lindau liegt bereits ein Verlangen bzgl. der lichten Abmessungen vor. Realisierung der Maßnahme ist für 2022/2023 geplant.
Das Baurecht soll im Rahmen einer Planänderung zu einer bestehenden Planfeststellung erwirkt werden.
Die 2-gleisige Strecke 5420 Lindau Hbf – Lindau Reutin/Grenze ÖBB quert den Hasenweidweg in Lindau am Bodensee.
Der Hasenweidweg wird von Fußgängern und Radfahrern sowie von Fahrzeugen genutzt. Die 2 Schranken des BÜ werden von einem Schrankenwärter bedient.
Nördlich schließt das Gleisdreieck mit der Aeschacher Kurve an. In diesem Gleisdreieck befinden sich angrenzend an den BÜ bewohnte Gebäude. Die beschrankte Zufahrt zum Gleisdreieck vom BÜ aus soll durch eine EÜ im Zuge des Umbaus, ersetzt werden. An den Hasenweidweg schließen beidseitig des BÜ weitere Geh- und Radwege an. Diese Verbindungen müssen erhalten werden.