Seit Sommer 2021 sind drei Mitarbeitende der Firma GMV GmbH (Auftrag 67302119 & 67314324) bei uns in zentralen Funktionen als Systemingenieure mit einem monatlichen Gesamtumfang von etwa 250 Stunden im Projekt COMPASSO tätig. Eine weitere GMV-Mitarbeiterin unterstützt seit Ende 2019 das DLR-GK, insbesondere das Projekt COMPASSO im Bereich Marketing und Außendarstellung. Angestrebt ist die Anschlussbeauftragung für beide Tätigkeitsbereiche in einem einzigen Vertrag. Die Systemingenieure David McMahon, Simon Maslin und Austin Goslin benötigten geraume Zeit, um sich in die komplexen Technologien, funktionalen Abhängigkeiten zwischen den Subsystemen und Strukturen des Gesamtkonzepts einzuarbeiten. Die Aufgaben von David McMahon waren bisher: Koordinierung und Management des COMPASSO System-Engineering Teams, Hauptverantwortung für das Design-Engineering, Hauptverantwortung für die operationelle und funktionale Systemanalyse, zentraler Ansprechpartner für das System-Engineering des Hauptauftragnehmers Airbus Defence and Space, zentraler Ansprechpartner für das System-Engineering aller Subsysteme. Die Aufgaben von Simon Maslin waren bisher: Hauptansprechpartner Mission Operations Requirements, Hauptansprechpartner Mission Operations & Ground Segment Design, Ansprechpartner Data Interfaces Engineering, Ansprechpartner Flight Software Engineering. Die Aufgaben von Austin Goslin waren bisher: Support (Data) Interfaces Engineering, Support Electrical Engineering, Support Safety. Im Galileo Kompetenzzentrum wurde in der Vergangenheit erfolglos versucht, gemäß den benötigten Profilen diese Stellen zu besetzen. Die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen auf die zuletzt im Herbst ausgeschriebene Stelle war äußerst gering und die Stelle wurde letzten Endes an einen internen Bewerber vergeben, der die von Hr. McMahon, Hr. Maslin und Hr. Goslin bearbeiteten Aufgabenbereiche nicht abdecken kann. Da die Arbeiten im Projekt weit vorangeschritten sind, würde die Einarbeitung anderer Systemingenieure in diese leitenden Funktionen erheblich länger dauern. Zudem würde die Einarbeitung beträchtliche Ressourcen binden, da zuerst eine Übergabe der Aufgaben an DLR-Mitarbeitende erfolgen müsste, welche anchließend dieses Wissen an den neuen Auftragnehmer weitergeben. Alle drei Systemingenieure sollen im Rahmen der Folgebeauftragung die dargestellten Aufgaben weiterhin wahrnehmen.